HANNAH HAZELAAR

  • Wie ich in der Vorschau schon befürchtet hatte, erwies sich der brillante WINDSPEED mit Roland Hülskath heute als nicht zu schlagender Gegner – schon gar nicht aufgrund der Tatsache, dass sich unsere HANNAH gegen den dann führenden Oberdorfer das Rennen auf den letzten gut 1.400 Metern in der Außenspur selbst gestalten musste und keinen Windschatten nutzen konnte.

    Mit diesem Handicap hat sich unsere Stute in meinen Augen sehr teuer verkauft und für den Ehrenplatz gut gefightet. So sah es auch Michael Nimczyk: »Natürlich war es aufgrund der Tatsache, dass unser Führpferd WINDSPEED ausgangs der zweiten Kurve das Kommando an sich reißen konnte und wir in der Folge außen auf uns allein gestellt waren, nicht einfach für HANNAH. Ungeachtet dessen hat sie aber nach einem kleinen Schwächemoment zum Ende des Schlussbogens bis zuletzt gut gekämpft und sich den Rest sicher vom Leib gehalten. Ich war mit HANNAHs Leistung sehr zufrieden.«

    Der Rennbericht weist übrigens nur eine Zeit für den Sieger aus (1:16,4). Da unsere Messungen es für HANNAH aber sogar auf 1:15,9 für den gesamten Weg bringen und nach den am Bildschirm angezeigten Zwischenzeiten für den Sieger etwa 1:15,4 herauskämen, glauben wir denen eher.

    Aber wie dem auch sei: unsere „Lange“ hat eine tadellose Leistung geboten, die leider nur einzelne Mitbesitzer auf dem Tribünenvorplatz live mitverfolgt haben und die die Unterstützung eines größeren Teils der TraberParti-Gemeinschaft gewiss verdient gehabt hätte.


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  • Drei Wochen nach dem guten Ehrenplatz in Mönchengladbach bestreitet unsere HANNAH mit Michael Nimczyk zu Wochenbeginn in Dinslaken ihren 11. Saisonstart. Gleich im ersten Rennen misst sie sich mit nur fünf Konkurrenten, womit erst einmal dem Trabrennverein Dinslaken ein Dank gilt, dass er das Rennen mit vorab nur sechs Pferden zur Austragung bringt.


    HANNAH hat am Bärenkamp noch etwas gut zu machen, denn bei ihrem bislang einzigen Auftritt auf der 800-Meter-Piste vor dreieinhalb Monaten scheiterte sie bekanntlich an einer Galoppade, die aber gewiss nicht darauf zurück zu führen war, dass sie mit der Linienführung nicht zurecht käme.


    So brauchen wir, wie ich denke, nicht lange analysieren: da FLEETWOOD MAX (Yvonne Wagenaar) seine Bestform nicht mehr zur Hand hat und im einzigen direkten Vergleich deutlich hinter unserer Stute blieb, ist bei glattem Rennverlauf mit Cees Kammingas JETWAY FORTUNA die jüngste Teilnehmerin im Feld die einzige veritable Gegnerin. Die Stuten-Derby-Dritte war im Finale hinter den beiden „Outstandings“ LA GRACE und ROCK MY DREAMS „best of the rest“, profitierte dabei aber gewiss auch von der Ideallage hinter der Pilotin. In der Breeders Crown vor vier Wochen hingegen blieb sie an der Innenkante im Mittelfeld recht blass. Die Tatsache, dass die unkomplizierte und antrittsstarke Stute ihren bisher einzigen Sieg in Dinslaken zustande brachte (gegen den damals noch recht „grünen“ RHEINGOLD) möchte ich nicht unerwähnt lassen.


    Auch wenn ich selbst am Montag nicht am Niederrhein sein kann, freue ich mich auf die Partie und hoffe, dass HANNAH und Michael von vielen Mitbesitzern der TraberParti vor Ort lautstark unterstützt werden!

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  • Ja! – Ja! – Jaaah!


    Heute war nicht nur das Glück endlich mal wieder auf unserer Seite – heute hat HANNAH HAZELAAR in Dinslaken rundum überzeugt. Start-Ziel ließ sie ihren zuletzt nur noch vier Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance und war am Ende mit vier Längen überlegen voraus, ohne dass Michael Nimczyk auch nur einmal die Peitsche nach vorne nehmen musste. Die Stuten-Derby-Dritte JETWAY FORTUNA (Cees Kamminga) zog aus HANNAHs Rücken klar den Kürzeren und musste mit dem Ehrenplatz vorlieb nehmen.


    Für die Zweifler am Wert dieser Leistung sei kurz angemerkt, dass unsere „Lange“ mit 1:17,3 / 2.100 Metern Tagesbestzeit trabte – und das, obwohl es drei Rennen noch höherer Gewinnklassen an diesem Tag gab.


    Voll des Lobes war auch der Goldhelm: »Ich wollte von vorne herein nicht in die Gefahr geraten, uns von einer führenden und dann bremsenden JETWAY FORTUNA in so einem kleinen Feld den Schneid abkaufen zu lassen und dann in Zugzwang zu geraten, so dass ich HANNAHs Antrittsschnelligkeit gleich ausgespielt habe. HANNAH war heute bombig, ich hatte zu jeder Zeit „volle Hände“ und sie hat das bis zuletzt ganz souverän gemacht, ohne dass ich sie fordern musste.«


    Nach insgesamt 23 Starts war dies mittlerweile der achte Sieg für unsere Stute. Mehr als jeden dritten Start gewonnen – das ist weiterhin aller Ehren wert!

    Wir danken einmal mehr dem gesamten Team Nimczyk, namentlich „caretaker“ Hannah Schmitz für die Fürsorge, denn Rennen werden zu allererst im Stall gewonnen, und natürlich vor allem Michael für das „coole“ Vollstrecken.


    TraberParti freut sich schon heute auf den nächsten Start!




    Bildquellen: http://www.traberfoto-sx.de

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