Posts by Amateur

    " Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit"

    Kann man grundsätzlich so sehen. Ebenso grundsätzlich müsste aber danach gefragt werden, ob die immer größer werdende Gier nach Moderne es rechtfertigt, mitunter Leute ans Kommentator- oder Moderations-Mikrofon zu lassen, die Mindeststandards an sprachlicher Gewandheit, dem Aussprechen ausländischer Pferdenamen, gebotener Neutralität oder -ganz simpel- ausreichendem Fachwissen nicht immer erfüllen.

    ist sicher so... Wenn incl. frischem Geld 100.000,- drinnen sind, der Abzug 35%* sind und man alleine trifft bekommt man 65.000,-

    Die 50K sind das mindeste was ausgeschüttet wird und nur in dem Fall relevant, wenn incl. frischem Geld weniger als ca. 77.000 im Gesamt-Pot sind (77K abzgl. 35% sind ca. 50K)

    die 35% weiß ich nicht genau ob stimmen - soll nur als Rechenbeispiel dienen..

    auch nicht ganz richtig. Der JP wird immer netto ausgezahlt, Abzüge wurden ja schon genommen, als er entstanden ist. Wenn also incl. frischem Geld 100.000 im Topf sind, werden bei JP 32.000 nur Abzüge auf die neuen 68.000 genommen (bleiben ca. 44.000). Auszahlung für einen einzelnen Treffer somit 32 + 44 = 76.000 Euro.

    Keine Ahnung, ob Sie mich mit Ihrem Wortspiel in Anführungszeichen wegen meiner Nähe zum HTZ direkt ansprechen wollen. Aber machen Sie aus dem merkwürdigen Rennbericht doch kein Drama. Der Umsatz stieg in der ersten Hälfte (parallel PMU-Toto) nach schwachem Beginn (frühe Anfangszeit) stetig an und lag in der zweiten Hälfte im Schnitt locker über 10.000 pro Rennen. Dazu gut 10.000 in der V7. Mehr Mühe der Prüfung habe ich mir nicht gemacht, können Sie von Rennen zu Rennen problemlos nachlesen auf wettstar.de.

    kann sein, dass nicht ganz rüber gekommen ist, was ich meinte, liegt bestimmt an mir. Ansonsten lautet mein Vorschlag: Gehen Sie doch den ersten Schritt. Man muss nicht aufgefordert werden, man kann sich auch bewerben. Bin sicher, MG würde sich freuen.

    ich berichte mal von vor zwei Jahren, als ich für die beiden Jubiläumsrenntage nach MG fuhr.


    1) sind die technischen Möglichkeiten etwas begrenzt gewesen und obwohl schon am Mittwoch zur PMU-Matinee mehr kompetentes Personal auf der Bahn war als mitunter sonst, hatte dieser Tag eher den Charakter eines mäßig gelungenen Versuchs mit dem immerhin positiven Resultat, dass man für den Folgetag (großes MG-Jubiläum) alle möglichen Fehlerquellen erkannt und weitgehend ausgemerzt hatte. Ich hatte damals (noch bevor Holger in den Vorstand aufstieg) angeregt, ihn als Co-Moderator zu verpflichten, weil er eben jeden und jedes Pferd kennt, so dass wir (glaube ich) optimal zusammengearbeitet haben und das Ganze wohl auch allgemein gut ankam.

    2) hat Holger, der bei allem anerkennenswerten Engagement der Gladbacher der einzige ist, der es dort sportlich und auch aus Wettersicht "drauf" hat, inzwischen am Renntag wohl auch die eine oder andere Verpflichtung, und vierteilen kann sich niemand.

    3) warne ich davor, den Mikrojob zu unterschätzen, egal als Kommentator, Moderator oder "Co-Pilot". Ich habe schon so viele erlebt, die sich das zugetraut haben und dann kläglichst gescheitert sind. Und eine Mindestqualität sollte man schon anbieten, dazu gehört dann aber mehrt, als schon mal eine Wette getroffen zu haben.

    4) Routine ist wahnsinnig wichtig, weil es immer Situation geben kann und wird, wo man sich nur damit "retten" kann. Bei Norbert ist vielleicht das Problem, dass er tatsächlich so kommentiert wie vor 30 Jahren, die Routine also zum Standard geworden ist. Da noch eine Umstellung zu erreichen, ist nicht einfach. Das haben wir auch bei meinem Gastspiel erlebt, wobei ich aber nicht mal beurteilen kann, ob z.B. das Reinquatschen vom Turm aus mit Richterspruch und Quoten in ein unten geführtes Interview sturer Dienst nach Vorschrift war oder einfach die Technik oben so schlecht war, dass man nicht genau mitbekommen hat, was unten passierte.


    Was ich sagen will: Alles, was schlecht rüberkommt und überwiegend berechtigterweise nach Verbesserung schreit, sollte möglichst umgesetzt werden. Aber so einfach wie "setzt ihm doch mal irgendjemanden an die Seite" wird es nicht gehen. Beispiele für wenig gelungene Versuche, auch aus der jüngeren Vergangenheit, gibt es.

    Den Glückwunsch sollten Sie Holger übermitteln, ich habe mit den Tipps nichts zu tun.


    Ob man wetten interessant oder langweilig findet, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich frage mich allerdings, warum man Themen, mit denen man überhaupt nichts am Hut hat, unbedingt kommentieren muss, und dazu noch negativ.


    Nichts für ungut.

    Kann es vielleicht sein, dass Sie diesmal komplett übers Ziel hinausgeschossen sind? Am Talk nahmen letztes Mal die Herren van Dijk, Nimczyk, Küster und Schindler teil. Sie stellen also fest, dass das Gesamtniveau Kreisklasse war. Nur einer war immerhin besser als Landesliga und könnte damit theoretisch auf Ihrem Niveau agieren? Naja.


    Aber nennen wir es doch beim Namen. Egal, ob der eine nun van Dijk, Nimczyk, Küster oder Schindler heißt: ich unterstelle mal, dass die übrigen drei nicht komplette Vollidioten sind. Denn selbst wenn Sie ein Gegner von Küster und Schindler sind, was man evtl. aufgrund früherer Einlassungen unterstellen könnte, hieße das immer noch, dass entweder van Dijk oder Nimczyk in Ihren Augen Kreisklasse darstellen, mit denen sich ein überlegener Spieler wie Sie nicht an einen Tisch setzen würde. Ehrlich: Gehts noch?

    Korrekt, das Rennen vom 29. Ich hatte das vorher nicht 100% exakt nachgeschaut. Sorry dafür, spielt aber auch nicht so eine grosse Rolle.

    stimmt, genau genommen spielt es überhaupt keine Rolle, wer ist schon frei von Irrtümern. Habe das nur mal beispielhaft kommentiert, weil ich es verwunderlich fand, dass Sie einerseits völlig zu Recht von allen, also auch anderen, nachträgliche Analysen zum Zwecke des noch besser Werdens fordern, andererseits aber selbst sehr oberflächlich herangehen und dann sogar noch Schlüsse ziehen, die in dem Fall nicht mal die richtigen waren.


    ► beim letzten Start. "Elian Web" hat versucht mit aller Gewalt die Spitze gegen "Disco Volante" zu verteidigen, was kläglich gescheitert ist, weil "Disco Volante" wohl eines der startschnellsten Pferde ist. Die ganze Aktion war so kräftezehrend, dass "Elian Web" dafür nur den 6. Platz in Kauf nehmen musste.

    beim "letzten Start", als Elian Web 6. wurde, hat es sicher kein Duell um die Spitze gegeben, denn Elian Web hatte Nummer 11 in der zweiten Reihe. Ihre Beschreibung passt auf ein Rennen vier Wochen vorher. Da fuhr Kontio nach dem Start ca. 150 Meter lang mit und nahm dann zurück, weil Volante erkennbar stärker war. "Mit aller Gewalt die Spitze verteidigen" sieht anders aus. Es war auch nicht diese vermeintlich kräftezehrende Aktion, die für den angeblich 6. (in Wahrheit 4.) Platz verantwortlich war, sondern der Umstand, dass Kontio sich sehr früh in die Todesspur begab und dort den zu schweren Verlauf antraf. Also genauso am Rennverlauf gescheitert wie gestern Sorbet.


    Um festzustellen, dass Disco Volante heute der wahrscheinliche Sieger ist (aktueller Totokurs 11:10), hätte es ohnehin keines komplizierten Kreuzvergleichs bedurft.

    Nichtstarter ich glaube, Sie unterliegen einem Irrtum. Die von Ihnen genannten bis zu 8,5 Mio kommen nicht in erster Linie dadurch zustande, dass Sorbet nicht gewinnt und man sich dort erfolgreich abgedeckt hat. Sie kommen dadurch zustande, dass völlig verrückte Sieger gewinnen, die man dann haben sollte. Im Klartext: Das Ziel einer TG ist nicht an erster Stelle, zu treffen. Wenn es so wäre, hätte High Roller es mühelos hinbekommen, da dürfen Sie sicher sein. Er hätte dann vier oder fünf Pferde im Sorbet-Rennen dazu genommen und in den breit aufgestellten sich auf 7 oder 8 Pferde beschränkt. Selbst dann wäre die einzige Hürde der gestrigen V75, der 3 %er bei den Kaltblütern, mit auf dem Schein gewesen, der war nämlich schon 7. Favorit bei 15 Startern. Doch es ist für eine TG bei der gestrigen Konstellation völlig egal, ob man für 50 k Einsatz 20, 40 oder 120 k herausbekommt.


    Denn das Ziel ist ein anderes: Dann zu treffen, wenn es um Millionen geht, wenn man an der Auszahlkasse nicht auf Kontaktreduzierung achten muss, weil nämlich sowieso niemand da ist. Und schon da hakt es bei Ihrer Theorie: "wenn Mittelkrumme gewinnen, dann...". Mittelkrumme waren rar gestern, denn vier Mal in sieben Rennen war auf dem zweiten Platz einer mit 1 %. Von den vier hatten wir drei, und wenn die gewinnen und Sorbet auch, sind wir only Winner oder teilen maximal mit ein, zwei anderen. Wenn aber die Abdeck-Variante gespielt wird, haben wir von den vier 1 %ern einen auf dem Schein - wenn überhaupt.

    ► ... und natürlich auch die Meinung der Tippgeber, die ihn als unumstössliche Bank empfohlen haben

    mal abgesehen davon, dass sich schon wieder die Tendenz entwickelt, nachträglich die geleistete Arbeit zu zerfetzen, wäre es schon von Vorteil, wenn Sie Ihre Kritik auf Fakten aufbauten.


    Zu keinem Zeitpunkt war Sorbet als Bank unumstößlich. Das Problem für High Roller war, und das hat er weiter vorne ja auch erläutert, dass alle Tippgeber sagten, Sorbet sei normalerweise die klare erste Wahl in dem Rennen. Zweifellos eine richtige Aussage. Problematisch wurde es dadurch, dass nicht jeder dieselben Hauptgegner nannte, es sich somit keine klare Alternative in Form eines oder zweier Pferde entwickelte.


    Dadurch stand der Kapitän vor der Wahl, entweder Sorbet zu bankern und das Restrisiko in Kauf zu nehmen, in den anderen sechs Rennen aber die Möglichkeit auszuscheiden auf wenige Prozent zu minimieren, oder aber sich gegen Sorbet abzudecken und dafür die Hälfte, wenn nicht mehr des Budgets zu binden. Die getroffene Entscheidung war im Nachhinein zwar falsch, aber vorher strategisch betrachtet die einzig richtige.

    Das Modell von trotto ist gut, ich würde es aber an einer Stelle ändern. Es sollte auf jeden Fall ein Viertel oder ein Drittel der Prämie dann schon geben, wenn es ein Kapitän auf sieben Richtige gebracht hat. Wie oft ist es passiert, dass Wetten richtig gut ausgearbeitet waren, dann aber selbst an Tagen, wo alle Rennen sehr offen wirkten, ein Favoritenfestival einsetzte und es am Ende nicht mal den TG-Einsatz zurück gab. Die Arbeit und den Erfolg (fehlerfreie Wette) hat in diesen Fällen der Kapitän trotzdem gehabt und sollte dafür dann auch prämiert werden.

    Form schlägt Klasse

    Eigentlich mische ich mich ja nie in solche Diskussionen ein, aber alleine mit diesem Halbsatz wird doch klar, dass Sie mit Ihrer Analyse wie so oft komplett falsch liegen. Vorab sowieso, denn das Bankpferd war für viele ein geeignetes, was aber auch völlig egal ist, da High Roller schlüssig erklärt hat, dass es die Trefferlage nicht entscheidend verbessert hätte, wenn man auf Zweierweg gegangen wäre, weil dem aus Budgetgründen dann der erste krumme Sieger zu Opfer gefallen und auch dann kein Siebener möglich gewesen wäre.


    Im Nachhinein wirkt das obige Zitat, insbesondere als Begründung Ihrer Schlauheit, nahezu absurd. Denn in diesem Rennen hat keiner den anderen geschlagen, sondern das Bankpferd ist an einem verheerenden Startfehler gescheitert, womit die Entscheidung gefallen war. Der Fehler wiederum war nicht unbedingt zu erwarten bei einem Pferd, das bei 56 Starts 15 Siege erzielt hat, jedoch nur zweimal disqualifiziert war. Egal, ob man das Programm überfliegt, oder Nächte damit verbringt. So bleibt nur das Fazit, dass die Wette extrem gut ausgearbeitet, aber eben Pech im Spiel war.

    Aber Quote trotzdem enttäuschend, bei 10.000 € Garantie und 2.000 € Jackpot nur 2730 € für 7 Richtige, hätte man die 7 Sieger für 0,15 € in der Siegschiebe gespielt, hätte es 2790 € gegeben, sowas darf nicht sein.

    ich bin wie Du weißt ein Fan Deiner Ausarbeitungen, finde diese Aussage aber nur auf den ersten Blick richtig. Die Siegquoten sind durch drei Rennen mit Jackpots beeinflusst, insbesondere bei den beiden Außenseitern, weil sich das Jackpotgeld immer überproportional auf die Favoriten verteilt. Man darf ja nicht übersehen, dass Onyx (121:10) dritter Favorit war und I've got Mail mit völlig überzogenen 376:10 vierter Favorit. Ohne die Siegjackpots wäre die Siegschiebe bei oder sogar eher deutlich unter 1.000 Euro gelandet. Da ist die V-Quote, auch wenn ich selber leider nicht getroffen habe, in meinen Augen sehr gut. Immerhin haben vier Favoriten für 14,15,15, und 22:10 gewonnen, dazu ein dritter und zwei vierte Favoriten. Da kann man objektiv betrachtet an der Quote gar nichts aussetzen.

    Es ging um einen sich anbahnenden geschichtsträchtigen Erdrutsch, der alle wochenlang in seinen Bann gezogen hat,

    Meiie nicht,daß Sie hier gnadenlos überziehen?

    Einige in Elmshorn vielleicht.

    Ich glaube kaum,daß z B im Westen es irgendwen berührt hat.Es wurde zur Kenntnis genommen.Wann tauchten diese beiden Fahrer auf anderen Bahnen zum Beispiel in Zuchtrennen auf?Lokale Größen halt.

    Völlig richtig, ich überziehe. Und zwar gnadenlos. Ohne sowas geht es heutzutage ja auch fast nicht mehr.


    Die Ausgangsfrage war aber auch nicht, ob es ein lokales Ereignis war. Das war es sicher. Die Ausgangsfrage war, ob man das Ereignis trotzdem hätte nutzen können, um mehr draus zu machen. Und die Antwort darauf wurde in dem Artikel gegeben: hätte man, aber hat man nicht. Daraus hat der Autor abgeleitet, dass es um die öffentliche Darstellung des Trabrennsports schon damals nicht zum besten stand. Gibt es Widerspruch?


    Die gestrige Ministerpräsidentenwahl in Thüringen war auch nicht mehr als ein lokales Ereignis. Hat es deswegen keinen interessiert?

    casaque jaune

    Ich werde den Eindruck nicht los, dass Sie bis heute nicht verstanden haben, was damals passiert ist. Es ging nicht um ein von Ihnen sowieso zu Unrecht abqualifiziertes regionales Championat. Es ging um einen sich anbahnenden geschichtsträchtigen Erdrutsch, der alle wochenlang in seinen Bann gezogen hat, als ein „ewige Zeiten“ lang dominierender ganz Großer des nicht nur norddeutschen Trabrennsports (denken Sie mal an Pit Pan und andere) von einem Jungstar abgelöst wurde, der ebenfalls später weit mehr als nur eine lokale Größe war (Silberhelm). Bei allem Respekt vor deren Leistungen: Dieses Ereignis allen Ernstes mit dem Kampf zwischen millionenschweren Amateuren gleichzusetzen, die sich nahezu nach Belieben Klassepferde kaufen konnten, und einfach nur sehr engagiert, aber auch mit einem gehörigen Schuss Ego versehen, ihrem Hobby nachgingen, empfinde ich persönlich (und wahrscheinlich nicht nur ich) schon fast als peinlich.


    Und: Ablösung ist nicht gleich Ablösung, die erlebt schließlich jeder Champion irgendwann. Die besondere Dramatik war es damals, die dafür sorgte, dass man sich heute noch daran erinnert.


    Und noch eine generelle Anmerkung: von einem für die Sache begeisterten Journalisten erwarte ich schon mal, dass er auch hin und wieder Einsatz zeigt, ohne als erstes auf sein Spesenkonto zu schauen, wenn besondere Ereignisse anstehen könnten.

    Etwas tendenziös empfand ich diesmal den Artikel von Carsten Borck über das Saisonfinale 1994 am Köhnholz, das die Entscheidung um das norddeutsche Fahrerchampionat zugunsten von Heiner Christiansen und gegen Abonnement-Champion Henning Rathjen brachte und in den Augen des Elmshorner Ex-Geschäftsführers im von der GR Turfsport-Service GmbH herausgegebenen Jahrbuch „Traben 95“ zu wenig Würdigung fand.


    Keine Erwähnung findet in seinem Artikel, dass dieses Jahrbuch im alljährlichen Rückblick auf den letzten Monat der Vorsaison immerhin die Meldung „Letzter Fahrer des Monats wird der neue Nordmeister Heiner Christiansen“ beinhaltet, womit die Würdigung dieser Leistung durch die Jury der HEAT-Redaktion und ihr assoziierter Journalisten meines Erachtens durchaus stattfand - wenn auch vielleicht nicht in der von jedem einzelnen gewünschten Form.

    Sorry, Monsieur, aber da haben Sie sich vielleicht etwas vergaloppiert. Ich suche seit gestern Abend in dem Artikel etwas Tendenziöses, kann es aber nicht finden. Die Originalpassage lautet:


    Weder im Jahrbuch 1994 (aus redaktionellen Gründen verständlich) noch 1995 des Heat wird der Renntag überhaupt erwähnt. Im Schnelldurchlauf des Monats Dezember findet lediglich ein Ausflug des Rekordchampions Erwähnung: „Henning Rathjen gastiert in Straubing und bucht eine Doublette im letztendlich verlorenen Championatskampf mit Heiner Christiansen."


    Wenn an dieser Darstellung etwas nicht stimmt, sollten Sie es belegen. Wenn, wie von Ihnen quasi als Rechtfertigung angeführt, im Jahrbuch beim Schnelldurchlauf im Dezember das historische Wachwechsel-Ereignis mit genau zwei Worten ("neuer Nordmeister") gestreift wird, kann ich darin nämlich keinen Hinweis auf den Renntag Silvester in Elmshorn finden. Und wie einige hier schon schrieben, war der vom Verlauf her das Dramatischste, was man sich nur vorstellen kann. Nicht wenige, die dabei waren (und das waren richtig viele an dem Tag) behaupten heute noch, ohne dass ihnen widersprochen wird, dass dieser Renntag von der Stimmung her zu den Top 5 in Deutschland der letzten 50 Jahre zählt. Die damalige Berichterstattung in den Nordmedien belegt das eindrucksvoll (z.B. "Elmsvalla").


    Wenn Sie es unterschwellig so hinstellen, als sei der einstige Elmshorn-Geschäftsführer heute noch beleidigt wegen der überregional schwachen Berichterstattung bzw. der nicht genutzten Chance, so ein Jahrzehnt-Ereignis journalistisch angemessen zu würdigen, finde ich Ihre Haltung (vorausgesetzt, und so scheint es in Ihrem Posting durch, Sie gehörten damals zum Heat bzw. den assoziierten Journalisten) ein bisschen zu wenig selbstkritisch. Zu einer Zeit, als der HEAT personell gut besetzt war und man noch von einem "Redaktionsteam" sprechen konnte, hätte es eine Überlegung wert sein müssen, an so einem denkwürdigen Tag (die Entwicklung war ja absehbar und geschah nicht aus heiterem Himmel) jemanden nach Elmshorn zu schicken oder zumindest einen Kollegen vor Ort für eine Berichterstattung zu verpflichten. Aber es war ja nur das popelige Elmshorn...


    In dem TrabInside-Artikel ging es aber ohnehin nicht um oder gegen den HEAT und auch nur beispielhaft um Elmshorn, sondern vielmehr um die generelle Schwäche des Trabrennsports, sich (selbst oder über "seine" Medien) öffentlichen angemessen darzustellen, wie in der Folge ausgeführt wird:


    Kann es ein Beispiel für eine schlechtere Außendarstellung des Trabrennsports geben? Lässt sich das völlig verkorkste Selbstverständnis einer Sportart besser belegen als mit einer an der Realität vorbeigehenden Wahrnehmung?


    Anders ausgedrückt: Man hätte es besser machen können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie das in Abrede stellen wollen.

    Die wettstar-Broschüre reicht bzgl. Terminen nicht als verlässliche Info, das scheint der Stand bei einem wann auch immer gewesenen Redaktionsschluss zu sein, ist eben das Schicksal aller solcher Publikationen, die irgendwann zum Jahreswechsel auch mal erscheinen müssen. Da sind aber auch andernorts Termine drin, die nach meiner Information inzwischen überholt sind.