Video vom Traber St. Leger 1981 / Sieger: Siegel

  • Leider sind die meisten Videos von diesem einzigartigen Rennpferd aus Versehen gelöscht worden.Ein Highlight war das Zuchtrennen in Pfarrkirchen.Als Siegel im Rennen Richtung geschlossenen Ausgang lief und stehen blieb,hatte auf einmal Charly Pride mit Sigi Jahn die Führung.Leider nur für kurze Zeit.Horst hatte dann schon wieder vor dem Bogen die Führung und gewann sicher.

  • Leute, wer noch Zugang zu alten Rennvideos hat, von solchen Helden oder auch Alltags-Pferden, unbedingt hier einstellen. Jedes, wirklich jedes Pferd hatte seine Fan´s.

    Habe noch so einige Videos "Die schönsten Zuchtrennen des Jahres",

    müßten 1986, 87 und einige 90er sein, und auch noch 2-3 DVDs 2000er.

    Wenn man die reinstellen will/kann, stelle ich diese gerne leihweise hier zur Verfügung.

    Denn ich habe keine Ahnung wie.


    Übrigens bin ich heute noch überzeugt das an diesem Tage ohne Startfehler Niton

    das St.Leger gewonnen hätte. Auch wenn Siegel für mich zu den Wunderpferden

    gehörte. Und nach dem Liveerlebnis in Dinslaken durch die Todesspur (zu der Zeit die Todesspur

    in Deutschland schlechthin) erst recht.

    Lieber Heron live auf der 2.Treppe von rechts. Meine Stammtreppe während der Rennen,

    wo auch am Samstag/Mittwoch später Montag während des Rennens kein Auf und Ab mehr möglich war.

    Wie auf allen Treppen vor der Holztribüne.

  • Gristow Wir werden uns häufiger gesehen haben!? Wahrscheinlich bin ich wegen dir häufig nicht mehr rechtzeitig am Schalter gewesen!:) Dinslaken war einige Jahre Marktführer im

    Westen und die einzige Bahn, auf der viele Jahre wöchentlich 24 Rennen stattfanden! Das schafft DIN heute manchmal in 3 Monaten nicht! Samstags in DIN war Klammern, Brieftauben, Bundesliga und ein volles 12-Rennen Programm angesagt! Oft schon morgens da gewesen, weil Schnellfahrtag in DIN. Übrigens flogen zu diesen Zeiten pro Rennen oft noch mehr als 10 Pferde raus. Für einen Renntag wurden mitunter so viele Pferde genannt, wie heute noch bundesweit zur Verfügung stehen. In 23 Monaten ist der „Bärenkamp“ Geschichte - ganz schlimme Vorstellung...:(

  • In Bayern fanden 4 Renntage in der Woche statt:Mittwoch und Sonntags Daglfing.Samstag meistens Straubing.Freitag Pfaffenhoffen.Dann noch Pfingstmeeting Pfarrkirchen.Man kam nicht dazu richtig zu trainieren,meinte ich..Vielleicht kam es manchen Pferden auch zu Gute.:/:/:?:

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  • Die Rennen in Mühldorf waren einige Jahre fester Bestandteil des wöchentlichen Rennprogrammes in Bayern.

    Es spielte sich alles in einem grossen Bierzelt ab, das Ziel war kurz nach dem letzten Bogen, was eine Besonderheit darstellte. Renntag war fast immer am Dienstag! War eine ähnliche Atmosphäre wie heute noch beim Meeting in Pfarrkirchen.

  • Samstag Straubing

    Sonntag Daglfing

    Montag Pfaffenhofen

    Dienstag Mühldorf

    Mittwoch Daglfing

    Samstag Dinslaken

    Sonntag Gelsenkirchen/Recklinghausen

    Montag Dinslaken

    Dienstag Mönchengladbach

    Mittwoch Recklinghausen (manchmal)

    Donnerstag Gelsenkirchen

    Freitag Recklinghausen


    Verlängerung der Starterangabe, weniger als 12 Rennen, Renntagsabsage ... waren Fremdwörter für uns!! Ein paar mal mussten Renntage wegen starken Schneefalls abgesagt werden. Dies wurde den ganzen Tag über im Radio (WDR 2) angekündigt! An solchen Tagen herrschte bei uns zu Hause ganz schlechte Laune...

  • Aber ehrlich gesagt war Straubing und Mühldorf nie attraktiv/relevant.

    Die PMU Rennen in SR sind heute besser besetzt als die früheren Rennen. Gerd Biendl, Obermeier, Sparber, Haller sind gar nicht nach SR gefahren.

  • Da gab es ja auch 2mal die Woche noch richtiges Geld in Daglfing.Z.B.:Stall Mußinans Jean Theodore International Sieger 7.500DM und am gleichen Tag Meficor 7.5oo DM als Sieger.2%Stallprozente für mich als Pfleger war damals ein schönes Taschengeld.:):):!:

  • MM WOR@

    Die mussten auch gar nicht kommen, wir hatten mit H. Biendl, Wolfgang Bayer, H. Hiendlmeier, S. Jahn, Peter Haide usw.

    eh die erfolgreichsten in Bayern vor Ort!

    Werner Hauck,Strasser§Böhmert,Hollweg Klaus Kern und nicht zu vergessen Dietlmeier hatten auch Pferde auf der Bahn stehen:)

  • MM WOR@

    Die mussten auch gar nicht kommen, wir hatten mit H. Biendl, Wolfgang Bayer, H. Hiendlmeier, S. Jahn, Peter Haide usw.

    eh die erfolgreichsten in Bayern vor Ort!

    Gewonnen haben damals in den 80er und 90er dort immer nur die Vollbrandler. Da gabs meistens unterirdische Dreierwettenquoten. Und egal wieviel Trainer da waren, gewonnen hat doch eh immer nur Heli Biendl und im Winter auch noch der Bayer...furchtbarer Sport damals, B-Bahn halt. Einziges Highlight im Jahr das Rennen Nr 4. Insgesamt kein Vergleich zu dem Topsport in Daglfing in den Zeiten!

    Nicht alles war früher so gut wie man sich das jetzt einreden will!

  • Die haben aber auch in Daglfing in der Zeit das Geschehen bestimmt, ist eh egal, mir ging's um die etwas despektierliche Aussage von MM WOR was Straubing betrifft.

    Ich war jedenfalls immer in Daglfing und Straubing!

  • Gristow Wir werden uns häufiger gesehen haben!? Wahrscheinlich bin ich wegen dir häufig nicht mehr rechtzeitig am Schalter gewesen!:) Dinslaken war einige Jahre Marktführer im

    Westen und die einzige Bahn, auf der viele Jahre wöchentlich 24 Rennen stattfanden! Das schafft DIN heute manchmal in 3 Monaten nicht! Samstags in DIN war Klammern, Brieftauben, Bundesliga und ein volles 12-Rennen Programm angesagt! Oft schon morgens da gewesen, weil Schnellfahrtag in DIN. Übrigens flogen zu diesen Zeiten pro Rennen oft noch mehr als 10 Pferde raus. Für einen Renntag wurden mitunter so viele Pferde genannt, wie heute noch bundesweit zur Verfügung stehen. In 23 Monaten ist der „Bärenkamp“ Geschichte - ganz schlimme Vorstellung...:(

    Hallo Heron, haben uns mit Sicherheit, wie so manchen Anderen hier aus dem Forum,

    dort unbekannterweise gesehen.

    Mit Dinslaken geht bei mir ein Stück Kindheit und Jugend.

    Hab noch die Ende 50er Anfang 60er B-Bahn Zeiten miterlebt.

    Damit auch die auf A_bahn ausjährigen Recken und Top-Stars Rosenkönig, Hänschen Thenagels

    und Amtsherr, Wolfgang Schilling. Liefen dort noch mit 15 Jahren.

    Quasi jeden Samstag den dort 20fachen Seriensieger Agioteur mit Werner Gnoss.

    Dinslaken stand auch für Geutings tolle Steher Ulema und Ultra.

    Pferde die man einfach live sehen wollte, nicht nur bewetten,

    B-Bahn stand auch für auf die Gewinnsumme halb angerechneten Siegpreise.

    Für mich persönlich natürlich auch unser Maiflug, ihn wollten allerdings nur Vaddern und ich sehen,

    Dort einmal 2. und nur 80DM bei der Gewinnsumme angerechnet.

    Mit 80m Vorgabe, dank Gewinnsumme, dank Sieglosenerlaubnis, dank Lehrlingserlaubnis

    Jürgen Göldner (bei Jüppchen Döing) sollte die Post dann abgehen. Im Ziel 2. aber blau am Turm,

    Dinslaken stand für uns natürlich Karl Heinz Stäcker (gehörte zu meinen ach so vielen Lieblings- Trainern dank Amico,

    mit 12 oder 13 Jahren, unvergessen wie ach so viele Lieblingspferde, mit Amico erste 4mille DRW getroffen)

    und Stall Hänschen Thenagels war vor dem Renntag unser Anlaufpunkt, da Kegelbruder vom "alten Herrn".

    Dinslaken stand auch für mein Kofferradio, nicht nur Ullis, da ich auf WDR2 unseren Tototip verfolgen mußte.

    Dinslaken stand für die beste "Hamburger Bratenplatte" ever, die der "Alte Herr" aber meistens nur

    bei Anschaffe ausgab, sonst blieb es beim Mettbrötchen.

    Dinslaken stand auch für den Chefober, da die Fenstertische alle reserviert waren, neben den Türen

    wollte keiner sitzen, zuviel Trubel, also gabs den guten Platz nur gegen Cash beim Ober.

    Dinslaken stand für die Top-DRW-Quoten, dort liefen dank der Linienführung die Krummen rein.

    Demzufolge wurden dort die meisten Kombiwetten geschrieben. Und der Gelbe Schein wurde dort auch manchmal

    noch auf der 1.Zielgeraden abgestempelt.

    1992 löste der Dinslakener Montag den Donnerstag in Gelsenkirchen als umsatzstärkster Renntag in Deutschland ab.

    Stand so in dem reingestellten "Reviersport". Jahr hätte ich nicht mehr gewußt.