Deutsches Traber-Derby: Aus „Dreijährig“ wird „Vierjährig“

  • 09.01.2020:


    Da sage mal einer der HVT und der BTV könne nicht auf Anregungen aus diesem Forum / der Community reagieren! Das Ergebnis ist noch besser als angedacht! :thumbup::):saint:

  • Die Zeiten von jeweils vier Vorläufen werden dann vorbei sein, zudem wird es über den längeren Zeitraum noch schwieriger entsprechende Nenngelder zu generieren, da jetzt deutlich mehr Zeit ist das Leistungsvermögen des eigenen Pferdes realistisch einzuschätzen.

    Dennoch die absolut richtige Entscheidung, da zu viele Pferde auf dem Derbyaltar geopfert wurden. Besser dass die nicht ganz so guten Pferde schonend aufgebaut werden und dann dem Sport auch deutlich länger erhalten bleiben.

    Das ist eine bestandsschonende Maßnahme.

  • Versuch macht Kluch…. Um im Ausland in großen Rennen zu bestehen bedarf es einer Grundlage. Ich sehe nicht woher die kommen soll. Spätestens dann, wenn deutsche Teilnehmer im Ziel sind während ausländische (FR, SW) schon abgewaschen werden hat sich das vermutlich erledigt.

  • Mei, ob das was bringt? Wieviele Top-Vierjährige haben wir denn? Wieviele Vierjährige überhaupt?

    Die Dotation des Derbys wird mit Sicherheit niedriger ausfallen.

  • ich finde es gut für die Pferde - in Österreich ja auch für 4j. >>könnte mir vorstellen, dass jetzt auch ein paar bei uns stärker darüber nachdenken, ein Pferd deutsch registrieren zu lassen. 3-jährig ist noch kein Pferd fertig entwickelt und daher kann das nmM nur eine gute Idee sein!

  • Die Zeiten von jeweils vier Vorläufen werden dann vorbei sein, zudem wird es über den längeren Zeitraum noch schwieriger entsprechende Nenngelder zu generieren, da jetzt deutlich mehr Zeit ist das Leistungsvermögen des eigenen Pferdes realistisch einzuschätzen.

    Dennoch die absolut richtige Entscheidung, da zu viele Pferde auf dem Derbyaltar geopfert wurden. Besser dass die nicht ganz so guten Pferde schonend aufgebaut werden und dann dem Sport auch deutlich länger erhalten bleiben.

    Das ist eine bestandsschonende Maßnahme.

    Das wird so sein.

    Konsequenterweise muss man nun Trabrennen für zweijährige Pferde kritisch und strategisch hinterfragen.


    Qualifikation ja.

    Baby Race ohne Dotierung ja.

    Rennen nein.


    ....wäre mein Wunschdenken.

  • Die Nenngelder für beide Derbys betragen zusammen 8.258 €

    Das muss der "normale" Besitzer erst mal stemmen. Da gebe ich Holger Hülsheger Recht: spätestens zum 4- Jährigen Derby werden die Nennungen einbrechen.

    1/22/333

    Die Dotierung ist garantiert, kann nur höher ausfallen, auf keinen Fall niedriger.

    Peter Neuss

    Man kann doch auch verantwortungsbewusst 2-Jährige im Rennen laufen lassen, da sind wir uns doch bestimmt einig. Müssen ja keine 5- oder gar

    6-Stellige Beträge drüber stehen für die man die Jungspunde auseinander fahren würde. Die Zeitspanne vom Absetzer bis 3-jährig wird sonst für viele Interessierte einfach zu lang

    Edited once, last by Tino: Immer diese Schreibfehler, wird Viele nicht stören , ärgere mich aber selbst beim lesen. ().

  • Das Wort "pferdeschonend" ist im Dt. Trabrennsport überbewertet, aus welchen Gründen auch immer. Wenn man sich die Nachbarländer ansieht, laufen die guten Pferde über viele Jahre hinweg, obwohl es dort hochklassige Dreijährigenrennen gibt, muss nicht immer das Derby sein. Es liegt auch leider an der inzwischen nicht mehr wettkampfmäßigen Zucht in Deutschland, dass unsere Pferde international nicht mehr die Härte und Qualität besitzen mitzuhalten, außer ein paar Ausnahmen.


    Das Derby nun vierjährig zu gestalten ist ein weiterer Todesstoß der imkopententen deutschen Verantwortlichen, denn es verliert den Reiz vieler Besitzer nun bis vierjährig durchzuhalten. Ob es bei den inzwischen mittelmäßigen deutschen Traber darüber hinaus "Überlebende" gibt sei dahingestellt.


    Im Derby dreijährig fanden bislang noch Vorläufe statt, das wird ohne ein großer Prophet zu sein, vierjährig in Vergessenheit geraten.


    Alles zum Wohl der Pferde und mögen Sie gesund heim kommen!!!!!

  • Es geht auch ohne Beleidigungen ansonsten gar nicht mehr!

  • Es gibt ja scheinbar mehrere Länder in denen das Derby von 4-Jährigen ausgetragen wird. Das hat wohl sicher auch seine Berechtigung dies in Deutschland auf das zu verändern und ist für mich auch nachvollziehbar. Ich kenn jetzt aus dem Stand nur die Rennstrecke aus Österreich, die liegt bei 2.600m, zumindest im Finale. Kennt jemand da aus anderen Ländern die Distanzen?

    Ein Derby für 4-Jährige über 1.900m oder kürzer würde mich aber extrem wundern, zumal wenn Vor- und Endläufe nicht am selben Tag stattfinden.

    Ein Derby wie für 2022 in Berlin ausgeschrieben, ist zumindest in meinen Augen nicht dafür geeignet, dem Sieger etwas besonderes zu attestieren...kein besonderer Modus, keine besondere Distanz!

    Ein Derby über 2.600m (Berlin wegen Bogen halt dann 2.500m) würde wenigstens einen gewissen Reiz verschaffen. Gleiches wäre bei 1.900m mit Vor- und Endlauf am selben Tag. Diese Möglichkeiten wurden leider nicht berücksichtigt . Wenn den 4-jährigen eine dieser beiden Möglichkeiten nicht mehr zugetraut werden, dann braucht man sich denk ich über deutsche Zucht oder deutschen Sport keine weiteren Gedanken zu machen!

  • Und das entscheiden der HVT und der BTV einfach so, mal eben zwischen Tür und Angel? Eine so weitreichende Entscheidung sollte schon wenigstens mal vorher kommuniziert und diskutiert werden und dann mind. von der HVT-Mitgliederversammlung beschlossen werden. Was ist dann mit der Derby-Revanche? Die Dreijährigen, dir 2021 im Detby gelaufen sind, dürfen ja 2022 noch mal ran. Starten die dann in der Derby-Revanche und im Derby? Und wird dann die Derby-Revanche ab 2023 für die Fünfjährigen gelaufen? Wieviele Pferde sind dann noch dabei für Hauptrennen, Stutenlauf und Entlastung? Alles unausgegoren. Und, dass die Vorläufe zwei Wochen vorher stattfinden, das ist ein Grundfehler. Die Anzahl der Renntage in der Derbywoche sollte unbedingt verringert werden.

  • Die Diskussion läuft doch schon seit mindestens seit 15 Jahren.

    Jetzt wurde etwas entschieden. Ob gut oder schlecht wird man sehen.


    Wenn Sie das nicht wissen, dann ist das einfach ihr Pech.


    Dieses generelle Pesten geht mir nur noch auf den Senkel.

  • Sehe es wie Charlie . Der Sport braucht Veränderungen , in allen Bereichen . Wer sagt denn , dass nicht nachgebessert werden kann .


    Schon klar früher war alles besser . Doch früher ist nicht mehr .


    Es braucht Veränderungen , die solange nachgebessert werden , dass der Sport überlebt .

  • Viele würden lieber Lobeshymnen schreiben als zu Pesten, leider gibt es im dt. Sport kaum etwas positives zu sehen. Die Trabrennordung verwendet über Jahre hinweg die Disqualifikationsregel, stellt auf den letzten Drücker dann auf "zurücksetzen" und damit auf Fairness um. Zuviele Wetter wurden mit dieser über Jahre hinweg angebrachten Regel verärgert, sprangen ab. Man möchte gar keinen Kommentar mehr zu der Rennleitung und der Trabrennordnung abgeben. Es wurde viel geschrieben, vergessen wurde alles nicht. Es sind zwangsläufig viele "Amateure" am Ruder, weil die Posten im Trabrennsport auch einfach nicht gerecht bezahlt werden. Es geht beim Derby bei vielen schon gar nicht mehr um den Wettkampf der stattfindet, denn die Qualität unserer Pferde gleicht sich in großen Schritten der Pferde aus Österreich an. Es geht einfach um das Zusammensein in Berlin, unter Gleichgesinnten, das Gefühl, das man in älterer Zeit ein paar mal in de Woche genossen hat. Ob es nun vier oder dreijährig stattfindet, egal, 5 oder 6 jährig wäre auch noch eine Alternative. Ein Derby für die 10jährigen die noch überleben, wäre diskussionswürdig, dann würde die europäische Traberwelt Deutschland wieder wahrnehmen, ob positiv sei dahingestellt.


    Das es funktionieren kann, sieht man an Wolvega, die Bahn war tot. Jetzt ist Wolvega ein Vorzeigeobjekt, bei der die Übertragung "geil" ist, die Musik "fantastisch" ist und das fachgesimpel zum aushalten ist, mehr verlangt man ja schon nicht. Die PMU belohnt diesen Aufwand mit 52!!!!!!! PMU Tage im Jahr.

  • Über die Rennleitung zu schimpfen ist so sinnvoll wie über den Schiri im Fußball zu meckern. Natürlich werden Fehler gemacht aber systematische und bewusste Fehlentscheidungen zu unterstellen, hat eher etwas von einem frustrierten Wetter/Besitzer mit ein paar subjektiv empfundenen Negativerlebnissen.


    Derby für Vierjährige ist überfällig. Man sollte aber die Chance nutzen auch für Dreijährige etwas anzubieten. Eine Meisterschaft für "Frühreife" (etwas ähnliches gab es früher für Zweijährige, war aber eher etwas für Unreife und empfand ich nie sehr interessant, weil es eher darum ging überhaupt zu traben und die Zieleinkunft war idR sehr aufgelöst). Am besten auf einer anderen Bahn, sollte sich Daglfing schnappen :P.

  • Ob es viele Starter geben wird hängt mMn eher von der Höhe der Dotation und vom Modus ab. Es ist ja nicht so, dass jetzt viele Starter einfach ins blaue hinein starten und keine Ahnung haben, ob ihr Pferd wohl was reißen wird. Wenn es gut dotierte Vorläufe, Trostläufe und ein sehr gut dotiertes Finale gibt, wird es auch eine Reihe von Nennungen geben. Würde auch den ersten Nennungsschluss sehr früh (und sehr gering) ansetzen, allein um eine frühe Einschätzung zum Jahrgang und Ambitionen der Besitzer zu bekommen.

  • Die Ausschreibung ist ja bereits veröffentlicht. Die Modalitäten für das Vierjährigen-Derby entsprechen denen des Dreijährigen-Derbys.