Posts by casaque jaune

    Elch


    Alle Achtung, dass Sie die Gangart von vor Jahrtausenden ausgestorbenen Tieren erkennen.:thumbup:


    MISTER ED HELDIA trabte heute, wie er mittlerweile seit Jahren trabt. Nicht besser und nicht schlechter. Aber im vergleichsweise „ausländerfeindlichen“ Vincennes in Verbindung mit dem „Kopfnicken“ eine gern angenommene Einladung zur Disqualifikation.


    Ob er nach dem Rennverlauf noch etwas hätte ausrichten können, fällt ins Reich der Spekulationen.

    Heute hat er sein siebtes Rennen in Folge gewonnen. Derartige Siegesserien - auch wenn diesmal "nicht viel drin" war - gelingen heutzutage nur noch wirklich guten Pferden, denn man kann nicht mehr "managen" und muss weitestgehend nehmen, was kommt.

    Respekt - den hat man im Team Nimczyk richtig gut hinbekommen! Gratulation!

    Ja - das habe ich nicht ignoriert. Das ist mir bewusst.


    Wo war Ihr Aufschrei, als Heli Biendl als zweitsiegreichster Fahrer Deutschlands aller Zeiten als bayerischer Champion nach ebenfalls einer gefühlten Ewigkeit abgelöst wurde? Sie wissen nicht, wann das war?! Eben ein regionales Ereignis. So bewertet jeder vielleicht die Ereignisse vor seiner Haustür als besonders wichtig.

    Amateur


    Ich mache das Tendenziöse daran fest, dass es in gut einem Viertel des Artikels nicht um das Ereignis an sich geht, sondern darum, wie allein der HEAT in seinem Jahrbuch damit umging. Und bei allem Respekt und eingedenk der Tatsache, dass es unstrittig "ein denkwürdiger Tag" für diejenigen war, die live dabei waren: es war ein regionales Ereignis. Es ging nicht um ein deutsches Championat, das alljährlich mit offiziellen "Insignien" (Helmfarben) versehen ist und war, sondern "nur" um ein regionales Championat, das - das mag man ggf. zurecht bemängeln - ein mit keinerlei "Weihen" versehener Titel war.


    Nach meinem Verständnis war der Anspruch der Monatsrückblicke in den Jahrbüchern der GR Turfsport-Srvice GmbH, Traber-News "aus aller Welt" in Headlines abzubilden. Insofern war das norddeutsche Championat in meinen Augen eine Meldung unter vielen.


    Ihren und den Ausführungen Herrn Borcks entnehme ich persönlich eher, dass einem vom Verlauf her unbestritten dramatischem Saisonfinale um dieses regionale Championat mit einem unbestritten gerade für Elmshorner Verhältnisse besonderen Flair und trotz der Tatsache, dass Henning Rathjen nach einer gefühlten Ewigkeit abgelöst wurde, eine Stellung beigemessen wird, die das Ereignis "in der Weltpolitik" nicht hatte.


    Ihre Einlassung, die HEAT-Redaktion hätte damals jemanden nach Elmshorn entsenden müssen, um über dieses regionale Ereignis zu berichten, halte ich daher für realitätsfern. Ich kann mich auch an keinen STARTER- oder TRABERKURIER-Redakteur erinnern, der sich zur Berichterstattung auf Reisen machte bzw. machen dürfte, um über den letzten "Kampftag" der "Materialschlachten" um ein Amateurchampionat zwischen der schon seinerzeit im Norden beheimateten Marion Jauss bzw. Gerd Petrik oder Klaus-Volker Stolle zu berichten, obwohl es dabei sogar um ein deutsches Championat ging.


    Sie wissen sicher sehr genau, dass STARTER, HEAT, BTJ und TRABERKURIER seinerzeit Berichterstattungen über ihre regionalen Ereignisse untereinander austauschten - alles andere hätte "hüben wie drüben" jegliche Budgets gesprengt. Insofern gab es die Berichterstattung des Kollegen vor Ort im HEAT selbst, der seinerzeit mit Minimum fünf Wochenausgaben eine Tageszeitung war. Die Ausgabe, in der über das Ereignis selbst berichtet wurde, wie auch die, in der jedes Jury-Mitglied seine Wahl Heiner Christiansen aufgrund dieses Ereignisses zum »Fahrer des Monats« begründet, kann ich Ihnen auch noch gerne auftreiben - wenngleich ich nie Redaktionsmitglied war. ;)

    Etwas tendenziös empfand ich diesmal den Artikel von Carsten Borck über das Saisonfinale 1994 am Köhnholz, das die Entscheidung um das norddeutsche Fahrerchampionat zugunsten von Heiner Christiansen und gegen Abonnement-Champion Henning Rathjen brachte und in den Augen des Elmshorner Ex-Geschäftsführers im von der GR Turfsport-Service GmbH herausgegebenen Jahrbuch „Traben 95“ zu wenig Würdigung fand.


    Keine Erwähnung findet in seinem Artikel, dass dieses Jahrbuch im alljährlichen Rückblick auf den letzten Monat der Vorsaison immerhin die Meldung „Letzter Fahrer des Monats wird der neue Nordmeister Heiner Christiansen“ beinhaltet, womit die Würdigung dieser Leistung durch die Jury der HEAT-Redaktion und ihr assoziierter Journalisten meines Erachtens durchaus stattfand - wenn auch vielleicht nicht in der von jedem einzelnen gewünschten Form.

    Der guten Ordnung halber, Herr Küster:


    Herr Eßer hat geschrieben, dass die TRO der Ausrichtung entgegen gestanden hat. Sie haben geschrieben, es seien wirtschaftliche Gründe, denn die TRO gibt den Wechsel des Veranstaltungsortes ja her - sonst hätte der Umzug in dieser Woche nach Dinslaken ja auch keine Legitimation gehabt.


    Mehr ist dazu wirklich nicht zu sagen.

    Unterm Strich bleibt ein weiterer ausfallender Renntag. Und dass dies sehr bedauerlich ist, darüber sind wir bestimmt wieder einig. ;)

    Das so kurzfristige Verschieben eines Rennortes kenne ich nur aus Schweden - im vergangenen Jahr noch geschehen.

    Dort ist man aber sicher aufgrund ganz anderer Möglichkeiten im "set-up" der Infrastrktur besser vorbereitet und in der Lage, das zu realisieren.

    Dass dies auch in Deutschland so kurzfristig unter den heutigen Gegebenheiten möglich war, bedürfte gewiss großer Anstrengungen des "Häuflein der Aufrechten". Meinen Respekt!


    Das kurzfristige Verschieben des Rennendes hingegen ist mir noch aus den 80er Jahren geläufig.

    Legendär die Lautsprecherdurchsage in Saarbrücken:

    »Achtung für den Ordnungsdienst - bitte verschieben Sie das Ziel noch etwas weiter in Richtung Schwimmbad!« :D

    »Je suis battu d'un extraterrestre« war die Aussage von Franck Ouvrie nach dem Rennen. Dem ist kaum etwas hinzuzufügen.


    FACE TIME BOURBON bestätigt das, was die Experten in ihm schon vor langer Zeit erkannten. Atemberaubende Beschleunigung - zum Watteziehen blieb gar keine Zeit mehr.

    Sébastien Guarato der Vorbereiter, der ihn »à point« bereit präsentiert.

    Björn Goop der Mann mit den eisernen Nerven, der auf dem Weg zur Siegerehrung Handschuhe und Brille ins Publikum wirft.

    Antonio Somma der Besitzer, der das Rennen mit dem Trainer zusammen verfolgt und gemeinsam feiert.



    BOLD EAGLE und PROPULSION erhielten Rennverläufe, als seien sie die upcoming stars,- und endeten nahezu gleichauf.