Posts by MG-Trab

    Endlich wieder ein sechsstelliger Gesamtumsatz in Mönchengladbach!

    Doppelerfolge für den Stall Glanzgefühl und den niederländischen Berufsfahrer John Dekker

    Mönchengladbacher Siegesserie von Sönke Gedaschko gerissen

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    Schon im Vorfeld schlug der Renntag an Fronleichnam in der deutschen Trabergemeinde hohe Wellen, denn der Berliner Großwetter David Bechtel hatte sich in einer Spontanaktion dazu entschlossen die Garantieauszahlung in der V6 Wette auf 7.500 € zu erhöhen, weil er davon überzeugt ist, dass V Wetten in Deutschland mit attraktiver Garantie und großen, ausgeglichenen Starterfeldern für einen Umsatzschub sorgen können. Die ganze Aktion war innerhalb Minuten weniger von ihm und Mg Vorstandsmitglied Holger Hülsheger per PN eingetütet worden. Und in der Tat sorgte genau diese V6 Wette mit einem Umsatz von knapp 13.000 € dafür, dass der Gesamtumsatz in Mönchengladbach erstmals in diesem Jahr die 100.000 € Grenze überwand. Ein attraktive Garantie alleine aber nicht um die Wetter zu animieren, auch bedarf es dazu großer Starterfelder. Und die gab an diesem Nachmittag reichlich, denn nicht weniger als 143 Pferde wurden für die Rennen genannt und sorgten für einen spannenden und kurzweiligen Nachmittag an der Niersbrücke.


    Erstmals durften in Deutschland auch wieder die Amateure in den Sulky steigen und hatten mit vier ausgeschriebenen Rennen auch reichlich Gelegenheit ihr Können an der Fahrleine zu zeigen. Und wer wäre besser geeignet als der Quickborner Unternehmer Sönke Gedaschko, der bislang alle seine Rennen in Mönchengladbach gewinnen konnte, das erste Amateurfahren nach der Corona Pause zu gewinnen. Mit Ni Hao übernahm er nach 800 m resolut das Kommando und zeigte Donna Leone H ( Nick Schwarma ) und Hot Shot Rob ( Marten de Nooij ) überlegen die Eisen. Im sechsten Rennen, sollte dann die beeindruckende Serie von Sönke Gedaschko ,denn sein Schützling Fantomas sprang bereits in der Startphase ausgiebig und war damit chancenlos. Der Sieg in dieser Partie ging an Lokalmatador Tom Karten, der mit der familieneigenen Janika Bo trotz Startnummer 12 auf der Schlussrunde Gegner um Gegner einsammelte und schließlich sicher gegen Good Game BR ( Frank Kelm ) und Broer van Bremen ( Erik van den Bergh ) gewann. Einen weiteren Sieg für den Stall Glanzgefühl steuerte Champion Michael Nimczyk mit dem immer besser werdenden Versace Diamant bei. Erstmals ohne Eisen antretent tat der Vierjährige Start - Ziel nur das nötigste um die gefällig endenden Lusiana Bo ( Robbin Bot ) und Handy Wise ( Jan T. de Jong ) in die Schranken zu weisen. Gleich danach hatte der Champion mit dem Debütanten und Mister F Daag Halbbruder Bold Heuvelland ebenfalls von Beginn an das Sagen. Der Vierjährige hatte dann auch keine Probleme mit Atlantic Wise L ( Robbin Bot ) und Jetaime Fortuna ( Roland Hülskath ) fertig zu werden. Seinen ersten von drei Tagessiegen errang Michael Nimczyk mit Skyfall, dem nach vielen Platzierungen endlich wieder ein voller Erfolg gelang. Leider war dieses Rennen der Aufreger des Tages, denn Robbin Bot hatte den im Endkampf anspringenden Free Bird nicht nach außen dirigiert, sondern mit dem galoppierendem Pferd dem innen liegenden Ennyus Boko und Carolin Albers den Weg versperrt. So musste die niederländische Berufsfahrerin ihren Crack auf dem kurzen Mönchengladbacher Einlauf um den springenden Free Bird herum zum Angriff führen und kam dann trotz enormer Beschleunigung für den Sieg einen Schritt zu spät. Nach Meinung der Rennleitung beeinflusste Robbin Bot mit dieser Aktion den Rennausgang und belegte ihn mit einem 14 tägigen Fahrverbot sowie einer Geldstrafe von 500 €. Sportlich einwandfrei ging es in den anderen Prüfungen zu, wobei ausgerechnet in der niedrigsten Handicapklasse die Tagesbestzeit von 1.13,9 erzielt wurde. Nachdem Eckhard Drees mit Elton Sautonne über die Meile ein durchweg flottes an der Spitze anschlug konnte John Dekker mit Fip Junior dahinter lange in Deckung bleiben um den Piloten dann auf den letzten Metern nieder zu ringen. Bereits zuvor war John Dekker mit dem ehemaligen Groninger Pferd des Jahres Florijn Start - Ziel erfolgreich. Dahinter bekam Windspeed ( Roland Hülskath ) trotz zeitiger Offensive keinen Zugriff auf den Sieger, hatte seinerseits aber keine Mühe um die nach längerer Pause sehr gefällig endende Highspeed Aresy ( Carolin Albers ) auf den dritten Platz zu verweisen. Für das erstmals in Mg antretende Team Dekker/ Albers war der Renntag trotz des Ärgernisses mit Ennyus Boko ein voller Erfolg.


    In der zweiten Programmhälfte standen noch zwei weitere Amateurfahren an. Zunächst setzte Lotte de Vlieger trotz zweiter Startreihe mit Calamintha auf frühe Offensive und übernahm bereits Ende der ersten Überseite das Kommando. Im Endkampf schien für einen kurzen Moment dann der beherzt angreifende Ignatz von Herten ( Nicole Holzschuh ) die besseren Karten zu haben, doch Calamintha legte immer wieder zu und sicherte sich den 4. Lauf zum Höwingshof Cup der Amateure. Das vierte und letzte Amateurfahren sicherten sich Crazy and Quick und Routinier Thomas Maaßen. Nachdem der Fünfjährige in Hamburg nervlich von der Rolle schien, überstürzte sein Fahrer nichts und ließ den Hengst mit etwas Rückstand eintreten . In der Schlussrunde bekam Crazy and Quick in dritter Spur mit Echo Oldeson sogar noch kurzzeitig ein Führpferd um dann im Schlussbogen endgültig zur Tat zur schreiten und den lange führenden Libero ( Nick Scharma ) in die Knie zu zwingen. Zwischen diesen beiden schob sich auf den letzten Metern noch der speedige Hasta la Vista mit Jörg Hafer. Den eindrucksvollsten Erfolg des Tages erzielte die mit einem französischen Pass ausgestattete Gipsy Occagnes, die mit Dennis Minnema die von Jolene Newport und Coco Chanel angeführte Gegnerschaft in Grund und Boden rannte. Später konnte auch der Chef von Dennis Minnema Bas Crebas noch selbst auf die Siegerparade gehen. Schon in Hamburg hatte sich Jitke`s Wish hinter zwei schier übermächtigen Gegnern angekündigt. Auch heute zeigte die Fuchsstute wieder enormen Speed und bekam ihren lange führenden Landsmann Invincible Volo ( Luit de Vries ) und Solvato ( Ralf Oppoli ) noch kurz vor der Linie zu fassen. Gleich zu Beginn der Veranstaltung gab es eine Dreijährigen Prüfung der Anfängerklasse . Hier zeigte sich Heavenly Dreamgirl ( Robbin Bot ) nach dem guten Hamburger Einstand weiter gesteigert und verwies Trainingsgefährte WalkofFame Diamant sicherer als es aussah auf den Ehrenplatz. Auf den letzten Drücker war Jacky Crown am Montag noch genannt worden und die extrem beständige Stute hatte in der Hand von Jaap van Rhijn in flotten 1.15,6 / 2.100 m keine Mühe den wieder sehr gefallenden Dreijährigen The Natural ( Erwin Bot ) und Hegoa du Boulay zu bezwingen.

    Am Ende des Tages stand für den Rennverein ein sehr guter Umsatz von rund 104.000 € zu Buche. Dies und die fantastische Resonanz bei der Starterangabe sollten Ansporn für das ehrenamtliche Team um Vereinspräsident Elmar Esser sein, sich weiter für den Standort Mönchengladbach zu engagieren.


    Der nächste Renntag findet am Freitag, den 26. Juni statt.

    (mgpress|hh)

    Der Champion dominiert mit vier Volltreffern -
    Broadwell setzt noch einen drauf !

    Doppelsieg durch Jochen Holzschuh und Robbin Bot


    Welcher Sportfan erinnert sich nicht an den besten Stabhofspringer aller Zeiten, Sergey Bubka aus der Ukraine. In den 90er Jahren verbesserte er seinen eigenen Weltrekord Zentimeter für Zentimeter, natürlich gegen lukrative Prämien bei den großen Leichtathletikmeetings der Welt. Irgendwie fühlte man sich nach der grandiosen Vorstellung von Broadwell daran erinnert, denn auch der kompakte Braune könnte seinen eigenen Mönchengladbacher Bahnrekord über die Mitteldistanz nach den aktuellen Eindrücken beliebig verbessern.

    Mitte März trabte Broadwell 1.13,7 und verbesserte sich jetzt locker auf 1.13,3. Und es war augenscheinlich noch viel Luft nach oben, denn der Crack von Karin Walter - Mommert setzte sich auf der Zielgeraden nach Belieben seines Fahrers Michael Nimczyk von der Konkurrenz ab. Dahinter gab es eine kräftige Überraschung, denn der favorisierte Inspector Bros hatte nach einem von Robbin Bot mit Chapter One herbei geführten Fehlstart bereits viele Körner gelassen und war dann im eigentlichen Rennen an der Spitze schon Ende gegenüber geschlagen. So ging das zweite Geld an den kleinen Kugelblitz Amiral de Retz mit Jochen Holzschuh. Der stets etwas übergewichtige First de Retz Sohn fand als Dauerläufer die hohe Pace ganz nach seinem Geschmack und verteidigte den Ehrenplatz gegen den weiter gesteigerten Antoine du Bourg und Roland Hülskath.


    Höchstwahrscheinlich war dies aber nicht der erste Bahnrekord des Tages, denn Goldy Stardust ( Robbin Bot ) donnerte mit Kanonen in den Händen in 1.14,3 für den durchschnittlichen Kilometer über 2.600 m um die bestens präparierte Piste. In dieser Verfassung dürfte von der Grand Dame der deutschen Traberstuten noch einiges zu erwarten sein. Dahinter zeigte Kiss Me Bo( Eline Janssen ) trotz weiterer Weg einmal mehr ein großes Kämpferherz und verwies Super Queen C ( Stefan Schoonhoven ) auf Rang drei.


    Hatten in diesen beiden genannten Prüfungen die Geldschränke die günstige Ausschreibung zu einer Demonstration der eigenen Stärke genutzt bekamen die betagten " Goliaths" zu Beginn des Renntages gegen einen entfesselten " David " kein Bein an die Erde. Nicht dass die alten Herren enttäuschten aber der Fünfjährige Crazy and Quick ( Michael Nimczyk ) bewies, dass seine aktuelle Gewinnsumme von 26.000 € nicht annähernd seinem Leistungsniveau entspricht und marschierte unangefasst zu einem überlegenen Erfolg in schnellen 1.13,9 / 2.100 m und ließ dem 15 ! mal so gewinnreichen Arius du Douet mit Hennie Grift und dem bereits zwölf Jahre alten Banker Transs R ( Erwin Bot ) nicht den Hauch einer Chance.


    Der schnellste deutsche Zweijährige Wallach aller Zeiten, Itseblitz durfte trotz einer Meilenprüfung mit Trainer Jochen Holzschuh weitaus gemächlicher in die Derbysaison starten. In einer auch für ihn sehr günstigen Handicapaufgabe bekam er die Führung praktisch auf dem Silbertablett serviert und konnte dann eine recht gemütliche Fahrt vorlegen ohne ernsthaft angegriffen zu werden. Auf der Zielgeraden löste sich der Sohn des nur 1.46 m großen Wishing Stone unangefasst in 1.15,5 von den Gegnern. Dahinter stand Charmane ( Gerd Steinhaus ) seinen langgezogenen Schlusspurt sehr gut durch und eroberte den Ehrenplatz vor Judena ( Ralf Oppoli ).


    Zwei weitere Sieger des Derbyjahrgangs stellte Trainerchampion Wolfgang Nimczyk. Den Anfang machte dabei Straight Flush mit Michael Nimczyk, der schon in der Qualifikation sein Talent kaum verbergen konnte. Somit war es für ihn auch kein Problem einfach mal eine Klasse höher zu starten. Straight Flush übernahm dann auch gleich konsequent das Kommando und konnte am Ende auch von der in sehr guter Manier nachsetzenden Kinski Boko ( Niels Jongejans ) nicht mehr in Bedrängnis gebracht werden. Auch Kinski Boko ist erst drei Jahre alt, leider ist im schwedischen Gestütsbuch eingetragen, da dürften die Jahrgangsrennen eine Nummer zu groß sein für die zierliche Stute. Straight Flush hingegen dürfte nach diesem gelungenen Einstand in 1.16,5/ 2.100 m voll im Soll Richtung Derby sein.

    Gleich danach kam auch der kleine Bruder von La Grace Lancaster mit Robbin Bot zu einem siegreichen Debüt. Nach dem fehlerbedingten Ausfall von Totofavorit Knox Newport hatte Lancaster eigentlich nur noch einen ruhigen Nachmittagsspaziergang zu absolvieren und beließ es schlussendlich bei einem sehr leichten fünf Längen Erfolg über Kanona ( Niels Jongejans) und Kees Bianco ( Jolanda Bas ).


    Ein Beleg dafür wie überragend die Qualität der Veranstaltung war dürfte die Tatsache sein, dass der Chronist bereits auf sechs Rennen eingegangen ist und erst jetzt auf das sehr wertgeschätzte vierbeinige Mönchengladbacher Stammpersonal zu sprechen kommt.

    Den Anfang für Michael`s Vierfacherfolg machte Versace Diamant, der sich auf den letzten Metern gegen den außen herum toll fightenden The Natural und Erwin Bot ins Ziel kämpfte. Versace hofft genau wie sein Juniorbesitzer Tom Karten darauf, dass es bald wieder Amateurfahren gibt in denen sie gemeinsam antreten können.

    Bei Iowa River sieht es da etwas anders aus. Die Stute agierte in Amateurfahren mit ihrer wenig routinierten Besitzerin nicht immer sehr glücklich aber mit Niels Jongejans in Profirennen bildet die Vierjährige in Mönchengladbach ein echtes Dreamteam. Trotz eines sehr anspruchsvollen Rennverlaufes ließ Iowa River Amaja und Michael Nimczyk in erstklassigen 1.15,0 über die Mitteldistanz nicht den Hauch einer Chance. Weit zurück ersprintete Elan du Goulier ( Marciano Hauber ) Rang drei.

    Erwin Bot , der regelmäßig mit seinen Schützlingen zum Schnellfahren nach Mönchengladbach kommt dürfte insgesamt nicht ganz zufrieden gewesen sein mit dem Renntag.

    Dabei begann es hervorragend, denn seine beiden hochkarätigen Wiederqualifikanten Gangster und Jason Dragon lieferte in 15er Zeit tadellose Leistung ab. The Natural konnte auch wie bereits erwähnt absolut überzeugen. Im zweiten Rennen gelang Erwin dann mit Racing in Time ein leichter Sieg . In dieser Partie sorgten Inman und Terpie Burgerheide für eine hohe Pace und somit hatte Racing in Time am Ende überhaupt keine Mühe die Konkurrenz aus dem Mittelfeld heraus leicht zu überlaufen. Rang zwei ging hier an Maesta Hill vor Solvato.

    Danach lief es für Erwin nicht mehr so gut, der sicherlich auch noch mit seinem jüngeren Bruder Robbin ein Hühnchen zu rupfen hat...


    Der Abschluss des Renntages war den französischen Trabern vorbehalten. Jochen Holzschuh verpasste Fifi du Gassel bei seinem zweiten Tageserfolg im Rücken der führenden Felicity ( Cornelis Loman ) ein Maßrennen und spazierte zu einem am Ende überlegenen Sieg über die Pilotin, die den Ehrenplatz knapp gegen Flamme de Safran ( Ruud Pools ) verteidigte.

    Leider gab es in dieser Partie drei Nichtstarter, was es für den Rennverein in Zukunft nicht eben leichter macht Fördergelder und damit eine Rennpreiserhöhung vom HVT zu bekommen.

    Wer TF Rennen einfordert muss auch mal bereit sein seine Franzosen in etwas höherer Klasse anzuspannen, was in Mg ja sehr relativ ist da das Gewinnsummenlimit meist zwischen 6-10.000 liegt. Ohne diese Bereitschaft aller dürfte es schwer werden, diese Prüfungen regelmäßig zu realisieren.


    Dass wir es Mönchengladbach mit einem echten Verein und einer Gemeinschaft zu tun haben sah man an den zahlreichen Helfern, die durch die Hygieneauflagen erforderlich waren.

    Während andere Rennvereine auf Ordnungsdienste zurückgreifen müssen sah man Mönchengladbach nur bekannte Gesichter mit Mundschutz und gelber Ordnerweste. Jeder Stall stellte ein oder mehrere Helfer, der komplette Vorstand übernahm diverse Aufgaben.

    Ein Beleg des Gemeinschaftssinn war auch das sofortige Einverständnis vom Rennleitungsvorsitzenden Hermann Leibner, der der im Rennen nicht startberechtigten Kissmequick die Möglichkeit gab nach dem neunten Rennen eine Wiederqualifikation zu absolvieren und damit der Stute und deren Team eine erneute Anreise zu ersparte.


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    Schon in der Vorwoche wurde den Zuschauer an den Bildschirmen exzellenter Trabrennsport geboten und ein Blick in die Starterliste für den Renntag an Christi Himmelfahrt weckt noch höhere Erwartungen. Schon lange nicht mehr traten so viele Ausnahmekönner auf Deutschlands ältester Trabrennbahn an.

    Ein Stutenrennen der absoluten Extraklasse mit "Schiedsrichter Highway Fortuna" erwartet die Traberfans! Allen voran die deutsche Stutenkönigin Goldy Stardust, die mit Robbin Bot im Sulky ihren Saisoneinstand geben wird. In der Vorwoche machte sie in ihrem Probelauf einen bärenstarken Eindruck. Auch wenn Goldy extrem von der günstigen Ausschreibung profitiert und über enorme Kapazitäten verfügt wird sie sich schon ordentlich ins Zeug legen müssen, denn die aus den Niederlanden anreisende Super Queen C mit Trainer Stefan Schoonhoven zählt ebenfalls zur absoluten Elite der hiesigen Traberstuten. Dritte im Bunde ist die letztjährige Siegerin des Großen Preis der Stadt Mönchengladbach Kiss Me Bo, die noch vergangenen Freitag mit ihrer heutigen Fahrerin Eline Janssen dominierte. Ilja Medo (Marciano Hauber) gewann im Vorjahr mit dem Bruno Cassirer Rennen in Berlin eines der renommiertesten Stutenrennen Deutschlands. Die von Champion Michael Nimczyk pilotierte Honesty Newport liefert in Mönchengladbach nur Topleistungen ab.

    Die besten Hengste und Wallache messen sich in der neunten Tagesprüfung. Hier will sich Broadwell mit Michael Nimczyk für sein unglückliches Scheitern aus der Vorwoche rehabilitieren. Der Mitteldistanz-Bahnrekordler kann nun wieder aus der ersten Reihe starten und dürfte in Breeders Crown Sieger Inspector Bros (Erwin Bot) seinen stärksten Gegner haben. Der Fünfjährige ist enorm antrittsschnell und bestreitet seine Rennen gerne von der Spitze. Ein weiteres Pferd aus den Championstall Nimczyk ist der Derbyvierte 2018, Chapter One, mit Robbin Bot. Der mittlerweile Fünfjährige ist im Training immer recht eigensinnig und braucht regelmäßige Starts um in Topform zu kommen. Skyfall gewann 2018 den Großen Preis von Mönchengladbach und dürfte von Altmeister Wolfgang Nimczyk hier verdeckt vorgetragen werden.

    Ein höllisch schnelles Pferd ist der Italiener Sciacallo OM (Dominik Holtermann), der leider immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hat und hier wohl ein Aufbaurennen erhalten wird.

    Die Qualität dieser Pferde ist so enorm, dass man ihnen in einer normalen Vorschau kaum gerecht werden kann.

    Das gilt auch für die Teilnehmer des dritten Rennens, das mit Viererwette ausgetragen wird. Hier stellen sich dem Fünfjährigen Crazy and Quick (Michael Nimczyk), der vor einer Woche hier nur hauchdünn unterlag einige mindestens doppelt so alte und x-mal gewinnreichere Haudegen entgegen. As Dore (Henk Grift) punktete in seiner französischen Heimat im Vorjahr in sehr passenden Verkaufsrennen und hat einige Monate ausgesetzt. Der Vater von Henk Grift, "Hennie" Grift steuert Arius du Douet, der einen Großteil seiner enormen Gewinnsumme unter dem Sattel verdiente. Der Zehnjährige konnte gerade in Mönchengladbach aber auch vor dem Wagen überzeugen. Trotz der erwiesenen besseren Sulkyklasse von As Dore sollte man Arius im stallinternen Duell nicht unterschätzen. Ein Pferd das zum niederländischen Trabrennsport gehört wie der Dom zu Köln ist der eisenharte Banker Transs R mit Trainer Erwin Bot. Der Zwölfjährige ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der besten Klasse von Wolvega und gilt als Winterpferd.

    Sehr selten ist es, dass ein reines Dreijährigen Rennen mit kurzfristigem Nennungsschluss zustande kommt. Hier sollte Knox Newport (Erwin Bot) favorisiert sein, denn er qualifizierte sich in schnellen 1.17,1/ 2.100 m in Wolvega. Champion Michael Nimczyk entschied sich für Bajaro BR und überließ die Fahrt des La Grace Bruders Lancaster Robbin Bot.

    Diese drei Pferde sollten die Siegentscheidung unter sich ausmachen.

    Zwei Starts - zwei Siege in Mönchengladbach, so die beeindruckende Bilanz von Kinski Boko (Niels Jongejans), die ihre Karten bislang noch überhaupt nicht aufdecken musste.

    Mal sehen wie die kleine, kompakte Stute mit den Begebenheiten der zweiten Reihe zurechtkommt. Straight Flush (Michael Nimczyk) wurde von Altmeister Hennie Grift qualifiziert und hatte noch einiges in petto! Gegen die beiden Dreijährigen sollte es für die älteren Teilnehmer sehr schwer werden, glattgehend sollte Pokerface PS die Wette komplettieren können.

    Erstmals seit langem gibt es wieder ein Trotteur Francaise-Rennen in Mönchengladbach, das dazu auch noch sehr interessant besetzt ist.

    Esta Fete Benach (Danny den Dubbelden) fühlt sich Mönchengladbach besonders wohl und konnte hier bereits zwei Prüfungen gewinnen. Der laufstarken Stute sollte auch die zweite Startreihe keine allzu großen Probleme bereiten. Trainer Jochen Holzschuh bietet mit Fifi du Gassel einen weiteren Mönchengladbacher Sieger auf, der den Start in der Vorwoche wohl noch brauchte. Felicity (Cornelis Loman) reist aus Holland für diese Prüfung an. Die Stute ist sehr startschnell und wird wahrscheinlich versuchen der Konkurrenz mit einem Tempolauf den Wind aus den Segeln zu nehmen.

    Meine Tipps:

    1. Rennen Versace Diamant - Ivy Fortuna - Höwings Urania

    2. Rennen Racing in Time - Solvato - Donna Leone H

    3. Rennen Crazy and Quick - Gibson Boko - Banker Transs R

    4. Rennen Iowa River - Amaja - Goah d`Isere

    5. Rennen Goldy Stardust - Super Queen C - Kiss Me Bo

    6. Rennen Straight Flush - Kinski Boko - Pokerface PS

    7. Rennen Knox Newport - Lancaster - Bajaro BR

    8. Rennen Million PS - Itseblitz - Charmane

    9. Rennen Broadwell - Inspector Bros - Chapter One

    10. Rennen Felicity - Esta Fete Benach - Fabuleuse Paola


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    Neuer Status Quo MG Sonntag, 10:00 Uhr:


    01: TF: 5

    02: Handicap bis 3-5.000: 8

    03: 16.000: 1

    04/05: 275: 6

    06: 1000: 4

    07: 2500: 4

    08: 5000: 9

    09: 11.500: 6

    10: 24.000: 6

    11: 35.000: 5

    12: 60.000 und ffa: 5


    Der Renntag soll unter allen Umständen statt finden! Weitere Nennungen sehr willkommen!

    Danke!

    Aktueller Status Quo Mg:


    01: TF: 3

    02: Handicap bis 3-5.000: 7

    03: 16.000: 2

    04: 275: 3

    05: 275: 2 - Zusammenlegung denkbar

    06: 1000: 3

    07: 2500: 3

    08: 5000: 9

    09: 11.500: 5

    10: 24.000: 4

    11: 35.000: 4

    12: 60.000 und ffa: 3

    13: ffa: 0


    Dazu 10 Pferde für Q,WQ,PL - also mind. 2 Qualis.


    Es werden weiterhin Starter in fast allen Feldern benötigt, Nennungen sind noch bis Montag, 11.00 Uhr möglich

    Tolles Hauptereignis mit dem Duell Broadwell gegen Halva von Haithabu

    Kann Altmeister Kalisco die jungen Wilden abwehren ?


    Genau zwei Monate und einen Tag ist es her als das letzte Mal in Mönchengladbach Trabrennen entschieden wurden, dann kam der Lock down und damit das lange Bangen und Hoffen nun doch endlich wieder Rennen veranstalten zu dürfen. Am Donnerstag ist es dann endlich wieder soweit, ab 12.00 Uhr werden zunächst vier (Wieder) Qualifikationen durchgeführt, bevor es um 14.00 Uhr mit einem Rennen der Anfängerklasse losgeht. Hier dürfte Champion Michael Nimczyk mit Jolene Newport beste Chancen geltend machen. Die Vierjährige muss sich mit ihrer Zucht- und Trainingsgefährtin Jade Newport (Robbin Bot) und der sicherlich bestens präparierten Kaily Sturdust mit dem niederländischen Dauergast Niels Jongejans auseinander setzen. Der aus der Wiederqualifikation kommende Franzose Furioso Madrik (Rob de Vlieger) ist das Dark Horse dieser Prüfung! In der zweiten Tagesprüfung dürfte Michael mit Virgill Hazelaar ausnahmsweise nicht zu Favoritenehren kommen, da der Fünfjährige immer wieder mit seinem Geläuf zu kämpfen hat und ehrlicherweise auch nur über nützliches Können verfügt. Das könnte bei dem jüngsten Teilnehmer der Prüfung Kapitein Bianco mit Trainer Rob de Vlieger ganz anders aussehen. Zweijährig zeigte der "Kapitän" schon viel Talent und sollte nun deutlich weiter gereift und gefestigt sein. Prime of Life (Markus Bock) und Million PS (Marciano Hauber) empfehlen sich hier für die besseren Gelder. Danach gibt es wieder das in Mg bestens bekannte Duell Niels vs. Michael. Mit Jasmine Dragon bringt Niels Jongejans eine hier bestens bewährte Vierjährige Stute mit an die Niers, ob es allerdings gegen den sehr formstarken Versace Diamant mit Michael reicht darf bezweifelt werden, zumal mit dem Franzosen Fifi du Gassel auch noch ein frischer Mg Sieger am Start ist. Fifi siegte im März hier mit seinem Besitzer Oliver Korth in sehr schneller Zeit und sollte heute mit Trainer Jochen Holzschuh wieder eine sehr scharfe Klinge schlagen. Auch Junior Kite (Rob de Vlieger) ist sehr laufstark und wertet diese sehr interessante Prüfung weiter auf. Fabuleuse Paola (Tim Schwarma) und Maesta Hill (Henk Grift) dürfen bestimmt nicht ausgelassen werden.


    Eine echte Augenweide ist Amon Wise As (Erwin Bot), der im März hier locker triumphierte und auch des Öfteren seine Tempoarbeiten in Mönchengladbach absolviert. Der grossrahmige Dunkelbraune sollte die Siegentscheidung mit Quick Winner (Michael Nimczyk) ausmachen, denn die beiden Pferde stehen vom Können her etwas über den Gegnern. Für Rang drei muss man den startschnellen Velten Roncalli (Niels Jongejans), Jamaica Ferro (Rob de Vlieger) und Paavo Nurmi (Roland Hülskath) nennen. Freunden von Außenseitern sei hier die startschwierige Natty (Gerd Steinhaus) ans Herz gelegt, die mit Startplatz 10 endlich mal wieder glatt ins Rennen finden sollte. Eine wohl übermächtiges Nimczyk Trio stellt sich in der fünften Tagesprüfung der Konkurrenz entgegen. Michael steuert hier Icebear Newport, vom Körperbau ein Pferd der Marke Schrankwand, denn der Fünfjährige ist ein echter Hüne.Mit der günstigen Startnummer vier sollte er das zu schlagende Pferd sein. Sein in fantastischer Form agierender Stallgefährte Escudo (wie immer mit Robbin Bot) kann aufgrund zweiter Startreihe wohl weniger für taktische Geplänkel sorgen und wird auf seinen starken Speed setzen. Den hat natürlich auch Janika Bo, die mit Altmeister Hennie Grift auf ein schnelles Rennen hofft. Stärkster Gegner für das Trio sollte Windspeed sein, der mit Roland Hülskath in Mg schon tolle Vorstellungen geboten hat und in Bestform natürlich auch eine Siegoption ist.


    In der diesmal nach Gewinnsumme sortierten Rennkarte muss sich anschließend Altmeister Kalisco mit Trainer Jochen Holzschuh gegen hochkarätige, oft nur halb so alte Konkurrenten durchsetzen. Nach Blick in die überragende Teilnehmerliste ein fast aussichtsloses Unterfangen, denn mit den laufgewaltigen Crazy and Quick (Niels Jongejans), Arquana As (Erwin Bot) und Arendelle (Michael Nimczyk) hat der alte Fuchs wohl eine der schwersten Aufgaben seiner Karriere vor der Brust.


    Normalerweise ist ein Starterfeld dieser Güte in Mönchengladbach nicht annähernd zu toppen, doch die Abschlussprüfung setzt der toll besetzten Veranstaltung die Krone auf!


    Nachdem Broadwell für Karin Walter - Mommert vor zwei Monaten in Bahnrekordzeit einen begeisternden Einstand gab, stellen sich dem Sechsjährigen hier echte Kracher entgegen. Allen voran Halva von Haithabu, der genau wie Broadwell zu den besten inländischen Pferden gehört. In der Hand von Niels Jongejans muss er von ganz außen starten. Besser hat es da Great Gatsby As (Erwin Bot) erwischt, der aber kein Raketenstarter ist. Auch er wird abwarten müssen bis das Startduell von Out of the Slums und C- Bahn Spezialist Immosand entschieden ist. Wer dann als erster der Gemeinten zur Stelle ist dürfte durchgewunken werden. Derjenige sollte dann die besten Karten haben. Von den übrigen Teilnehmern ist noch General Lee zu nennen, der völlig ohne Druck in diese Prüfung gehen kann und bei hoher Pace seine Speedqualitäten in die Waagschale werfen kann. Eine super interessante Prüfung, bei der man sich aufgrund der geringen Dotation und der zweimonatigen Zwangspause aller fragt, ob nicht der ein oder andere Gemeinte vielleicht erstmal ein Aufbau Rennen bekommt ?


    Meine Tipps :

    1. Rennen Jolene Newport - Furioso Madrik - Kaily Stardust

    2. Rennen Kapitein Bianco - Prime of Life - Virgill Hazelaar

    3. Rennen Fifi du Gassel - Versace Diamant - Jasmine Dragon

    4. Rennen Quick Winner - Amon Wise As - Natty

    5. Rennen Icebear Newport - Windspeed - Escudo

    6. Rennen Crazy and Quick - Arendelle - Arquana As

    7. Rennen Broadwell - Halva von Haithabu - General Lee


    (mgpress|hh)


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    Halva von Haithabu, kostenlos für diesen Pressetext zur Verfügung gestellt von der Fotoagentur Sabine Sexauer

    Unterhaltung "auf Abstand"
    Autokino auf der Trabrennbahn Mönchengladbach


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    In den aktuell schwierigen Zeiten erleben Autokinos eine Renaissance: Kinovergnügen mit Sicherheitsabstand, im eigenen PKW, bietet wieder eine beliebte Abendunterhaltung.


    Auch die Trabrennbahn an der Niersbrücke zieht jetzt Kinobesucher an. Das "starpac-Autokino", veranstaltet vom Comet Cine Center, zeigt vom 22. April bis zum 9. Juni täglich ab 21.00 Uhr auf einer 8x16m großen Leinwand die aktuellsten Filme. Im Stallgelände der Rennbahn finden insgesamt 98 Fahrzeuge platz.


    Den Auftakt macht in der Premienrenvorstellung am Mittwoch der Blockbuster „Bad Boys for Life“, das weitere Programm ist unter www.starpac-autokino.de zu finden.

    Aktuelle Information zum geplanten Quali-Tag in Mönchengladbach


    Im Laufe des gestrigen Vormittags wurde die ab Montag, 20.04.2020, und bis Sonntag, 03.05.2020, für NRW geltende Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) veröffentlicht und dem Mönchengladbacher Rennverein umgehend mitgeteilt.


    Nach diesen neuen Bestimmungen wurden dem Rennverein vorerst Qualifikationsläufe untersagt. Dies hat zur Folge, dass der geplante Quali-Tag am 25.4.2020 bedauerlicherweise nicht statt finden kann.


    Der Rennverein MG arbeitet weiterhin an einer Lösung, um den Aktiven, die mit der Bitte um Qualis an den Vorstand heran getreten sind, so schnell wie möglich zu helfen.


    Mit sportlichen Grüßen,

    Elmar Eßer

    Broadwell funkelt im Scheinwerferlicht

    Erwin Bot leitet den Renntag mit einem Doppelsieg ein
    Oliver Korth sichert sich den 2. Lauf zum Höwingshof Cup der Amateure

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    Es war einer dieser stillen Momente, die viele gar nicht wahrnehmen und auch nur diejenigen nachempfinden können, die selber Rennen gefahren haben. Nach dem siebten Rennen war für Michael Nimczyk der sehr lange Arbeitstag nach der Siegerehrung mit Broadwell eigentlich beendet, doch der Champion fuhr noch seine persönliche Ehrenrunde mit seinem neuen Crack, der seine erste Aufgabe für seine neue Besitzerin Karin Walter - Mommert mit großer Souveränität löste. Michael`s Skepsis bezüglich der Motivation des hochkarätigen Hengstes fiel nach dem Rennen von ihm ab. Eine Mischung aus Erleichterung, Zufriedenheit und auch Stolz das Vertrauen des Klassepferdes gewonnen zu haben, sollte die Gefühlswelt von Michael in diesem Moment wohl gutbeschreiben. Natürlich werden insbesondere im Ausland erheblich anspruchsvollere Aufgaben auf den Sechsjährigen warten, doch machte die Manier und Leichtigkeit Broadwell`s Lust auf mehr. Zumal insbesondere Lordano Ass ( Tim Schwarma ) nicht im geringsten gewillt war den 12: 10 Favoriten einfach durchzuwinken. Lordano pochte mit Nachdruck gegen Toscanini Font auf die Pole Position während Broadwell zunächst an dritter Stelle verharrte und bei hohem Tempo mit dieser Position auch bestens bedient war. Mitte der letzten Überseite ging Broadwell dann in die Angriffsposition und erhöhte den Druck auf den Piloten, dem Lordano Ass bis ausgangs des Schlussbogens noch standhalten konnte und dann den übermächtigen Angreifer ziehen lassen musste. Broadwell zog locker auf drei Längen davon, während der tapfere Lordano Ass nach seinem couragierten Tempolauf noch vom speedigen Shelby Glide und Niels Jongejans abgefangen wurde. Dabei stellte Broadwell mal so eben mit 1.13,7 / 2.100 m einen neuen Mönchengladbacher Bahnrekord für die Mitteldistanz auf und löschte damit die Marke von Schubert, der mit 1,14.0 vor Jahren den Ultrafavoriten King of the World in einer PMU Prüfung entzaubert hatte.


    Erfolgreichster niederländischer Fahrer war diesmal Erwin Bot, der den Renntag mit einem Doppelerfolg einläutete. Zunächst hatte der optisch imponierende Amon Wise As nach zeitiger Führung keinerlei Probleme Brightlands ( Michael Nimczyk ) und den erstmals seit langer Zeit wieder in der Hand seines Trainers Jochen Holzschuh antretenden Terpie Burgerheide auf die Plätze zu verweisen. Anschließend zeigte sich auch der zweijährig noch recht unroutinierte Konan Greenwood mit identischer Taktik nach einigen Monaten Pause deutlich gefestigter und wies die auch bei ihrem vierten Lebensstart zum vierten Mal den Ehrenplatz belegenden Pastors Girl und Roland Hülskath in die Schranken. Natürlich beließ es Champion Michael Nimczyk auf seiner Heimatbahn nicht beim Sieg mit Broadwell. Zunächst übersprintete er mit Quick Winner nach einem Rennen im Mittelfeld fast spielerisch den lange führenden Paavo Nurmi ( Roland Hülskath ) und den sich nach einer Pause gleich wieder sehr gut anzeigenden Velten Roncalli ( Niels Jongejans ). Zwei Rennen später blieb er über mit Meile mit Izzi`s Newport in 1.13,9 sicher gegen den in Mönchengladbach stets begeisternden Escudo ( Robbin Bot ) und Pacemakerin Chou Chou Star vorraus. Zwischen diesen beiden Prüfungen sah es anfangs der Zielgeraden ebenfalls nach einem Sieg von Michael und Jet Flevo aus, doch kam die Vierjährigen beim Angriff auf Douce Brillouard, die auf der letzten Überseite energisch das Kommando übernommen hatte von den Beinen. Somit strebten die Siebenjährige und ihr Fahrer Jean Marc Bertrand zu einem hochüberlegenen Erfolg über El Amor ( Hans Bongartz ) und Blacksmith ( Roland Hülskath ). Damit ging auch ein Sieg nach Belgien.


    Eine noch weitere Anreise als der Belgier Jean Marc Bertrand hatte der saarländische Amateur Oliver Korth, der heute seinen Fifi du Gassel im Höwingshof Cup der Amateure steuerte. Vor einigen Wochen erzählte Trainer Jochen Holzschuh dem Chronisten, dass Fifi links herum nicht so gut funktionieren würde, was eigentlich auch sehr verständlich ist wenn man das große Handicap des Wallachs kennt. Dem Fünfjährigen fehlt das linke Auge, somit macht er sich stets ein wenig schief um mit dem verbliebenen rechten Auge ein besseres Blickfeld zu haben. Im Rennen selbst war das überhaupt kein Problem für den Braunen, der großen Gefallen am vom Fabuleuse Paola ( Max Gerding ) vorgelegten flotten Tempo fand und seine beiden Hauptkonkurrenten ( die zweite im Bunde war I Am Velten Scott mit Ferry Hollander ) direkt vor dem Auge hatte. Auf der letzten Überseite griff Oliver Korth dann beherzt an und eroberte bereits vor dem Schlussbogen das Kommando. I Am Velten Scott lief wie immer an der Niers trotz Pause ein starkes Rennen und eroberte den Ehrenplatz vor Fabuleuse Paola. Große Freude herrschte bei Besitzer und Fahrer Oliver Korth bei der Siegerehrung, die Sponsor Otto Kleverbeck persönlich vornahm. Fifi du Gassel verbesserte sich dabei auf starke 1.15,7 / 2.100 m. Die abschließende Prüfung war ebenfalls den Amateuren vorbehalten und hatte ihren Protagonisten in Dragona. Der Wallach übernahm mit sehr aufwendiger Ouvertüre auf der ersten Überseite das Kommando und Fahrerin Alex Kulka trat das Gaspedal auch weiter kräftig durch und führte stets mit einigen Längen Vorsprung das Feld an. Das war natürlich Wasser auf die Mühlen von Red Lover, den Thomas Maaßen 500 m vor dem Ziel resolut in die Entscheidung warf und bis ins Ziel einen Vorsprung von drei Längen auf den tapferen Dragona heraus lief. Auf Rang drei zeigte Mink de Ville ( Tom Karten ) nach vielen verletzungsbedingten Pausen wieder einen Ansatz.

    (mg-press|hh)

    Endlich wieder Flutlichtatmosphäre in Mönchengladbach !

    Broadwell gibt sein Jahresdebüt

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    Da dem Mönchengladbacher Rennverein bei der Terminvergabe nur neun Sonn- und Feiertagstermine zugesprochen wurden, entschloss man sich trotz Mehrkosten wieder Flutlichtveranstaltungen unter der Woche abzuhalten. Kommenden Freitag wird also erstmals seit Jahren wieder das Flutlicht eingeschaltet. Dafür hat sich mit Broadwell einer der besten deutschen Inländer angekündigt, der in der Hand von Champion Michael Nimczyk seinen ersten Start für Neubesitzer Ulrich Mommert absolviert. Diese Prüfung sollte ein guter Aufgalopp für den einstigen Jahrgangscrack in ein hoffentlich sehr erfolgreiches Jahr 2020 werden. Dabei ist die beste Tagesklasse wie so oft in MG ein Trainerduell von Wolfgang Nimczyk und Henk Grift. Henk steuert mit Glen Ord Superb seine stärkste Waffe selbst und überlässt seine zweite Farbe Toscanini Font Jochen Holzschuh. Wolfgang bietet neben dem favorisierten Broadwell noch Skyfall mit Robbin Bot auf, er selber wird sich mit Honesty Newport ein gemütliches Plätzchen an der Innenkante suchen. Lediglich Lordano Ass ( Tim Schwarma ) und Shelby Glide ( Anne Lehmann ) kommen aus anderen Trainieranstalten.


    Zum Auftakt des sehr ansprechend besetzten Renntages bilden Michael Nimczyk und Henk Grift diesmal ein Team. Michael steuert für Henk die beim Jahresdebut in einem Gelsenkirchener Amateurfahren fehlerhafte Brightlands, die als Stutenderbyfünfte zu den besseren Traberdamen ihres Jahrgangs zählt. Die im Vorjahr bereits in Mönchengladbach sehr beeindruckend siegreiche Stute trifft auf den laufgewaltigen Amon Wise As( Erwin Bot ), der eine viermonatige Pause beendet. Für Velten Valerie ( Niels Jongejans ) und Maxl Crown Poet ( Tim Schwarma ) dürfte es hier wohl in erster Linie nur um ein gutes Platzgeld gehen. Das schnellste Rennen des Tages sollte die Meilenprüfung der Klasse bis 24.000 € sein. Mit Izzi`s Newport hat Michael Nimczyk auch hier ein ganz heißes Eisen im Feuer, doch ein Spaziergang sollte es für den eine kurze Pause beendenden Wallach nicht werden. Mit Janika Bo, Escudo, Windspeed und Chou Chou Star stehen vier formstarke Pferde parat, die gerade in Mönchengladbach immer Topleistungen abrufen. Die beste Chance Michael in den Profirennen Paroli zu bieten sollte die Anfängerklasse sein, in der sich einige interessante Pferde hinter dem Startwagen versammeln werden.


    Allen voran die bestens erprobte Pastors Girl ( Roland Hülskath ), die sich bei allen drei bisherigen Starts mit dem Ehrenplatz zufrieden geben musste, dabei aber dennoch sehr gut gefallen konnte. Erwin Bot bietet mit Konan Greenwood einen wunderschönen dunkelbraunen Hengst auf, der zweijährig schon ausreichend Schnelligkeit zeigte, aber diese im Rennen noch nicht unter Beweis stellen konnte. Michael selber steuert Jade Newport, die sicherlich deutlich mehr kann als sie in der Qualifikation zeigte. Der Vierte im Bunde ist Goethe. Der Franzose zeigte sich bei den beiden Starts nach längerer Pause deutlich verbessert und sollte auch kräftig mitmischen.


    Natürlich darf auch Niels Jongejans nicht fehlen. Der am vergangenen Sonntag in Dinslaken nicht weniger als viermal siegreiche Niederländer hat wieder einige formstarke Pferde mitgebracht. Neben der bereits erwähnten Velten Valerie steuert Niels Velten Roncalli, der ebenfalls etwas pausiert hat. Der Frontrenner sollte es gegen Quick Winner ( M. Nimzcyk ) alles andere als leicht haben. Auch Hoe Well ( Anne Lehmann ) sollte hier stark beachtet werden. Der dritte von Niels Jongejans vorbereitete Starter ist I Am Velten Scott mit Ferry Hollander in einem Amateurfahren. Die fünfjährige Stute muss hier in erster Linie die laufgewaltige, aber auch manchmal fehlerhafte Fabuleuse Paola ( Max Gerding ) fürchten.


    Im zweiten Amateurfahren des Abends spricht die Gesamtform ganz klar für Red Lover und Thomas Maaßen, doch wer Dragona und Alex Kulka beim letzten gemeinsamen Auftritt in Gelsenkirchen gesehen hat, der könnte anderer Meinung sein. Denn dort startete Dragona nach einem Startfehler noch eine sehenswerte Aufholjagd, mit der er noch Rang vier eroberte. Auch Kobra Haleryd ( Heinrich Wolf ) ist hier sehr günstig untergekommen. Wie so viele Pferde an diesem Abend , so kommt auch Jet Flevo ( Michael Nimczyk ) aus einer Pause. Die Stute zeigte schon im Vorjahr viel Laufvermögen und Einsatzwillen und sollte die Pause gut genutzt haben um körperlich deutlich zuzulegen. Die Chancen gleich siegreich in die neue Saison zu starten stehen dabei sehr gut, denn die von Ema du Mouchel ( Jan Thirring ) angeführte Konkurrenz reicht vom Können her nicht an die Vierjährige heran.

    (mg-press)


    Voraussagen:

    1. R. Amon Wise As - Brightlands - Velten Valerie

    2. R. Konan Greenwood - Pastors Girl - Goethe

    3. R. Quick Winner - Hoe Well - Velten Roncalli

    4. R. Jet Flevo - Ema du Mouchel - Douce Brillouard

    5.R. Izzi`Newport - Escudo - Windspeed

    6. R. Fabuleuse Paola - I Am Velten Scott - Indis Boy

    7. R. Broadwell - Skyfall - Glen Ord Superb

    8. R. Dragona - Kobra Haleryd - Red Lover

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    Der Wettergott hatte ein Einsehen und gönnte den Karnevalisten am Veilchendienstag eine Pause von Sturm und Regen: Bei strahlendem Sonnenschein begleiteten über 4000 Teilnehmer die 74 Prunkwagen auf Deutschlands größtem Veilchendienstagszug. Ganz vorne mit dabei Wagen und Fußgruppe der Trabrennbahn Mönchengladbach.

    "Flug-Hai frisst Trabrennbahn", unter diesem Motto zog eine Fußgruppe mit ca. 40 Aktiven und Feunden des Trabrennsports hinter dem Motivwagen, und nutzte so die Gelegenheit, den ca. 400.000 Besuchern am Zugweg den Kampf der Trabrennbahn ums Überleben nahezubringen.

    Auf dem ersten Wagen repräsentierten der Deutsche Meister Michael Nimczyk, Amateurmeister Thomas Maaßen, Cathrin Nimczyk, Robbin Bot und Tom Karten den Trabrennsport, um nur einige zu nennen.


    30.000 Flyer über Geschichte und aktuelles Geschehen auf Deutschlands ältester Bahn wurden unters Volk gebracht um auch auf diesem Weg die Rennbahn ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rufen.


    Diese Aktion fand auch in Radio und Fernsehen Aufmerksamkeit. Teams von WDR, RTL und Sat1 berichteten über die Aktion der Traberfreunde.

    Der Vorsitzende des Mönchengladbacher Rennvereins, Elmar Eßer, sprach den Beteiligten im Nachhinein seine Anerkennung aus. "Vielen Dank an alle, die in der Fußgruppe und auf dem Wagen mitgezogen sind und die Trabrennbahn beim Zug vertreten haben".


    Weitere Fotos und ein Video unter www.mgtrab.de

    Drei Siege für den Champion

    Sönke Gedaschko mit dem Nimbus der Unbesiegbarkeit

    Der Hamburger gewinnt mit Fantomas und Ni Hao


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    Sönke Gedaschko ist ein sehr seltener, aber äußerst gern gesehener Gast in Mönchengladbach . Vor drei Jahren gewann er mit Cascada seine beiden bislang einzigen Engagements an der Niersbrücke und auch heute sollte der Unternehmer mit seinen beiden Startern ungeschlagen bleiben. Den Auftakt machte Fantomas im neu geschaffenen Höwingshof Cup der Amateure, mit dem Gestütsherr Otto Kleverbeck die Amateure unterstützt, die nicht regelmäßig im Focus stehen.

    Über die lange Strecke war der Dauerläufer Fantomas voll in seinem Element und ließ sich auch durch die Todesspur nicht aufhalten. Trotz des aufwendigen Rennens war es letztlich ein souveräner Sieg über den Außenseiter Maxl Crown Poet (Max Gerding) und die im Speed sehr gefällig endende Kitou des Rabots, die ihrer Fahrerin Kim Feelders bald ihren zweiten Sieg bescheren sollte. Bei seinem zweiten Sieg mit Ni Hao wählte Sönke Gedaschko die wohl einfachste aller Taktiken, in Front fahren und keinen mehr vorbeilassen. Nachdem Ni Hao sich im Kampf um das Kommando gegen Simb Laredo durchgesetzt hatte war das Schwierigste erledigt, denn die Totofavoritin Fabuleuse Paola sprang sich zeitig aus der Partie und auch Simb Laredo kam eingangs der Zielgeraden von den Beinen. Somit hatte Sönke Gedaschko keine Mühe mehr die nach langer Pause sehr gut laufende Höwings Urania (Max Gerding) und Douce Brillouard (Jean Marc Bertrand) auf die Plätze zu verweisen. Hoffentlich wird es nicht wieder drei Jahre dauern bis der engagierte Hamburger Unternehmer seine Pferde in Mönchengladbach startet!


    Die Rennen der Profis dominierte erwartungsgemäß Champion Michael Nimczyk, der bei fünf Fahrten drei Siege und zwei Ehrenplätze erzielte. Den Auftakt machte die unsichere Jacky Greenwood, mit der Michael sofort das Kommando übernahm, das Tempo gleichmäßig hoch hielt und bis ins Ziel locker gegen den deutlich verbesserten Goethe (Ralf Oppoli) voraus war.


    Beim Sieg von Maranello Bo mussten seine Anhänger überhaupt nicht zittern. Trotz zweiter Reihe ging der Vierjährige zeitig in die Offensive und konnte nach 800 m das Kommando von Jasmine Dragon übernehmen. Michael Nimczyk beließ es dann im Ziel bei einem drei Längen Vorsprung von Maranello Bo vor der wie immer in Mg blendend aufgelegten Jasmin Dragon (Niels Jongejans). Die treue Ema du Mouchel erkämpfte sich mit Jan Thirring trotz Außenspur Rang drei. Der dritte Sieg von Michael mit dem weit über dem Feld stehende Chapter One bot eine ideale Gelegenheit was für die Moral des Fünfjährigen in Hinblick auf ungleich härtere Aufgaben in der Zukunft zu tun. Am Start hielt sich Chapter One nämlich vornehm zurück und schaute sich aus letzter Position in aller Ruhe das Startduell zwischen Kiss Me Bo (Eline Janssen) und Club Nord Easy (Marciano Hauber) an, das allerdings nach einem Fehler und der daraus resultierenden Disqualifikation des Hauber Schützlings schnell entschieden war. Mitte der letzten Überseite ging Chapter One dann in die Offensive, überholte zunächst sein Führpferd Beau de la Vitard und legte sich neben Kiss Me Bo.


    Bis ins Ziel begnügte sich der Champion mit einem Vorsprung von einer Länge vor der tapferen Kiss Me Bo. Beau de la Vitard (Tim Schwarma) bot auf Rang drei einen deutlichen Ansatz. In der Anfängerklasse hatte Michael als Catchdriver von Pastors Girl gegen Kinski Boko (Niels Jongejans) nicht den Hauch einer Chance. Obwohl Pastors Girl in Einlauf aus dem Rücken der Pilotin beherzt angriff, saß der junge Niederländer im Sulky seiner sehr talentierten Dreijährigen wie im Kino und tat nur das Allernötigste. Die Rappstute ist ein echtes Bewegungstalent! In der Abschlussprüfung war es dann der Papa, der den Hattrick von Michael verhinderte. Wie schon in der Vorschau prognostiziert hielt Wolfgang Nimczyk Janika Bo unterwegs aus allem heraus und setzte voll auf den starken Speed der Express Meret Tochter. Favorit Icebear Newport musste am Start die kaum zu regulierenden Felicia de Mersch gewähren lassen, schritt dann Mitte der letzten Überseite zur Tat und legte sich neben die zu diesem Zeitpunkt bereits geschlagene Pilotin. Aus dieser Lage konnte Michael noch ein paar Meter das Feld kontrollieren ehe Wolfgang Janika zum Angriff beorderte. Die kampfstarke Stute mit dem etwas zu lang geratenen Kopf ging für das Auge sofort besser, auch wenn im Ziel nur eine halbe Länge zwischen den Kontrahenten lag. Fleetwood Max untermauerte auf Rang drei seien Aufwärtstrend.


    Wer den Tipps des Chronisten Glauben schenkte durfte sich über die üppige Siegquote von 155:10 für Janika Bo freuen.


    Der nächste Renntag in Mönchengladbach findet am Freitag, den 13. März um 18.30 Uhr statt.

    (mg-press|hh)

    Viele gute Chancen für den Champion

    Sönke Gedaschko zu Gast an der Niers


    Am kommenden Dienstag werden viele rheinische Traberfans und Aktive beim traditionellen Veilchendienstagszug in Mönchengladbach vertreten sein. Mit einem Mottowagen "Flug-Hai frisst Trabrennbahn" sowie einer hoffentlich sehr kopfstarken Fussgruppe will der Mönchengladbacher Rennverein auf die Kündigung des Pachtvertrages seitens der Stadt Mönchengladbach aufmerksam machen und für den Erhalt der Rennbahn kämpfen. Alle Traberfans sind herzlich eingeladen mitzumachen, Infos dazu auf unserer Homepage http://www.mgtrab.de!


    Zuvor soll am Sonntag aber zunächst der Sport im Mittelpunkt stehen.

    Champion Michael Nimczyk setzt hier ein klares Zeichen für Mg, indem er zugunsten seiner Heimatbahn auf Starts in deutlich höher dotierten Rennen in Berlin verzichtet und viele seiner Schützlinge an der Niersbrücke aufbietet. Den ersten Sieg könnte Michael ausgerechnet mit Jacky Greenwood einfahren. Obwohl beide gemeinsam bislang immer am Turm landeten sollte die vierjährige Stute gegen überschaubare Konkurrenz nicht an ihr Limit gehen müssen um endlich die Maidenklasse zu verlassen. Obwohl der Champion im dritten Rennen mit Maranello Bo aus der zweiten Reihe antreten muss sollte der Sieg nur über den sehr laufstarken Vierjährigen führen. Dahinter gibt es mit der Bahnspezialistin Jasmine Dragon, dem Mönchengladbacher Überraschungssieger Elnino ter Licht, Million PS und der antrittsschnellen Prime of Life gleich mehrere interessante Konkurrenten. Die beste Tagesklasse sollte auch an einen Starter vom Kaiserhof gehen, denn diese Aufgabe sieht sehr günstig für Chapter One (Michael Nimczyk) aus. Der im Training oft etwas launische Wallach soll durch regelmäßige Engagements wieder in absolute Topform gebracht werden. Für die besseren Gelder bieten sich hier insbesondere Kiss Me Bo (Eline Janssen) und William Scott (Wolfgang Nimzcyk) an.


    Wie immer bringt Niels Jongejans auch diesmal wieder sehr chancenreiche Starter mit. Neben der bereits erwähnten Jasmine Dragon sind es Kinski Boko und Iowa River, die beide ihre letzten Mg Engagements gewannen. Die erst drei Jahre alte Kinski Boko siegte zuletzt mit spielerischer Leichtigkeit und sollte nach diesem Eindruck Pastors Girl (Michael Nimczyk) die Revanche extrem schwer machen. Im Sulky der Seriensiegerin Iowa River wird diesmal Esther Mulder Platz nehmen, die noch nicht soviel Routine hat und bei den bisherigen gemeinsamen Auftritten mit der trefflichen Stute etwas zu defensiv agierte. Ein laufstarker Herausforderer sollte Fantomas sein, der mit seinem Besitzer Sönke Gedaschko extra aus Hamburg anreist. Die in sehr routinierter Hand antretenden Royal Cash und Arabesk Hazelaar komplettieren die Favoritengruppe. Der zweite Starter von Sönke Gedaschko ist Ni Hao, der sich insbesondere mit Simb Laredo (Johan Neels) und der in Mönchengladbach sehr gut gehenden Fabuleuse Paola (Nick Schwarma) auseinander setzten muss. Die Abschlussprüfung sieht dann das aktuelle Mönchengladbacher Pferd des Jahres Sternschnuppe Poet mit Trainer Tim Schwarma unter Order. In ihrem Wohnzimmer sollte die Siebenjährige die fehlerhafte Vorstellung aus Berlin umgehend korrigieren. Ob sie ihre beeindruckende Siegesserie wieder aufnehmen kann scheint allerdings fraglich, denn der hünenhafte Icebear Newport dürfte in der Gunst der Wetter wohl an erster Stelle stehen. Richtig gefährlich werden kann der nach langer Durstrecke nun wieder in Bestform agierende Fleetwood Max (Yvonne Wagenaar), der in Mönchengladbach schon viele beeindruckende Siege gefeiert hat. Freunden von Außenseitern sei hier ganz besonders Janika Bo ans Herz gelegt, die defensiv vorgetragen einen höllischen Speed entwickeln kann und für diese Taktik mit Altmeister Wolfgang Nimczyk genau den richtigen Mann an den Leinen hat.


    Tipps :

    1. Rennen Jacky Greenwood - Zickzack PS - Hanette du Quesne

    2. Rennen Arabesk Hazelaar - Iowa River - Royal Cash

    3. Rennen Maranello Bo - Elnino ter Licht - Jasmine Dragon

    4. Rennen Kinski Boko - Pastors Girl - Caroline Sue

    5. Rennen Chapter One - Kiss Me Bo - William Scott

    6. Rennen Fabuleuse Paola - Ni Hao - Simb Laredo

    7. Rennen Janika Bo - Fleetwood Max - Icebear Newport


    (mgpres|hh)


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    Kinski Boko mit Siegfahrer Niels Jongejans. Foto (c) Sabine Sexauer, kostenlos nur in Verbindung mit diesem Pressetext

    Verlängerung der Starterangabe bis 14.00 Uhr


    Für den Renntag am kommenden Sonntag in Mönchengladbach muss die Starterangabe bis 14 Uhr verlängert werden, da in nahezu allen Rennen nicht genügend Pferde gemeldet wurden. Der Rennverein bittet dringend und zeitnah um weitere Nennungen.


    Aktueller Stand:


    01 TF: 1 Pferd

    02 Handicap: 4 Pferde

    03 10.000 Af: 5 Pferde

    04 17.500: 5 Pferde

    05 325: 5 Pferde

    06 1250: 4 Pferde

    07 3750: 8 Pferde

    08 5000 AF: 2 Pferde

    09 9000: 1 Pferd

    10 26.500 Af: 2 Pferde

    11 37.500: 3 Pferde

    12 80.000: 3 Pferde

    Gerne hätte der Mönchengladbacher Rennverein den von der Gelsenkirchener Bahn angebotene Renntag am 2. Februar durchgeführt, vor allem da der Termin bei den Aktiven im Traberwesten in die Planungen mit einbezogen wurde.


    Leider stehen die Bestimmungen der Trabrennordnung dem entgegen, so dass die geplante Veranstaltung von uns in diesem Fall nicht durchgeführt werden kann. Dies wäre nur möglich gewesen, wenn Gelsenkirchen als Veranstalter in Mönchengladbach aufgetreten wäre. Aus verständlichen Gründen war dies Gelsenkirchen nicht möglich.


    Elmar Eßer

    Vorsitzender

    Doubletten für Michael Nimczyk und Niels Jongejans


    Escudo und Sternschnuppe Poet bauen ihre Siegesserien aus
    Miguel Greenwood mit höllischem Speed


    In letzter Zeit hatte es für den bildhübschen Rappen Miguel Greenwood nur zu guten Platzierungen gereicht und auch heute sah es nach gut einer Runde ganz danach aus als würde sich das auch dieses Mal nicht ändern. Nach der Startgaloppade von William Scott konnte sich nämlich Favorit Lordano As mit Simon Siebert ohne jeglichen Aufwand das Kommando sichern und eine für diese Klasse mehr als gemächliche Fahrt diktieren. Etwas Bewegung kam erst nach gut einer Runde in die Partie als Cathrin Nimczyk Miguel Greenwood in die zweite Spur beorderte und damit auch Power Point herauslockte, der umgehend eine überfallartige Attacke auf den Piloten startete, die Lordano As aber locker konterte. Erst Mitte des Schlussbogens blies Miguel Greenwood dann zur finalen Attacke un


    Immer besser wird die heute als Mönchengladbacher Pferd des Jahres 2019 geehrte Sternschnuppe Poet, die sich in der Hand von Nick Schwarma auch in deutlich höherer Gewinnklasse und trotz aufwendiger Anfangsphase gegen die speedige Janika Bo ( Tom Karten ) und den außen herum tapfer kämpfenden Edwin Hornline sicher durchsetzte. Damit hat die Siebenjährige nun einen makellosen Formenspiegel von fünf Siegen in Folge. Gar sechs Siege hintereinander hat jetzt sogar der in der Form seines Lebens agierende Escudo ( Robbin Bot )aufzuweisen, der nach einem eher langweiligen Rennen Mitte des Schlussbogens aus dem Rücken der führenden Stallgefährtin Honesty Newport in Angriffsposition beordert wurde und die von Michael Nimczyk pilotierte Schwarzbraune genau auf der Linie festnagelte.


    Für diese Niederlage konnte sich Michael Nimczyk anschließend mit einem Doppelerfolg entschädigen. Zunächst führte er Jahresdebütant Maranello Bo zu einem überlegenen Sieg in einer sehr gut ausgesuchten Handicapprüfung. Für I`myournightmare ( Johan Neels ) und Habanos Bianco ( Niels Jongejans ) blieben nur die besseren Plätze. Sieg Nr. 2 gelang Michael dann in der Abschlussprüfung mit dem großrahmigen Icebear Newport. Sofort in Front gezogen konnte der Mommert Schützling nach Belieben das Tempo kontrollieren und verwies mit dem in seinem Windschatten bestens postierten Red Lover ( Wolfgang Nimczyk ) und der außen herum voll durchziehenden Prigana ( Robbin Bot ) zwei Stallgefährten auf die Ränge zwei und drei. Ebenfalls zwei Siege gelangen Niels Jongejans, der sich zunächst mit zwei dritten Plätzen warm gelaufen hatte um dann mit Kinski Boko und Iowa River überlegen zu gewinnen. Den Auftakt machte die erst drei Jahre alte Kinski Boko, die schon beim Aufwärmen mit perfektem Geläuf und Körperbau beeindruckte. Nach gutem Start übernahm die Dunkelbraune Ende gegenüber energisch das Kommando und ließ bis ins Ziel niemanden mehr in ihre Nähe. Obwohl sie sich nicht so spritzig wie beim Debüt präsentierte erkämpfte sich Pastors Girl ( Roland Hülskath ) Rang zwei vor Pokerface PS ( Reinier Feelders ). Mit Iowa River legt Niels dann sofort nach. Die in Mönchengladbach immer bestens aufgelegte Stute sicherte sich gleich das Kommando vor Simb Laredo und Mitfavorit Quick Winner, der nach einigen verletzungsbedingten Auszeiten darauf verzichtete die Außenspur anzuführen und dann das Pech hatte im Endkampf innen rettungslos festzusitzen. Somit hatte Iowa River gar keine Mühe das Rennen überlegen nach Hause zu laufen. Die speedige Enterprise ( Jan Thirring ) entriss dem durch die Todesspur gehandicapten Maxl Crown Poet ( Tim Schwarma ) kurz vor der Linie das zweite Geld.


    Die größte Sensation des Tages gab es gleich in der Auftaktprüfung durch Elnino ter Licht und Gerry Wendrickx. Der Sechsjährige verkniff sich diesmal jede Unsicherheit, zermürbte außen herum den führenden Virgill Hazelaar und ließ sich auch von den nachsetzenden Douce Brillouard ( Jean Bertrand ) und Jasmine Dragon ( Niels Jongejans ) nicht mehr in Verlegenheit bringen.


    Der nächste Renntag an der Niersbrücke findet am Sonntag den 23. Februar statt.



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    Kompakte Achterkarte als Vorprogramm zum Prix d`Amerique


    Die beste Tagesklasse ist den Amateuren vorbehalten - Das Mönchengladbacher Pferd des 2019 Sternschnuppe Poet unter Order


    Wie bei vielen anderen Rennvereinen auch gab es im Zuge der Starterangabe große Probleme die Rennen zu besetzen, da in vielen Ställen noch Pferde unter den Nachwirkungen der Pferdegrippe leiden und somit noch nicht wieder einsatzfähig sind. Am Ende schaffte man es doch ein ordentliches acht Rennen Programm für den Sonntag auf die Beine zu stellen, somit können sich die deutschen Traberfans mit dem Start des ersten Rennens um 13.12 Uhr schon mal warmlaufen für das größte Trabrennen der Welt, den Prix d`Amerique in Paris Vincennes. Das Monsterrennen auf dem Plateau de Gravelle wird um 16.15 Uhr gestartet, bis dahin sind die Prüfungen in Mönchengladbach beendet, denn das letzte Rennen an der Niers wird um 15.54 Uhr gestartet.


    Beim ersten Renntag des vergangenen Jahres absolvierte der Niederländer Niels Jongejans mit Velten Roncalli sein erstes Rennen in Mönchengladbach überhaupt und kam gleich zu einem hochüberlegenen Start - Ziel Sieg. Seither fehlte er an keinem Renntag mehr, gewann fast jedes Mal mindestens eine Prüfung und landete bei 2/3 seiner Fahrten auf den ersten beiden Plätzen !

    In der Auftaktprüfung spannt Niels die dreifache Mg Siegerin Jasmin Dragon an. Die großrahmige Stute muss in erster Linie auf Virgill Hazelaar mit Champion Michael Nimczyk achten. Der Schimmel hatte zuletzt in Berlin leichte Probleme in den Bögen und musste von Michael zusammen gehalten werden um zumindest den Ehrenplatz zu sichern. Linksherum sollte Virgill Hazelaar eine ungleich schärfere Klinge schlagen.

    Gleich anschließend muss sich Seriensieger Escudo ( Robbin Bot ) mit seiner Stallgefährtin Honesty Newport ( Michael Nimczyk ) auseinander setzen. Mal sehen ob Honesty wie schon so einige Male in der vergangenen Saison in Mg an der Spitze nicht behelligt wird und locker Start - Ziel nach Hause kommt ?

    Michael gegen Robbin heißt es auch in der Abschlussprüfung, in der der Champion den formstarken Icebear Newport pilotiert. Robbin Bot hat da mit Prigana wohl die Hauptkonkurrentin zur Hand.


    Die beste Tagessklasse wird heute von den Amateuren bestritten. Mit Ausnahme von Chakaka muss man alle Teilnehmer beachten. Vieles spricht hier für den Frontrenner Lordano Ass in der Hand seines Besitzers Simon Siebert, der unlängst eine ähnliche Prüfung in Mg sehr souverän gewinnen konnte. Sein damaliger Runner Up Kalisco ist natürlich auch wieder dabei. Der Elfjährige gewann im Vorjahr nicht weniger als 10 Rennen, hat seine Lieblingsfahrerin Julia Knoch an Bord und darf auf einem Linkskurs ran. Perfekt für den alten Haudegen !

    Das Team Nimczyk schickt mit William Scott ( Thomas Maaßen ), Candyman Hornline ( Tom Karten ) und Miguel Greenwood ( Cathrin Nimczyk ) gleich drei ihrer treuesten Kämpfer in dieses Rennen. Das Trio gibt immer sein Bestes und der Rennverlauf sollte zwischen ihnen entscheiden.

    Power Point hatte in letzter Zeit wenig Glück im Rennen. Vielleicht kann Ex- Profi Frank Kelm ihm den idealen Rennverlauf verschaffen.


    Das aktuelle Mönchengladbacher Pferd des Jahres Sternschnuppe Poet ist mit ihrem Erfolgsfahrer Nick Schwarma auch beim Jahresauftakt gleich wieder dabei. Ob sie ihre Siegesserie fortsetzen kann scheint aber recht fraglich, denn die Stute tritt in recht hoher Klasse an und trifft mit Janika Bo ( Tom Karten ) und Edwin Hornline ( Gaby Hendrickx ) zwei sehr starke Gegner. Janika Bo lief beim vierten Platz letzte Woche in Gelsenkirchen ordentlich, in Mg kommt die speedstarke Stute erfahrungsgemäß aber viel besser klar und sollte hier eine scharfe Klinge schlagen. Edwin Hornline ist nach Meinung des Chronisten das mit Abstand laufstärkste Pferd im Rennen. Der kleine Wallach braucht aber immer mal wieder eine kleine Pause zur Regeneration um dann wieder top zu sein.

    Hochinteressant ist noch Iris Flevo ( Thomas Maaßen ) . Den Neuzugang im Stall Nimczyk sollte man beim Aufwärmen genau in Augenschein nehmen, laufen kann die Stute genug.


    Das zweite Neunerfeld des Tages sieht mit Iowa River ( Niels Jongejans ) das schnellste Pferd 2019 in Mönchengladbach unter Order. Zuletzt in Wolvega traf es die Stute etwas zu schwer an, lief als Vierte ihre Form aber voll aus. Hier sollten die Siegchancen wieder deutlich besser sein. Totofavorit dürfte wahrscheinlich Quick Winner werden, doch musste der siegverwöhnte Wallach in letzter Zeit sehr viele Engagements auslassen. Das könnte bei dem Nimczyk Schützling etwas zur Vorsicht mahnen. Auch für Farenne O ( Markus Bock ) und Lusiana Bo ( Robbin Bot ) sind gute Chancen zu erkennen, auch wenn beide sehr ungünstige Startplätze erwischt haben.


    In der Anfängerklasse spricht vieles für einen Sieg von Pastors Girl und Roland Hülskath, die vor einigen Wochen ihr Debüt mangels Alternativen in höherer Klasse geben musste. Die Vierjährige kam auf der kurzen Mönchengladbacher Zielgeraden förmlich heran geflogen und hätte wenige Meter weiter die treffliche Jasmine Dragon noch vom Siegerpodest gestoßen. Der deutlich verbesserte Pokerface PS ( Reinier Feelders ) und die bestimmt gut vorbereitete Kinski Boko ( Niels Jongejans ) bieten sich hier als Gegner an.


    In der Handicap Prüfung spricht vieles für einen Sieg von Maranello Bo und Michael Nimczyk. Der Vierjährige sollte vom Können her weit über dem Feld stehen.

    (mg-press|hh)


    Die Mg Tipps :


    1. Rennen Virgill Hazelaar - Jasmine Dragon - Ema du Mouchel

    2. Rennen Honesty Newport - Escudo - Jocke Cane

    3. Rennen Edwin Hornline - Iris Flevo - Janika Bo

    4. Rennen Maranello Bo - I`myournightmare - Full Punch

    5. Rennen Pastors Girl - Pokerface PS - Kinski Boko

    6. Rennen Quick Winner - Iowa River - Farenne O

    7. Rennen Miguel Greenwood - Kalisco - Lordano Ass

    8. Rennen Icebear Newport - Prigana - Red Lover

    Verlängerung der Starterangabe


    Status Quo um 15 Uhr: Der Renntag ist noch immer stark gefährdet!


    01: 2 Pferde (TF): AUSFALL

    02: 7 Pferde (Handicap)

    03: 7 Pferde

    04: 1 Pferd: AUSFALL

    05: 3 Pferde (Stuten) AUSFALL, Zusammenlegzng mit 06

    06: 3 Pferde (H/W/S) = 6 Pferde

    07: 4 Pferde (AF): Tendenz AUSFALL

    08: 5 Pferde: Ziel: soll statt finden

    09: 4 Pferde: Tendenz AUSFALL

    10: 3 Pferde (BF) wird zusammengelegt mit 11

    11: 8 Pferde (AF)

    12: 4 Pferde Tendenz AUSFALL

    13: 5 Pferde (AF) Ziel: soll stattfinden

    14: 2 Pferde Tendenz AUSFALL

    Leider muss die Starterangabe für den Renntag am Sonntag in Mönchengladbach bis morgen 9.00 Uhr verlängert werden, da die Zahl der genannten Pferde deutlich zu gering ist.

    Der Renntag ist stark gefährdet und droht auszufallen, falls nicht noch weitere Pferde genannt werden!

    Status Quo um 11 Uhr:


    01: 2 Pferde (TF)
    02: 6 Pferde (Handicap)

    03: 5 Pferde

    04: 1 Pferd

    05: 3 Pferde (Stuten)
    06: 2 Pferd2 (H/W)

    07: 2 Pferde (AF)

    08: 5 Pferde
    09: 4 Pferde

    10: 3 Pferde (BF)

    11: 3 Pferde AF)

    12: 3 Pferde
    13: 4 Pferde (AF)
    14: 2 Pferde


    Gerade aufgrund der noch immer laufenden Debatte rund um den Standort MG muss ein Ausfall des Renntages unter allen Umständen verhindert werden. Der Rennverein bittet daher dringend um weitere Nennungen.

    Sternschnuppe Poet und Nick Schwarma holen sich gemeinsam ihre Titel

    SternschnuppePoet.jpg

    Sternschnuppe Poet mit Siegfahrer Nick Schwarma. Foto: S. Sexauer



    Die Stute ist Mönchengladbacher Pferd des Jahres 2019 -

    Nick Schwarma gewinnt sein erstes Bahnchampionat als Amateurfahrer


    Trotz dünner Starterfelder bekamen die Zuschauer beim Mönchengladbacher Saisonfinale richtig guten Trabrennsport zu sehen.

    Gleich zu Beginn der Veranstaltung ließ es Roland Hülskath mit Warhorse Hazelaar für Trainer DJ Kokkes richtig kesseln und ließ Start - Ziel den gewiss nicht schlechten Velten Valerie und Key for Success nicht den Hauch einer Chance.

    Anschließend gab Tipp des Tages Ubetter Win Diamant eine beeindruckende Kostprobe seines außergewöhnlichen Könnens ab. Mit Champion Michael Nimczyk übernahm er nach einer kurzen Rochade mit Stallgefährtin Honesty Newport eingangs der ersten Gegenseite endgültig das Kommando und siegte nach Belieben seines Fahrers leicht und locker in 14,9 / 2.100 m. Honesty Newport verteidigte mühelos das zweite Geld gegen die speedige April Classic.


    Kaum ein Renntag in Mönchengladbach ohne einen Sieg von Niels Jongejans. Dem jungen Niederländer gelangen nach dem Ehrenplatz mit Velten Valerie zwei volle Erfolge mit Jasmine Dragon und Iowa River. Zunächst rettete sich Jasmine Dragon nach früher Führung gegen die mit gewaltigem Speed heranrauschenden Pastors Girl ins Ziel. Deutlich weniger Mühe hatte etwas später Iowa River in einem vier Pferde Match. Die Stute übernahm über die Meile sofort das Kommando und hielt dem frühzeitigen Druck von Prigana ganz locker in der Saisonbestzeit von 13,4 / 1.609 m stand. Für die Prigana blieb der zweite Rang vor Red Lover.


    Dem derzeit in absoluter Überform fahrenden Nick Schwarma gelangen ebenfalls zwei Siege. Den Start machte Sternschnuppe Poet, die sich gut eine Runde vor Schluss auf den Vormarsch begab und den Gegnern dann einfach auf und davon rannte. Mit dem sechsten Jahressieg in Mg darf sich die Stute nun Mönchengladbacher Pferd des Jahres 2019 nennen !

    Mit diesem Sieg hatte Nick Schwarma den Gleichstand mit Tom Karten im Mönchengladbacher Amateurchampionat hergestellt. Nur gut 25 min später sollte er die alleinige Führung übernehmen. Dies ausgerechnet mit der schwierigen und noch vor sechs Tagen in Gelsenkirchen nach einem Gebissbruch fahrerlos gewordenen Fabuleuse Paola . Die Stute unterließ diesmal ihre Sperenzchen und spielte ihr Laufvermögen auf weiten Wegen voll aus. Ende stand ein überlegener Sieg für die neuen Besitzer, der Familie Proest. Für Prime of Life und A Magic Quick blieben nur die besseren Gelder.


    Im letzten Rennen hatte Tom Karten mit Janika Bo nochmal die Chance zumindest noch den Gleichstand herzustellen. Nick Schwarma konnte mit Charmeur Royal in Front unbehelligt Schalten und Walten, zündete aber völlig ohne Not bereits eingangs der letzten Gegengerade den Turbo bei dem Vierjährigen und sorgte damit dafür, dass Favorit Escudo seinem Innenkantengefängnis entfliehen konnte und sich gemeinsam mit Jocke Cane auf die Verfolgung des kleinen Charmeurs machte. Bereits eingangs der Zielgeraden war der Pilot erreicht und Escudo kämpfte mit Cathrin Nimczyk den tapferen Jocke Cane knapp nieder. Für Escudo war es der fünfte Sieg in Serie ! Janika Bo hätte vielleicht noch eine Siegchance gehabt, wenn Tom Karten nicht zu lange auf eine Passage zwischen den Pferden spekuliert hätte und sofort ganz außen angegriffen hätte. So blieb nur Rang drei für die speedstarke Stute. Nachdem Doppelsieg von Nick war der dritte Trainersieg seines großen Bruders Tim ebenfalls in einem Amateurfahren fällig. Hierbei bewies Lordano Ass in der Hand seines Juniorbesitzers Siemon Siebert, dass er in Front ein ganz anderes Pferd ist. Nachdem enttäuschenden Laufen vor zwei Wochen aus dem Feld ( Startplatz aus zweiter Reihe ) zog Lordano Ass mit Startnummer zwei sofort in Front und hatte nach einem ruhigen ersten Kilometer nicht die geringste Mühe den innen sehr günstig weiter kommenden Kalisco und den in der Todesspur tapfer durchstehenden Arius du Douet in die Schranken zu weisen.


    Mit dieser Veranstaltung verabschiedet sich der Mönchengladbacher Rennverein in die Weihnachtspause, der erste Renntag im neuen Jahr findet dann am Sonntag, 26. Januar 2020 ab 13:00 Uhr statt.

    Knackiges acht Rennen Programm zum Saisonfinale

    Ubetterwin Diamant will seine beeindruckende Siegesserie fortsetzen -

    Kann Tom Karten sein erstes Bahnchampionat der Amateure erringen ?


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    U Better Win Diamant mit Michael Nimczyk

    Foto in Verbindung mit diesem Text zur Verfügung gestellt von der Fotoagentur Sabine Sexauer


    Ganz im Zeichen der Bahnchampionate steht das Saisonfinale an der Niersbrücke. Während das Robbin Bot seinen ersten Titel bei den Profis schon in trockenen Tüchern hat, wird es bei den Vierbeinern und den Amateuren noch richtig spannend.

    Kalisco vs Sternschnuppe Poet heißt der Zweikampf bei den Pferden. Beide Traber haben in dieser Saison fünf Siege in Mönchengladbach erzielt und messen sich nun sozusagen im Fernduell. Hierbei hat Sternschnuppe Poet eindeutig die besseren Karten, denn in der Wiederholung des Gästefahrens hat sie in der Hand ihres Lieblingsfahrers Nick Schwarma wohl lediglich auf Arabesk Hazelaar ( Nicole Hildebrandt ) zu achten. Viel schwerer sieht es für Kalisco aus, der sich, natürlich mit Julia Knoch in eine extrem hohe Klasse wagt. Mit dem Mg Doppelsieger Arius du Douet, Fast and Furious oder Miguel Greenwood stellen sich dem Zehnjährigen hier bärenstarke Gegner in den Weg.

    Im Bahnchampionat der Amateure will Tom Karten unbedingt seinen kleinen Vorsprung von sieben Siegen unbedingt vor Julia Knoch und Nick Schwarma verteidigen, die beide bislang auf sechs volle Erfolge in Mg 2019 kamen.

    Die beste Chance sollte Tom Karten mit seiner Janika Bo haben, die sich insbesondere mit ihrem in absoluter Topform agierenden Stallgefährten Escudo und Cathrin Nimczyk auseinander setzten muss.

    Verfolger Nick Schwarma kann neben der bereits erwähnten Sternschnuppe Poet auch auf die schwierige Fabuleuse Paola und den sehr zuverlässigen Charmeur Royal setzen. Julia Knoch bietet lediglich Kalisco auf und überlässt die Fahrten mit Heras Traum und Höwings Turbo Tom Nicole Holzschuh.

    Einer der prominentesten Starter des Renntages dürfte der von Sieg zu eilende Ubetterwin Diamant sein, der quasi vor seiner Haustür keine Probleme haben sollte Gigant Well, Stallgefährtin Honesty Newport oder die pfeilschnelle Schimmelstute April Classic in die Schranken zu weisen.

    Als Weihnachtsgeschenk für die Wetter gibt es noch einen Jackpot in der V6 Wette von knapp 1.500 €. Start der V6 ist das dritte Rennen indem erneut Jasmine Dragon ( Niels Jongejans ) und Finch Hatton TU ( Tim Schwarma ) das Ende unter sich ausmachen sollten. Bislang steht es zwischen beiden 1:1 .

    (mg-press|hh)

    Meine Tipps

    1. Rennen Velten Valerie - Key for Success - Warhorse Hazelaar

    2. Rennen Ubetterwin Diamant - Honesty Newport - Gigant Well

    3. Rennen Finch Hatton TU - Jasmine Dragon - Jeanine Go

    4. Rennen Sternschnuppe Poet - Arabesk Hazelaar - Heras Traum

    5. Rennen Prime of Life - Douce Brillouard - Fabuleuse Paola

    6. Rennen Iowa River - Red Lover - Elite Buitenzorg

    7. Rennen Arius du Douet - Kalisco - Miguel Greenwood

    8. Rennen Escudo - Charmeur Royal - Janika Bo - Höwings Turbo Tom

    Die Starterangabe für den Renntag am kommenden Sonntag in Mönchengladbach muss bedauerlicherweise verlängert werden, da noch nicht genügend Nennungen eingetroffen sind. Bis Mittwoch 10 Uhr können noch Pferde angegeben werden.

    Der Rennverein ist bemüht, die Veranstaltung am Sonntag nicht ausfallen zu lassen, bittet die Aktiven jedoch um weitere Nennungen!

    Status Quo:
    1 = 6
    2 = 2

    3 = 2
    5 = 4
    6 = 5
    7 = 5
    8 = 6

    9 = 4
    10 = 5
    11 = 4
    12 = 3
    13 = 7
    14 = 7
    15 = 6

    Trainer und Aktive geben eine Einschätzung ihrer Starter für den Renntag am kommenden Sonntag:


    1.      Rennen: Preis zum 2. Advent / PMU-Rennen

    2 IGNATZ VON HERTEN tritt hier für einen Aufbaustart an. (Ahokas)

    3 PRIGANA macht ihren ersten Start nach der Pause, sollte vorne zu finden sein. (Nimczyk)

    5 JOE COCKER ist in guter Form. Arbeitsleistungen sind gut. Beim letzten Start in Hamburg wurde er nach sehr guter Leistung von einem sehr guten Pferd geschlagen. (Tappe-Jänsch)

    7 DRAGONA wenn er einen klaren Kopf hat kann er hier vielen einen Strich durch die Rechnung machen. (Thiele)

    8 GENEVER läuft für mich zum ersten Mal. Die Trainingseindrücke sind gut. (De Jong)

    9 GRAF BISMARCK hatte letztes Rennen Pech, saß lange fest, lief zum Schluss noch gut los. 1-3 (Holzschuh)


    2.      Rennen: Nikolaus-Preis / PMU-Rennen

    4 JOHNNYS ROCKETS war den letzten Start nicht in Ordnung und wurde behandelt. Wir sind selber gespannt was er zaubert. (Kulka)

    6 KALISCO nach wie vor in der Form seines Lebens, könnte mit der Startnummer ein gutes Rennen bekommen und hat dann Siegchance. (Holzschuh)

    9 HERCULES PETNIC zweite Reihe nicht so gut, muss passendes Rennen bekommen dann ist alles möglich. (Nimczyk)


    3.      Rennen: Knecht Ruprecht-Rennen

    2 THE SHELLS GO macht ihren dritten Start nach der Pause, wird gefördert an den Ablauf kommen. (Oppoli)

    3 VELTEN RONCALLI ist ein schneller Beginner. Werde die Spitze nehmen und schauen was passiert. An einem guten Tag gehört er zu den besten 3. (Jongejans)

    4 QUICK WINNER ist gut auf dem Posten, müsste vorne zu finden sein. (Nimczyk)


    4.      Rennen: www.mein-trabrennsport.de – Rennen

    2 FAST AND FURIOUS läuft seit Monaten gute Rennen, hat sehr gute Chancen. (Nimczyk)

    3 MIGUEL GREENWOOD kann bei passendem Rennen ein Platzgeld abbekommen. (Nimczyk)


    5.      Rennen: Advents-Gästefahren

    3 MAGIC MUSCLES kommt aus schwereren Rennen, wenn er den vom Fahrer gewünschten Rennverlauf bekommt, ist er im Endkampf zu erwarten. (Degelow)

    4 ARABESK HAZELAAR gelangte bei seinem letzten Start in Hamburg unglücklich in äußere Spuren. Der treue Wallach ist jedoch gut drauf und darf seiner Fahrerin hoffentlich ein erfolgreiches Debüt ermöglichen. (Kokkes)

    8 HERAS TRAUM ist sehr gut drauf, hat eine routinierte Fahrerin, könnte 1-3 enden. (Holzschuh)


    6.      Rennen: Dr. Manfred Wegener – Geburtstagsrennen

    2 KOBRA HALERYD ist immer schwer einzuschätzen. Arbeitet immer gut. Im Rennen kann er es oft nicht umsetzen. Muss alles passend haben. (Tappe-Jänsch)

    6 ESCUDO gibt immer sein Bestes und sollte auch wieder vorne zu finden sein bei passendem Verlauf. (Nimczyk)

    7 ETE D'OURVILLE absolviert seinen ersten Start bei mir. Ist seit 4 Wochen bei mir im Training und trainiert gut. Auch wenn es vielleicht noch ein paar Kleinigkeiten zu verändern gibt, hoffe ich auf eine Platzierung. (Holzschuh)


    7.      Rennen: Uwe Zevens – Geburtstagsrennen

    1 GLORY BLANCO absolviert ihren ersten Lebensstart, muss glatt ins Rennen kommen. (Nimczyk)

    3 BACARDI ROYAL habe ich ein paar Mal gearbeitet, wird ein gutes Pferd aber braucht noch ein bisschen, glattgehend rechne ich mit einer Platzierung. (Holzschuh)

    5 WATERWALK BG wurde bei letzten Start 2 mal gestört, zeigte trotzdem eine gute Leistung. Bei passendem Rennverlauf hat er eine Chance auf ein gutes Platzgeld. (Kloß)

    6 JABA LAY war das letzte mal gut. Erste 3 muss möglich sein. (De Jong)

    7 ALCIONE FONT ist ein gutes Pferd, braucht noch ein Rennen aber ist denke ich gut genug ½ zu werden. (Bot)

    8 EL AMOR macht den ersten Start nach ihrer Sommerpause. Sie wird den Start sicher noch benötigen um auf Touren zu kommen. Trotz alle dem arbeitet sie ordentlich und sollte bei geschontem Rennverlauf eine kleine Prämie mit nach Hause bringen. (Kulka)


    8.      Rennen: Mark Swann – Geburtstagsrennen

    1 FLEURON DU THURE macht den ersten Start bei mir, ging ordentlich, wird diesmal weiter vorne landen. (Oppoli)

    2 ICE GREENWOOD ist Nichtstarter. (Ahokas)

    5 FIFI DU GASSEL hat ordentlich gearbeitet. Ist ab und zu heftig, wenn er sich steuern lässt, landet er in der Wette. (Holzschuh)

    6 LADY QUICK musste letztes Mal sehr weite Wege in Kauf nehmen. Ich glaube schon, dass die Stute eine sehr gute Chance hat unter den vorderen Plätzen zu sein. (Röllen)

    8 FULL PUNCH zeigte bei seinem ersten Start an der Niers einen tollen Endspeed, konnte in Hamburg in Front jedoch nicht überzeugen. Mit einigen Änderungen sollte er dieses Mal in die Wette laufen können. (Kokkes)

    9 VELTEN VALERIEs letztes Abschneiden war nicht ihre Schuld. In der Schlussrunde wollten wir nach vorne gehen, aber da war ein bisschen Chaos auf dem Weg. Trainiert gut. Ich sehe einen schönen 1.-3. Platz heute. (Jongejans)


    9.      Rennen: Preis des Tabellenführers Borussia Mönchengladbach

    5 VERSACE DIAMANT hat ein gut besetztes Rennen erwischt, ist auch gut drauf und sollte 1-3 Sein. (Nimczyk)

    8 FARENNE O der hübsche Hengst ist noch nicht lange bei uns. Bei den ersten drei Starts für uns war er nicht gerade vom Glück verfolgt. Mal sehen wie er auf dem Gladbacher Geläuf mit Jörg Hafer zurecht kommt. (Tappe-Jänsch)

    9 COCOBELLA konnte den Sieg leider nicht bestätigen und agiert zu unterschiedlich. Über ein kleines Platzgeld würden wir uns freuen. (Kloß)


    10.  Rennen: Wiedersehen am 22. Dezember 2019 – Rennen

    1 EMA DU MOUCHEL sollte ihre Leistung wieder bringen wie bei den letzten Starts schon, sollte dann bei den ersten 4 sein. (Thirring)

    3 FINCH HATTON TU kämpfte zuletzt nach einem aufwendigen Rennen bis zum Schluss um den Sieg. Er wird weiter gefördert sein, vielleicht kann er dieses Mal JASMINE DRAGON schlagen. (Bohnen)

    4 APRIL APRIL kam in Dinslaken mit den Bögen nicht zurecht. Wenn der schwierige Wallach glatt über den Kurs kommt wird er im Endkampf zu erwarten sein. (Oppoli)

    5 JASMINE DRAGON lief letztes Mal wirklich gut für ihr erstes Rennen nach einer kleinen Pause. Sollte heute noch besser sein. Erwin Bot hat ein gutes Pferd drin, aber eine Platzierung unter den ersten vier sollte möglich sein. (Jongejans)

    8 CASH ist Nichtstarter. (Bot)


    (mg-press|as)