Posts by AS79

    Leider wird es erstmals seit über 8 Jahren keine Vorschau österreichischer Rennen geben, muss leider gesundheitsbedingt passen :(


    Wünsche allen die die Krieauer Rennen verfolgen dennoch viel Glück und Erfolg bei den Wettabschlüssen.


    LG
    Alex

    Korrektur zu meinem vorigen Artikel:


    Aaron Merriman hat bereits zum dritten Mal in Serie die 1000er Marke durchbrochen:


    2017: 1.095 Siege

    2018: 1.143 Siege

    2019: 1.000 Siege


    Hatte den Inhalt eigentlich von einer amerikanischen Zeitung übernommen, aber wie man sieht sind auch die Recherchen bei den "Ami's" im medialen Bereich schwach :D:D:D


    Somit geht es 2020 nicht nur um sein sechstes Championat in Serie, sondern bereits zum vierten Mal um's Durchbrechen der 1.000er Sieg-Marke.


    P.S.: Danke an einen aufmerksamen Mitleser :D

    Es war das 14.Rennen bei der Veranstaltung im Northfield Park, einer Gemeinde in der Nähe von Cleveland (Bundesstaat Ohio), in dem Some More Prince mit Aaron Merriman gewinnen konnte. Für Aaron Merriman bedeutete dies den 1.000 Fahrersieg 2019.


    Der 40-Jährige hat es als erster amerikanischer Fahrer geschafft zum zweiten Mal innerhalb eines Kalenderjahres die Marke von 1.000 Siegen zu erreichen bzw. zu übertreffen. Bereits im Jahr 2018 gewann er mit 1.095 Siegen das Championat und konnte 2019 eben abermals die historische vierstellige Marke überschreiten.


    Den Rekord an Siegen hält weiterhin Tim Tetrick der im Jahr 2007 sogar 1.189 Siege feiern konnte. Der erste Fahrer den es überhaupt gelungen ist die vierstellige Marke zu erreichen war Walter Case mit 1.077 Siegen bereits im Jahr 1988. Aber auch Tony Morgan hatte sich im Jahr 2006 diesem elitären Klub der "1000er" mit 1.004 Erfolgen angeschlossen.


    Es wird sicherlich mit Spannung zu erwarten sein ob Aaron Merriman den Triple-1000er 2020 holen wird.

    Bereits in einem anderen Thema von Luba Sonn angesprochen


    Ein herausragendes Jahr hat für den 38-jährigen Eric Raffin nicht nur mit dem Championatstitel 2019 geendet, sondern konnte er auch den Siegrekord, gehalten von Jean-Michel Bazire aus dem Jahr 2006, mit 345 Erfolgen (Sulky 285/Trabreiten 60) einstellen.


    Jener Jean-Michel Bazire war auch einer der ersten Gratulanten nach Raffin's Erfolg im Winner-Circle am 31.12.2019 in der "Zentrale" (Paris-Vincennes).


    Überhaupt kann man an den angehängten Video erkennen, wie sportlich und freundschaftlich in den doch oftmals hart umkämpften Rennen in Frankreich miteinander umgegangen wird.


    Ich weiß nicht ob das mit einer gewissen Nähe etwas zu tun hat sondern nicht einfach nur wie die Veranstaltung "geparkt" ist.


    Bei den Lunch-Renntagen kann man es drehen und wenden wie man will - da hatten wir in Österreich (Wien, Baden und Ebreichsdorf) im Schnitt so gut wie immer Gesamt in zwei Rennen zusammen 400.000 Euro


    In der Krieau war am 06.Dezember ein Renntag Überbrückung zwischen den Trabrennveranstaltungen Chartres und Vincennes, parallel mit den Galoppveranstaltungen Lyon La Soie und Greyville (Südafrika) - die Umsätze in den vier Rennen:


    Rennen 1: 558.515,37 Euro + 50.849,00 Euro über PMU-Internet (9 Starter)

    Rennen 2: 490.299,14 Euro + 27.232,21 Euro über PMU-Internet (11 Starter)

    Rennen 3: 507.154,99 Euro + 32.372,49 Euro über PMU-Internet (11 Starter)

    Rennen 4: 558.959,34 Euro + 39.917,93 Euro über PMU-Internet (7 Starter!!!!)


    Gesamt also 2.114,928,84 Euro + 150.371,63 PMU-Internet = 2.265.300,47 Euro


    Somit ist das mit der Quantität mittlerweile auch kein gültiges Argument, da ja die PMU über die letzten Jahre andere Wettarten kreiert hat die das mittlerweile sehr gut ausgleichen mit der Quantität.


    Es liegt also Großteils nur an der Positionierung der Veranstaltung.


    Die Überbrückungsrennen zwischen zwei Trabrennveranstaltungen und parallel als Zweitbahn zum Pariser Wintermeeting sind wohl die besten Zeitpunkte die man erwischen kann.


    Bin schon gespannt wie die Ausklangsrennen nach Vincennes (Startzeiten 18:40/19:10/19:40) die es in Wien zwischen Jänner und März gibt bewettet werden.

    Um dieser Diskussion über den Bahnzustand mal ein Ende zu setzen.


    In Paris-Vincennes schauen die Fahrer auch meistens so aus wenn es davor geregnet hat und das Geläuf ist deshalb nicht "tief". Es hat am Vortag bis in die Nacht geregnet somit war die Bahn gut gewassert.


    Wenn die Bahn in einem tiefen Zustand gewesen wäre, dann müssen wir alle Pferde international ausschwärmen lassen, denn dann kannst du von den Siegerzeiten 3 - 5 Sekunden im Kilometer abziehen - die Siegerzeiten dieses Renntages:


    1:17,0 - Renndistanz 2100 Meter

    1:17,4 - Renndistanz 2100 Meter

    1:17,9 - Renndistanz 2100 Meter

    1:16,2 - Renndistanz 1600 Meter

    1:16,8 - Renndistanz 2100 Meter

    1:18,0 - Renndistanz 2100 Meter

    1:14,9 - Renndistanz 1600 Meter

    1:16,9 - Renndistanz 1600 Meter


    1 1/2 Stunden vor Rennbeginn wurde der Bahnzustand auf "mittelgut" festgelegt, nachdem ein wenig Wind gegangen ist hat es weiter aufgetrocknet. Es wurde nach einer weiteren Begehung und Nachfrage bei den Aktiven somit auf "gut" korrigiert, was auch die Kilometerzeiten bestätigen.


    LG

    Alex