Der aktualisierte holländische Rennkalender

  • Vielleicht kann man Gelsenkirchen ja auch dort im Kalender mit aufnehmen? Im 4. Rennen hat Nimczyk die Chance auf einen Treffer, ansonsten wird es wohl eher schwierig. Wahnsinn was unsere niederländischen Gäste für eine Form mitbringen! :huh:

  • Wie schon mehrmals geschrieben, sie werden hier im Westen nur noch

    "Verbrannte Erde" hinterlassen. Kaum noch hiesige Besitzer, kaum noch

    inländische Pferde. Nur noch holländische

    Meisterschaften im Westen. Ähnliches gilt inzwischen auch für Hamburg.


    Was sagten die 3 deutschen im Talk, Hauptsache wir können starten.

    Welchen Platz wir erreichen ist uns egal, die Herren Schindler und Bartels.

    Sinngemäß.

    Idealismus pur.

    Da hilft nur, ausweichen, auswandern, oder aufgeben.

    Oder weiterhin chancenlos.


    Was schrieb, Majano wars wohl, Sinnige übernehmen sie Gelsenkirchen.

    Paßt !!!!

  • So schaut es aus. Im letzten Jahr konnten wir kleinen Besitzer noch auf die C-Bahnen "flüchten". Durch höhere Gewalt fällt dies leider weg. Bin gespannt wie lange die letzten aus dem westdeutschen Raum noch anspannen bevor sie resignieren. Nicht nur GE wird überlaufen auch Dinslaken. Es bleiben keine Alternativen.

  • Derzeit sind in Holland und Belgien noch keine Rennen, da ist ess doch nur allzu verständlich dass viele Gäste aus den Nachbarländern anreisen. Umgekehrt würden es die großen Ställe aus D auch machen. Sobald auch in NL und Be wieder Rennen sind wird es sich wieder normalisieren, es ist halt eine Ausnahmesituation.

    Für die beiden Juni Renntage in Mg haben wir jeweils drei Handicaps ausgeschrieben, in denen C- Bahn Erfolge nicht gewertet werden, zudem können Stuten in sehr vielen Prüfungen eine Klasse tiefer antreten. Das sollte es den Durchschnittspferden etwas erleichtern.

    Wir werden versuchen unsere Ausschreibungen den Gegebenheiten anzupassen und versuchen möglichst viele Pferde mitzunehmen, aber es gibt halt auch einige kerngesunde Pferde, die ihre Gewinnsumme auf einer A- Bahn kaum noch verteidigen können, insbesondere in hoher Klasse da dort Handicaps mangels Masse kaum zu realisieren sind.

    Die C- Bahn Veranstaltungen wurden nicht von den Holländern abgesagt ! Ganz im Gegenteil : Ohne niederländische Gäste gäbe es seit Jahren keine C- Bahn Veranstaltungen im Nordwesten mehr !

    Also hört bitte auf mit den Anfeindungen ( ich empfinde sie als solches ) und lasst uns gemeinsam das Beste aus der schwierigen Situation machen !

    Im Trabrennsport sind Deutschland und Holland schon längst zusammen gewachsen, jeder ist auf den anderen angewiesen.

  • Herr Hülsheger, was verstehen sie unter normalisieren ?


    Das dann in Gelsenkirchen und Dinslaken nur noch

    7 von 9 Rennen nach Holland gehen, oder 8 von 10.

    Der Rest an Nimczyk

    Oder PMU 3 von 4, 1 an Nimczyk, oder alle 4 ins Nachbarland.


    Das war in etwa der Ist-Zustand vor Corona.

  • Gerne doch, ich weiß doch das ihr in Wolvega bei der Wettertrophy Alle zusammen sitzt,

    und euch in den Armen liegt.

    Deshalb verstehe ich sie doch so gut.


    Die Realität in Ge und Din sieht nun mal so aus.

    Daran kommen auch sie nicht vorbei.

    Auch das der westdeutsche Sport hier zu Grunde geht.

    Hiesige Besitzer lieber ausweichen, oder ganz aufgeben.

    Da sie hier inzwischen chancenlos sind.

    Brauchen sie Beispiele ?

  • Holger, alles korrekt was du schreibst. Aber nehmen wir das Beispiel Gelsenkirchen. Alle Rennen finden statt, bis auf das ausgeschriebene Handicap. Es waren genügend Pferde gemeldet. Aber nein, da teilt man lieber noch andere Rennen auf, anstatt wenigstens ein Rennen für schwächere Pferde zu starten.

  • Wie schon mehrmals geschrieben, sie werden hier im Westen nur noch

    "Verbrannte Erde" hinterlassen. Kaum noch hiesige Besitzer, kaum noch

    inländische Pferde. Nur noch holländische

    Meisterschaften im Westen. Ähnliches gilt inzwischen auch für Hamburg.


    Es ist nicht 1944, sondern 2020. Wir haben eine europäische Gemeinschaft, Traber-Deutschland und Traber-Niederlande sind schon seit 30 Jahren ein Paar und seit 20 Jahren verheiratet. Die Niederlande haben sportlich die Hosen an, so ist das manchmal in einer Ehe. Den Weg muss man nun konsequent weiter gehen. Gelsenkirchen so schnell es geht dicht machen. Am besten heute Abend noch. Wolvega ist die Top-Bahn für den Westen, dort laufen die leistungsstarken Pferde (aus D und NL). In MG dürfen sich die leistungsschwächeren Pferde austoben. Es lebe Europa.

  • Wo ich gerade in Fahrt bin:


    § 1 - Name, Sitz, Tätigkeits- und Zuständigkeitsbereich

    ...

    3. Der räumliche Tätigkeitsbereich erstreckt sich

    auf die Bundesrepublik Deutschland und die

    Republik Polen

    4. Der sachliche Tätigkeitsbereich erstreckt sich

    auf die Tierart Pferd, Rasse Deutscher Traber.


    Und dann geht es immer nur um US-Blut, französisches Blut, schwedische Deckhengste. Zu Polen einfach die Niederlande ergänzen. Für beide Länder eine gemeinsame Vermarktungsgesellschaft, als Tochtergesellschaft der PMU (Kooperation mit Wolvega ein Erfolgsmodell, die Schweden kommen nicht wirklich in die Puschen, siehe Hamburg und die zarten Versuche der Kooperation).


    Gristow und Tell ab in die Hall of Fame. Führungen veranstalten. Wie schön früher alles war. Ach, der Gute-Laune-Onkel mit den süßen Grauen Locken auch dazu. Dann wird die Hall of Fame eine Macht...

  • Oder aber als deutscher Besitzer/Trainer mal ein wenig nachdenken ... klar ist es einfach zu sagen "Das ist gemein, die kommen hierher und nehmen uns unser Geld weg!"


    Aber wieso tun sie das?

    A) Weil sie dürfen

    B) Weil sie können


    Was kann nun daraus folgen?


    Ich hab keine Chance. Ich geb auf.


    Oder


    Ich hab keine Chance, schickt die Tulpenzüchter nach Hause!


    Oder doch


    Ich überleg mir mal, wieso die besser sind und was ich dagegen tun kann. Anders/mehr/effektiver trainieren?

    Andere Fahrer?

    Bei der nächsten Auktion gezielt zuschlagen?


    Und hier durch die Blume zu sagen, dass ein MN den anderen die Siege wegnimmt ...

  • Wurde schon ins Konzept eingebunden. Für die kleinen Gäste der Hall of Fame gibt es anstelle einer Schnitzeljagd eine Jackpot-Jagd mit dem süßen Dampf-Plauderer.

    Eins, zwei, drei, vier Eckstein,
    alles muss versteckt sein.
    Hinter mir und vorder mir gilt es nicht,
    und an beiden Seiten nicht!
    Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn – ich komme, lieber verschollener Jackpot!

  • Ich glaube wir werden uns hier in ein paar Jahren wieder treffen,

    wenn hier im Westen, der einstigen Hochburg des DTS,

    die erste Traberfreie Zone oder Himmelsrichtung entstanden ist.


    Und dann wird hier die Frage gestellt,

    ja wie konnte das denn kommen ?


    Auch einstige Westrainer, nicht nur Besitzer,

    sind inzwischen nach Berlin abgewandert.

    Siehe Tietz, siehe Spangenberg, siehe Gentz,

    Warum wohj ?


    Aber ihr habt schon recht,

    was kümmert mich das eigentlich ?

    Vielleicht weil ich den Sport hier mal gelebt habe,

    wie einige andere Tausend hier auch.

  • Gristow@

    Du weisst dass ich dich im Laufe der Zeit schätzen gelernt habe, ohne dass wir uns persönlich kennen.

    Gestatte mir trotzdem eine Anmerkung.

    Die ständige Schuldzuweisung an unsere Nachbarn bringt doch absolut nichts!

    Die Vergangenheit kann man nicht mehr beeinflussen, man kann nur die Gegenwart leben und die Zukunft gestalten!

    Ohne die holländischen Starter gäbe es bereits keine Rennen im Westen mehr! Es gibt auch kein rechtliches Instrument diese Starts zu verhindern, Gott sei dank, wie ich finde!

    Deine wehmütigen Gedanken an frühere Zeiten teile ich zur Gänze, nur hilft es in der Gegenwart nichts mehr, gilt übrigens auch für alle anderen Lebensbereiche und hat was mit unserem zunehmendem Alter zu tun!

  • Lieber Lanti,


    die Gegenwart im Westen wird aber bedeuten,

    das es in der Zukunft, bis auf die letzten Idealisten hier im Westen,

    keine Besitzer mehr geben wird.

    Denn als Pferdebesitzer möchte man auch mal ein Rennen gewinnen,

    und nicht nur hinterher fahren.

    Das ist nun mal die Normalität.

    Und nicht Aussagen, die ich beim Talk

    gehört habe, alles nicht schlimm, auch wenn wir unplatziert sind,

    Hauptsache wir können morgen wieder (hinterher)fahren.

    Auf diese Art wird man hier keine Besitzer mehr aquirieren, die Geld

    investieren.

    Hier werden zwar noch Pferde vorbereitet, machen dann 1-2 Starts,

    wandern dann aber ab nach Berlin, oder ins Ausland, um den holländischen

    Überpferden aus dem Weg zu gehen.

    Weil sie hier nun mal keine Chancen mehr sehen, überhaupt nochmal den Winner Circle zu betreten.

    Beweis kann ich antreten, aus Freundes- und Bekanntenkreis.


    Heißt, in ein paar Jahren hier nur noch Holland, oder Ende der Fahnenstange.


    Aber wie gesagt mir kanns egal sein.

    Und keine Sorge,, Hoofworld melde ich mich eh nicht mehr an.

    Mainstream dann unter sich.

  • Anders trainieren?!? Es geht um generelle Verbesserungen der Ausschreibungsänderungen und das war schon oft Thema hier. Niemand soll ausgeschlossen werden aber das ganze ist verbesserungswürdig. MG ist eine Bahn die dies erkannt hat, aber auch nicht jedes Pferd kommt mit dieser Bahn klar.


    Sorry aber was da morgen ausgefahren wird, hat mit Tierliebe nichts mehr zu tun.

    Um da mithalten zu können musst du deinem Pferd zu Hause schon den Arsch los ziehen bis der qualmt. Friss oder stirb und mach dir bewusst du fährst morgen hinterher.

  • Ich nehme alles zurück!!!


    GE hat auf die Situation reagiert und ein Rennen für Pferde ausgeschrieben, die auf einer deutschen Trainingsliste stehen. Das Rennen stand sehr lange auf der Kippe. Die deutschen Trainer wollen anscheinend lieber gegen die Holländer antreten und haben sich mit der Situation abgefunden. Dann soll es so sein und ich muss auch irgendwie damit klarkommen;)