Posts by Nichtstarter

    Bei einer V8 -Wette mit durchschnittlich 12 Startern, ergeben sich ~ 430 Millionen Kombinationen

    Bei einer V10-Wette mit durchschnittlich 12 Startern, ergeben sich ~ 61'920 Millionen Kombinationen, also ~62 Milliarden


    Da scheint mir Lotto und EuroMillions zusammen und als Schiebe-Lottoschein doch einiges lukrativer. :)

    Kann mich gut erinnern . Das waren glaube ich 500 K in DM Garantie .


    Aber halt falsch aufgezogen . War wie Du schon schreibst eine V6 . Bei einer V8 wären die vielleicht nicht ausgestiegen , denn die wäre nicht jede Woche getroffen worden . Auch war es halt nur Galopp und nicht Galopp / Trab .

    Falsch aufgezogen: Korrekt!
    Eigentlich hätte es ein Erfolg werden können, aber die Verantwortlichen dachten damals wohl, alle auf der Rennbahn wären High Roller und haben deshalb den Grundeinsatz mal auf 1.00DM festgesetzt :-) Damit war die Wettart für den normalen Wetter natürlich kaum noch interessant, weil schlichtweg viel zu teuer.

    ► Das es im Rahmen von "Hoofworld.de" durchgeführt wird, dagegen sprechen gleich mind. 2 Argumente:

    1. Da man nicht weiss wie es ausgeht, werden die Betreiber von "Hoofworld.de" vermutlich ihr Veto einlegen, zwecks Schutz der eigenen Reputation, was durchaus verständlich wäre. Es sei denn, sie haben selber die Federführung, wobei wir dann auf dem Level des "Trabertalks" wären. (Gelenkt durch eigene Interessen)
    2. Um Unabhängig und Objektiv zu sein und zu bleiben, sollte es etwas Eigenständiges sein.

    ► Das Forum kann dann neue Anhänger gewinnen, wenn man die richtigen Themen im richtigen Kontext anspricht. Aber verloren gehen würde sicher kaum einer. So wie bei Altmeier mit seinen Corona-Arbeitsplätzen :-)


    ► Ziel sollte eine unabhängige und neutrale Aufklärung sein, die vorhandene Probleme, aber auch Errungenschaften bespricht. Darüber hinaus könnten neue Ideen aufgegriffen werden, Arbeitsgruppen gebildet usw.


    ► Die Federführung muss ein Fach- und Sachkompetenter Personenkreis übernehmen. Mind. mal 2 oder 3 Leute. Mein Bankvorschlag: "Haribo"


    ► Klarnamen sind dann selbstverständlich und obligatorisch.


    Wenn sich noch einige dazu bereiterklären würden auch kleinere Aufgaben/Arbeiten zu übernehmen, dann kann das was werden.

    (Für mich persönlich wäre es noch wünschenswert, wenn das Ganze Metier-Übergreifend wäre. Also Trab- und Galopprennsport, damit Synergien entstehen können.)

    Ich schlage vor, wir organisieren selber mal einen "Rennsporttalk", den wir dann auch ins Internet hochladen. Irgendwelche Ideen, wen man dann als 1. Gast einladen könnte? 8);(8)
    wenn man das bei Twitch streamt, können sich sogar Zuschauer zu Wort melden. Wäre sicher ganz unterhaltsam.

    Der liebe Herr Küster hat ganz offensichtlich einen besseren Weg gefunden, sich selber in der Halb-Öffentlichkeit zu vermarkten. Und dieser Trabertalk ist für ihn auch eine ganz hervorragende Bühne, weil es keine kritischen Stimmen gibt. Mit Kritik wird so umgegangen, dass vorgefertigte und halbherzige Fragen gestellt werden, die dann ziemlich "frei von der Leber" und ohne gross nachzudenken beantwortet werden.


    Das Problem ist aber diese einseitige Kommunikation, die keine Gegenargumente oder Fragen zulässt. Ähnlich wie bei Zeitungen, wo es immer nur die Darstellung der Herausgeber ist. Sich dort hinzusetzen und jedesmal als das Opfer zu präsentieren, ist mir deutlich zu wenig. In diesem Zusammenhang sehe ich heute auch die Rolle von M. Schindler von Trabertalk zu Trabertalk kritischer. Obwohl man ihm einen ehrenwerten Ansatz nicht absprechen darf, wird man das Gefühl nicht los, dass Küster ihn als ehrenamtlichen Steigbügelhalter und Vorlagengeber vergewaltigt benutzt, um dann in seiner unüberlegten Art und Weise, für die eigene Reputation zu sorgen. Herr Schindler selber, gefällt sich in dieser Rolle aber ganz gut, weshalb er zu diesem bemitleidenswerten Vorgehen vermutlich trotzdem noch gerne abnickt.

    Man darf davon ausgehen, dass Herr Küster in seiner Rolle als RV-Präsident komplett überfordert ist, weil er sonst wohl etwas diplomatischer agieren würde. Wenn er schon beim lesen vom Forum graue Haare und eine Scheiss-Laune bekommt, wie wird es dann erst sein, wenn es mal einen "Trottotalk" oder "Rennsporttalk" geben wird, der sich für den Sport einsetzt und die Probleme mal direkt und offen anspricht?

    Gott sei Dank haben immerhin die Galopper nach langen schlafen jetzt endlich kapiert wie es funktionieren soll und sind daher auf einem deutlich besseren Weg. Der deutsche Trabrennsport hingegen, präsentiert sich heute so, wie er auch geführt wird. Dilettantisch.

    Korrekterweise müssten sich die RV-Verantwortlichen und die Verbandsikonen mal folgende Frage stellen: Wer ist meine zentrale Kundschaft?

    Dann kommt man ziemlich schnell auf die Gruppen: Aktive (Trainer, Fahrer, Reiter), Besitzer, Wetter, Zuschauer


    Danach sollte man sich dann fragen:


    Was machen wir für die bestehenden Aktiven?

    Was können wir tun, um neue Aktive zu bekommen?


    Was machen wir für die bestehenden Besitzer?

    Was können wir tun, um neue Besitzer zu bekommen?


    Was machen wir für die bestehenden Wetter?

    Was können wir tun, um neue Wetter zu bekommen?


    Was machen wir für die bestehenden Zuschauer?

    Was können wir tun, um neue Zuschauer zu bekommen?


    Wenn bei den letzten 8 Fragen 8 x "Nichts" als Bank gesetzt ist, dann läuft etwas falsch. Aber ganz sicher nicht bei der Kundschaft des Rennsports.

    Ist denn nun eigentlich der verlorene Jackpot von GE endlich mal eingespeist worden?Und wenn nein,wer kümmert sich darum ausser mit Wettentzug zu drohen und dann ins Ausland zu wetten.Hat das mal einer nachverfolgt und den Verein angeschrieben?

    Sorry, aber das ist der falsche Ansatz. Gerade die Verantwortlichen des zur Debatte stehenden RV-Gelsenkirchen sind hier mehrfach durch werbewirksame Wortmeldungen aufgefallen. Und da auch bekannt ist, dass die betroffenen Personen regelmässig mitlesen, wäre es auch naheliegend und sinnvoller, wenn sich Leute aus dem betroffenen Verein bei den besorgten Kunden melden und nicht umgekehrt. Stattdessen verfolgt man die "Vogel Strauss"-Politik, meldet sich lieber gar nicht mehr und lenkt die eigenen Aktivitäten auf Diskussionsrunden, bei denen es um vermeintlich "wichtigere" Dinge geht.

    Und genau das ist es, was man mit Dilettantismus bezeichnen muss. Das können sie hier nicht schönreden. Und es ist auch nur ein Punkt von vielen.

    Rotteck


    Ihre Bemühungen um den deutschen TRS in allen Ehren. Aber ihr Aufruf kann doch nur bei Leuten auf Zustimmung treffen, die jetzt neu an den Sport herangeführt werden und die keine Historie haben. Bei allen anderen Freunden des Zocks rufen sie wohl eher ein müdes lächeln hervor. Und das hat auch seine Gründe, die man hier gar nicht alle aufführen kann. Mein persönlich wichtigsten Gründe wären da:


    • Warum soll ich einen Rennverein heute noch bevorzugen, der jahrzehntelang gute Besucherzahlen und Umsätze gehabt hat, diesen Vorteil aber nie erkannt oder ausgebaut hat? Dort, wo "Führungskräfte und Experten" keinen blassen Schimmer von Marketing oder Kundenpflege hatten und lediglich mit Selbstbeweihreucherung beschäftigt waren.
    • Warum soll ich einen ganzen Verband unterstützen, der bis heute keine klare und offene Kommunikation vorlebt und sich lediglich darauf verlassen will, dass schon alles so weiterläuft wie immer. Und der für keines der heutigen Probleme Verantwortung übernimmt?
    • Warum soll ich einen RV unterstützen, der nicht mal klar sein Jackpot-Konzept darlegen und erklären kann?
    • Warum soll ich überhaupt irgendjemanden mit meinen Wetten unterstützen, der sich einen Dreck um sein Publikum und seine Wetter schert und nur unter Druck Geständnisse an die Basis macht?

    Sorry, aber im meinen Augen sind zu viele Dillettanten am Werk, die ihr Geschäft nicht verstanden haben und bis heute nicht verstehen. Diese bekommen nun Druck aus der realen Welt, wo schlaue Leute in besseren Organisationen das Geschäft an sich reissen und übernehmen.

    Selbst hier im Forum wurde mir vor ein paar Monaten vorgeworfen, dass ich zu sehr die Wetter in den Fokus rücke, diese aber gar nicht Hauptbestandteil der TRS-Basis seien. Es gäbe da noch unzählige andere Gruppierungen wie Trainer, Besitzer, Besitzgemeinschaften usw., die den TRS tragen. Na dann, sollen sie doch den TRS beleben, auffrischen und für neues Publikum sorgen, die dazu bereit sind in ein schlechteres Angebot zu investieren.

    Wer so lange im Tiefschlaf gelegen hat, der darf sich heute nicht beschweren, wenn der Zug abgefahren ist und neue Zeichen gesetzt werden müssen. So lange das nicht erkennbar ist, gibt es auch von mir nur noch die Brotkrümel.
    Wenn ich mich als Kunde nicht mehr ernst genommen fühle, dann suche ich mir andere Betätigungsfelder. Pech für den TRS, wenn man das zu spät erkannt hat, bzw. immer noch nicht kapiert hat. Und m.M.n. ist der TRS ohne gravierende Änderungen gar nicht zu retten. Gleiches gilt für den Galopprennsport, aber da ist man etwas zentralisierter und offener aufgestellt. Von daher sehe ich es da etwas positiver, wenn auch schwierig.

    Der Ton macht doch die Musik. Und ganz offensichtlich interpretieren manche Leute den einen Ton etwas anders als andere Leute. Ich persönlich stehe auf Heavy Metal, wo es das eine oder andere mal auch krachen darf :-)

    Ich hab das irgendwann schon einmal geschrieben und mittlerweile verfestigt sich meine Meinung dahingehend, dass so ein Forum eben nicht die optimale Plattform zur Ausarbeitung von Wetten einer TG ist. Das macht sich schon daran fest, dass ihr argumentiert, auf der Rennbahn wird auch nicht gemeckert und gepöbelt. Aber das sehe ich nach 30 Zockerjahren auf etlichen Rennbahnen komplett anders. Denn wenn wir in der Gemeinschaft gewettet haben, dann wurde sehr wohl danach analysiert und die Fehler im eigenen System standen zur Diskussion. Und ich glaube auch, dass es extrem wichtig war, auch nach den Rennen darüber zu sprechen. Ganz im Gegenteil: Ich habe noch NIE erlebt, dass man gemeinsam wettet und sobald die Pferde im Ziel sind geschwiegen hat und zur Tagesordnung übergegangen wurde.

    Von daher sehe ich diese Diskussion als absolut normal und sogar wünschenswert an. Wie gesagt: Hier muss dann aber der Ton für alle passen.

    Bei dem ganzen Thema gibt es hier im Forum auch noch 2 ganz besondere Spezialitäten:

    1. Nicht jeder im Forum kann mitdiskutieren und hört auch nicht immer die Argumente der anderen, bei der Auswahl der Pferde. Das hat zur Folge, dass nicht jeder die Entscheidung der Käptn's immer nachvollziehen kann, bzw. kennt nicht jeder die Beweggründe dazu. Da kommt man sich als "Beteiligter" schnell abgehängt und als stummes, zahlendes Mitglied vor. Je nach Höhe der individuellen Beteiligung kann bei dem ein- oder anderen auch der Wunsch nach einem Mitspracherecht aufkommen. Wenn das wiederum nicht ausreichend gewürdigt werden kann, dann kommt es mittelfristig immer zu Reibereien (Mangelnde Diskussionsmöglichkeiten VOR den Rennen).
    2. Nicht jeder hat ausreichend Zeit alle Rennen selber zu analysieren. Weshalb es immer passieren kann, dass der eine oder andere Teilnehmer sich spezielle Rennen im Nachhinein rauspickt, anschaut und versucht Fehler zu finden, die möglicherweise gemacht wurden. Wenn sich dann Fragen oder Hinweise ergeben, dann muss man auch diese irgendwo besprechen können. Und das hat rein gar nichts mit meckern zu tun, sondern mit Optimierung der eigenen Qualitäten. Von daher muss es da irgendwo eine Plattform geben, wo man das besprechen kann.

    Wie schon gesagt. ich glaube dass es einen grossen Unterschied macht, ob man hier im Forum oder auf der Rennbahn zusammen spielt. Denn das Kommunikationsmanko hier im Forum ist schon erheblich, so wie es gerade läuft und erschwert ein friedliches zusammen zocken. Dennoch müssen wir dafür eine gute Lösung finden, denn hier ist zu viel Potential, das man nicht ungenutzt liegen lassen sollte.

    USA? Wo ist das?

    Ich hab in den letzten Wochen nur Schweden im Blick, von daher sehe ich das als realistischer an. Falls nicht erwünscht auch kein Problem. Ich will nur nicht als tatenloser Jammerlappen Karriere machen :-)


    Mit "Wo", meinte ich eine V-Veranstaltung in Schweden. Nicht irgendwo auf diesem Planeten.

    Also ..... damit ich nicht den Eindruck entsteht dass ich nur Kritik übe, biete ich mich auch als Käpt'n an, falls das erwünscht sein sollte. Denn ich habe keine Angst, meine Theorien mal auszuprobieren.


    Wann und wo, könnt ihr entscheiden.

    Ich möchte auch nochmal etwas zu dem Thema TG sagen, aus meiner Perspektive und Erlebnissen in den letzten Tagen.


    Ich vertrete die Meinung, dass eine TG generell nur dann Sinn ergibt, wenn man im Vorfeld der Wettabgabe eine realistische Idee verfolgt "KRUMM" ZU TREFFEN", die man dann versucht mit seinen Scheinen umzusetzen.

    So wie ich das betrachte, macht es überhaupt keinen Sinn, sich in einem oder mehreren Rennen extrem lang aufzustellen, einfach in der Hoffnung das irgendwas krummes kommt. Der einzige Grund sich ganz breit aufzustellen sollte der sein, dass man dem 1. und 2. Favoriten den Sieg entweder gar nicht, oder nur unter besonders glücklichen Umständen zutraut.


    Gleiches gilt im Umkehrschluss für eine Bank. Eine Bank sollte nur das Pferd werden, welches wirklich unumstösslich erscheint, weil es in seiner Klasse noch über mehr Potential verfügt, Luft nach oben hat, in optimaler Form mit gutem Fahrer läuft. Und gerade in den hochpreisigen Rennen, wo z.B. "Elian Web", "Disco Volante", "Sorbet" und viele andere laufen, sollte es eigentlich niemals eine Bank geben. Denn dazu müsste man hellseherische Fähigkeiten haben, was den Rennverlauf betrifft. Und genau diese Anti-Bank-Strategie wurde ja gestern im Finale auch genau so wiederholt bestätigt. Soll heissen: Je enger die Spitzengruppe beinander ist, umso unrealistischer wird eine Bank.


    Und wenn sich herausstellt, das der 64%er wirklich nicht verlieren kann, dann muss man auch mal in der Lage sein zu sagen, dass es sich evtl. gar nicht lohnt eine TG zu starten, respektive in den anderen Rennen NUR NOCH KRUMME auf den Schein kommen und nicht da auch noch die 50%er. Aber darüber muss man diskutieren.


    Dazu gehört auch die Überlegung, dass man sich mit den hochprozentigen Streck-Bänken schon selber in den Allerwertesten tritt, weil man damit seine eigenen Chancen auf hohe Gewinne extrem beschneidet. Es sei denn - in den anderen Rennen kommt es extrem krumm. Darauf zu spekulieren macht aber nur bedingt Sinn, wie oben geschrieben.


    Am Ende ist es meiner Meinung nach und im Gegensatz zu High Roller schon noch extrem wichtig, sich mit den Fahrern, Pferden und deren Klasse auseinanderzusetzen. Aber es bleibt eine Kombination aus Pferdefachwissen und Wett-Know How. Beides sinnvoll miteinander zu kombinieren, ist wohl die Kunst vom Ganzen. Mich wundert es wirklich, dass bei solchen Voraussetzungen wie hier, es so schwierig erscheint alles unter einen Hut zu bringen.


    Natürlich hat die ganze Vorgehensweise auch einen Haken, aber der kostet kein Geld. Nämlich dass sich jemand VOR der Einrichtung einer TG Gedanken macht, ob man dort einsteigen sollte oder eben nicht. Es ist also viel Vorarbeit nötig, mit der Option dass gar keine TG zu Stande kommt, weil keine lukrative/interessante Idee entwickelt werden konnte.


    Dann wäre es auch noch ein guter Ansatz die Auswahl der Pferde umzudrehen. Soll heissen: Man gibt nicht nur die Pferde an, die vermutlich gewinnen können, sondern man nennt auch diejenigen Pferde, die Vollstreicher (Entschuldigung D-Pferde) sind. Das vereinfacht die Diskussion extrem und dann kommt auch das Potential der "Experten" besser zum tragen.


    Wie immer: Nur meine Meinung. Und bitte: Es braucht sich wirklich niemand angegriffen oder "auf den Schlips getreten" fühlen.