Die Sprinter wollen auch in den Amerique - Quinte 29. Dez 15.15h Vincennes

  • Aus der Vergangenheit wissen wir das die Vorprüfungen zum Amerique immer schwer zu analysieren waren. Das galt vor allem je näher das Großereignis rückte, also war der Prix De Belgique vierzehn Tage zuvor immer eines der größten Rätsel. Aber auch dieser "Bourgogne" lässt viele Fragezeichen offen. Kann Vivid Wise As (11) sich heute über diesen Weg für den unglücklichen Startfehler zuletzt rehabilitieren? Ist Bold Eagle (8) auf diesem Weg weiterhin nicht vom Podest zu verdrängen? Kann Detroit Castelets (14) seinen starken Auftritt vom 05. Dezember bestätigen oder geht es weiter mit der Unbeständigkeit? Und dann wären da noch zwei Ausländer, die sich lange nicht in Vincennes gezeigt haben. Der Etablierte und bekannte Ringostarr Treb (6) und die junge weniger bekannte Activated (12). Es scheint alles möglich, was den Jackpot von 500.000 Euro noch verlockender macht.



    Grand Prix De Bourgogne / 15.15h / 110.000 Euro - 2.100m Autostart

    Zur Wettabgabe: https://www.trotto.de/rennen/T…ch/Vincennes/291219030104



    Referenzrennen:

    Sonntag, 08. Dezember, Vincennes

    - Anderes Wetter, andere Distanz, anderes Ergebnis? -

    https://www.letrot.com/fr/replay-courses/2019-12-08/7500/4

    BOLD EAGLE (8) - Zweiter

    BILLIE DE MONTFORT (3) - Dritte

    UZA JOSSELYN (1) - Vierte

    BAHIA QUESNOT (16) - Sechste

    VOLOKAJA HINDO (15) - Siebter

    CARAT WILLIAMS (2) - Achter

    BELINA JOSSELYN (7) - Elfte

    DAVIDSON DU PONT (5) - unplatziert

    ERMINIG D´OLIVERIE (9) - unplatziert

    CALASKA DE GUEZ (17) - unplatziert

    LOOKING SUPERB (13) - disqualifiziert


    Aus dem Quartier von Rene Aebischer war die Route für UZA JOSSELYN (1) in diesem Winter schon vorgegeben. Alles war auf einen guten Auftritt im Prix De France ausgerichtet. Aber am 08. Dezember gab es schon einen schönen Bonus. Als einzige aus dem Hintertreffen schaffte es die Stute über den nicht sonderlich beliebten langen Weg sich bis zum vierten Platz nach vorne zu arbeiten. Die schlechten Bedingungen reichten für eine gute 13,3 , welche sie bis auf zwei Längen an Billie De Montfort heran trug. Heute geht es von einem perfekten Startplatz und der passenden Distanz um die obligatorische Qualifikation für den Amerique. Über ihre Gewinnsumme ist die Love You-Tochter schon sicher dabei, wenn die Schweizer es möchten.


    CARAT WILLIAMS (2) konnte sich im Bourbonnais immer im Rücken von Uza Josselyn aufhalten und unterwegs sogar in ihrem Windschatten weiter aufrücken. Doch, wie bei den meisten anderen, reichte es nicht sich nach vorne zu arbeiten. Unterwegs war es einfach zu langsam um im Einlauf noch einmal Speed zu entwickeln. In jedem Fall sah der achte Rang schon sehr viel besser aus, als der unplatzierte Start zu Beginn des Meetings. Der größte Unterschied war der Zug auf den letzten Metern. Aber Gesamtform und Distanz sprechen nicht unbedingt für einen Auftritt unter den ersten Fünf.


    Der Weg ist für Gaby Gelormini und BILLIE DE MONTFORT (3) ganz klar vorgegeben. Die Stute muss ihre Startschnelligkeit ins Gefecht werfen und im besten Fall versuchen die Lage hinter der Spitze zu erreichen. Nach ihrer langen Tour durch Europa war man im Unklaren inwieweit sie wieder auf die große Bühne zurückkehren wird. Der Auftritt im Bourbonnais war aber nach ihrem Geschmack. An dritter Stelle konnte sie sich schonen und die, wegen den Verhältnissen, moderate Beschleunigung im Einlauf gut mitgehen. Es war auf jeden Fall schnell genug um den Gegnern von weiter hinten die Möglichkeiten zu rauben. Eine Bestätigung unter "echteren" Bedingungen sollte es in jedem Fall noch geben, bevor man den zweiten Frühling der 8jährigen für bare Münze nimmt. Die Sprintdistanz von Vincennes könnte dabei hilfreich sein.


    Vor einer Woche enttäuschte TRADERS (4) im Jules Lemonnier. Dennoch bleibt natürlich der Fokus auf den Trabreiten. Dem Ziel Prix De Cornulier wird alles untergeordnet. Auch eine ernsthafte Einmischung in diese Aufgabe.


    Die vier Eisen schrecken auf dem ersten Blick ab, DAVIDSON DU PONT (5) auf dem Wettschein einzuplanen. Aus dem Umfeld war aber zu hören, dass der Hengst diesmal wieder offensiver vorgetragen wird. Und auch mit vollem Beschlag hat sich der Pacha Du Pont-Sont schon sehr schlagkräftig gezeigt. Nach seiner frühen Qualifikation hat der 6jährige keinen Druck mehr. Es gibt einige, die genau ihn als Favoriten auf den größten aller Titel ausgewählt haben. Die Erfahrung spricht dabei für ihn.


    RINGOSTARR TREB (6) hat in Vincennes immer tolle Vorstelungen geboten. Im vorletzten Winter war er als Siebter im Amerique und Fünfter des Prix De France mehr als gut im Bilde. Im Sommer zuvor hat er an der Seite von Aubrion Du Gers und Bold Eagle in starker Manier mit einem plötzlichen Fehler im Rene Balliere einen Sensationssieg verpasst. Das ist aber alles Schnee von gestern. Der ehemalige Elitlopp-Sieger ist ein wenig in die Jahre gekommen, gehört aber immer noch zum besten was der Norden zu bieten hat. Im August hat er die Sundsvall Open Trot gewonnen und war auch als Dritter in der gut besetzten Golddivision Ende Oktober auf dem Posten. Seitdem war er aber nicht mehr auf der Rennbahn gewesen.


    Wie lange will Jean Michel Bazire BELINA JOSSELYN (7) noch verstecken? Einmal mehr word sie mit vier Eisen die Bahn betreten und wohl sehr defensiv in die Partie geführt. Die Wetter werden hoffen müssen sie im Belgique in bester Aufmachung begutachten zu können um sich bis Ende Januar ein echtes Bild machen zu können. Bis dahin bleibt der aktuelle Trainingsstand ein Geheimnis für Eingeweihte. Dennoch kann man Rang Vier bis Fünf nicht vollstaändig ausschließen. Im Bourbonnais machte sie in der Nähe der Gelder einen ordentlichen Eindruck.


    BOLD EAGLE (8) und die 2.100 Meter in Vincennes. Das passt einfach. Von siebzehn Starts war er nur einmal unplatziert und gewann ganze elf Versuche. In den letzten beiden Jahren gab es aber auch immer wieder Rückschläge, so dass selbst die Fans des Adlers in Zweifel gerieten. Aber der reichste Ready Cash-Sohn hat sich immer wieder neu erfunden und so zum Beispiel auch seine "Reisekrankheit" abgelegt. Ende Oktober holte die Breeder´s Crown in Woodbine und hat seitdem auch eine Menge Fans in Nordamerika. Für die Rückkehr nach Europa war natürlich wieder Vincennes und die Vorbereitung auf den fünften Prix D´Amerique das Ziel. Im Bourbonnais bestimme er lange das Tempo, wurde aber aus dem Rücken knapp bezwungen. Ein besserer Startplatz wäre sicher von Vorteil, aber die Offensive ist wohl vorgegeben.


    Ob ERMINIG D´OLIVERIE (9) ihre gesundheitlichen Probleme vollständig überwunden hat? Beim Einbiegen auf die Gegenseite wurde die Stute in der Todesspur abgelöst und machte in dem Moment einen Fehler. Franck Nivard musste lange warten bis er aus der Falle ins Freie kam, was der Moral nicht gerade förderlich gewesen sein dürfte. Sie hat es ohnehin schwer und kann mit dem Startplatz auch nicht zwingend ein geschontes Rennen bekommen.


    Das sich Franck Nivard gegen TESSY D´ETE (10) entschieden hat, könnte vertragliche Gründe haben. Der Italienerin ist sehr schnell nach der Pause wieder auf ihr Level zurückgekehrt und tritt auf ihrer favorisierten Distanz an. Jean Philippe Monclin ist ein guter Ersatz und kann mit einer kleinen Nummer in der zweiten Reihe die entsprechende Lage suchen um in die Königswette vorzustoßen. Am 15. Dezember hat sie hinter dem schier unschlagbaren Cleangame Chica De Joudes gehalten, die gestern in einer kämpferischen Manier die Quinte, trotz Zulage gewann. Also gab es für den Ehrenplatz noch eine nachträgliche Aufwertung.


    Bereits am 07. November hat VIVID WISE AS (11) in Vincennes mit dem spielerischen Sieg im unheimlich stark besetzten Prix Marcel Laurent große Namen geschlagen. Damit stiegen die Erwartungen und auch der Startplatz im Prix D´Amerique war nicht mehr weit entfernt. Im Tenor De Baune hätte der Hengst sicher eine gute Chance gehabt, schließlich hat er den späteren Sieger Excellent schon vorher geschlagen. Aber ein großer Startfehler verhinderte alle möglichen Optionen. Björn Goop steuerte den 5jährigen wieder ans Feld und wollte wohl nur noch mitfahren. Der Yankee Glide-Sohn bot sich aber unheimlich gut an, weshalb er ihn am Ende des Feldes noch einmal herausnahm. Trotz der höllisch schnellen Endphase holte er vom Ende des Feldes noch Rang Sieben. Ein Platz auf dem Podest ist schon fast ein Muss, aber es kann auch für den Sieg reichen.


    Mit ihren 4 Jahren ist ACTIVATED (12) die jüngste Teilnehmerin im Rennen. Vor gut zwei Jahren ist sie schon einmal in Vincennes aufgetaucht und hat als Sechste ein wenig die Luft auf der großen Bühne schnuppern können. Danach begann in Schweden eine große Karriere. Trotz des Ausfalls im schwedischen Stutenderby setzte sie ihren Weg als Zweite in der Breeder´s Crown fort. Man darf auf den ersten Start gegen die ältere und internationale Klasse gespannt sein.


    Nach seiner frühen Qualifikation für den Amerique hat sich LOOKING SUPERB (13) ein wenig zurückgezogen. Auch heute wird der Orlando Vici-Sohn wohl aus der Deckung gefahren und wird diese nie verlassen. Bis zum Amerique ergibt sich nur ein Problem. Alexandre Abrivard wird als Fahrer wohl nicht zur Verfügung stehen.


    Ein einziges Auf und Ab im Formenspiegel von DETROIT CASTELETS (14). Schon vor dem Meeting wurde der Hengst aus dem Umfeld für einen Start im Amerique vorgesehen. Die Möglichkeit konnte man als neutraler Beobachter möglicherweise teilen, aber nach dem Debakel zum Auftakt der Wintersaison, schienen alle Träume beerdigt. Die unplatzierte Leistung konnte aber nur mit einer Erkrankung oder ähnlichem zusammen hängen. Am 05. Dezember stellte der Neoh Jiel-Sohn die Sache richtig. Aus dem Mittelfeld fand David Thomain lange keine freie fahrt. Als er endlich durchkam flog der 6jährige aus dem Nichts auf Rang Zwei. Mit Reserven in 11,2 das Rennen zu beenden war schon eine starke Leistung. Die zweite Reihe scheint ihm nicht viel auszumachen.


    Wie bei einigen der Gegnern konnte auch VOLOKAJA HINDO (15) nicht seine volle Leistungsgrenze im Prix Du Bourbonnais erreichen. Vermutlich hat ihm die klebrige Bahn zugesetzt. Mit Rang Sieben hat er immer noch ein Geld mitgenommen und konnte damit immerhin seine Position verteidigen. Die Gesamtform ist ansonsten gut genug und Christophe Martens hat sich auf den Hengst eingespielt.


    Der Traum vom zweiten Prix D´Amerique im Stall Guelpa lebt weiter, muss aber noch sichergestellt werden. Auf die knapp 900.000 Euro Gewinnsumme von BAHIA QUESNOT (16) kann man sich nicht zwingend verlassen. Nachdem es am 17. November und dem frühen Startfehler nicht mehr mit einem Top 3-Ergebnis klappen konnte, war sie im Bourbonnais außen herum nicht in der Lage bis ins Ziel mitzuhalten. Sie ist auf allen Distanzen zu Hause, wobei der Sommer gezeigt hat, dass sie auch zu den Sprintern gehört. Aber der Startplatz in der zweiten Reihe verhindert ihren gewohnt guten Antritt. Der Rennverlauf ist also ausschlaggebend und Junior Guelpa ist nicht unbedingt als Fahrer mit besonders viel Übersicht bekannt.


    CALASKA DE GUEZ (17) hat einen aufregenden Monat hinter sich. Zu Beginn hat sie als Dritte im Finale des Grand National Du Trot über den Erwartungen gelegen. Als sie im Bourbonnais genannt war, traute man ihr mit einem guten Verlauf auch einen der ersten Drei Plätze zu. Aber die Nerven versagten und ein Startfehler beendete alle Hoffnungen. An Heiligabend war sie noch mit Höchstzulage in einem Amateurfahren genannt, wurde aber nach einer Kollision fahrerlos und somit Nichtstarterin. Nun der nächste Anlauf mit Nicolas Bazire. Aber auch wenn es nicht klappt, ist am 06. Januar der Prix De Lille ein passendes Engagement.


    Tipp:

    VIVID WISE AS (11)

    BOLD EAGLE (8)

    RINGOSTARR TREB (6)

    DETROIT CASTELETS (14)

    ACTIVATED (12)


    Für die Kombinationen: TESSY D´ETE (10) - UZA JOSSELYN (1) - VOLOKAJA HINDO (15)

  • Tolles Rennen wäre untertrieben!!!


    Billie ist zurück. Die vielen Starts im Ausland geben ihr anscheinend wirklich noch einmal neuen Wind. Wie bei Bird Parker damals.

    Ich habe weder an sie noch an Bahia von der "16" geglaubt.


    Aber was für mich heute wichtig war, war Vivid Wise auf Platz. Hat Goop super gemacht! Es ging in der dritten nicht weiter. Wenn man Ambitionen und Klasse hat, muss man dann halt durch die Vierte :) Wahnsinns-Sprint ab dem Zeitpunkt

  • Bellina und Billie - wie lange treten die schon gegeneinander an! Bellina sah heute gut aus, aber ich kann nicht an sie glauben. Billie liebt diese verdeckten Rennen, wird im PdA nur mitlaufen. Bold war mit der Kappe zu früh auf 100.

  • Bold_

    War mir neu,daß Nichtkämpfer mit diesem Zaun zum Kämpfen gebracht werden.Wie hilflos Trainer und Fahrer mit ihm sind,ist doch auch zu sehen,daß er versucht sich vom Feld abzusetzen.Hat er das jemals gemocht?

    Anyway ,wer in diesen Rennen noch wettet,ist selbst schuld.Welchen sportlichen Wert haben sie?Bazire ohne jede Motivation,noch nicht einmal im Einlauf.

    Billie war immer eine sichere Platzgeldjägerin,innen mitgezogen.Jetzt sogar außen und kann gewinnen.Große Leistung,aber sicher auch der Nichtteilnahme von vielen geschuldet.

  • Bold_

    War mir neu,daß Nichtkämpfer mit diesem Zaun zum Kämpfen gebracht werden.Wie hilflos Trainer und Fahrer mit ihm sind,ist doch auch zu sehen,daß er versucht sich vom Feld abzusetzen.Hat er das jemals gemocht?

    Anyway ,wer in diesen Rennen noch wettet,ist selbst schuld.Welchen sportlichen Wert haben sie?Bazire ohne jede Motivation,noch nicht einmal im Einlauf.

    Billie war immer eine sichere Platzgeldjägerin,innen mitgezogen.Jetzt sogar außen und kann gewinnen.Große Leistung,aber sicher auch der Nichtteilnahme von vielen geschuldet.

    Kann ich Dir teilweise zustimmen, aber teilweise auch nicht.


    Vivid Wise gewann einen unglaublich gut besetzten Prix Marcel Laurent über 2.100 Meter von Startplatz Neun.

    War danach mit Riesemfehler als Siebter bärenstark über den langen Weg.

    Goop macht seit Wochen in Vincennes praktisch alles richtig

    Mit der Gewinnsumme muss er zufahren


    ...und dafür bekommt man dann 22 Platz. Das ist halt auch dem guten Umsatz in jeder Quinte geschuldet. Man muss diese Wettart ja nicht wetten, aber die anderen Wetten sind in den Rennen meist sehr gut und stabil bezahlt.


    Ich sage seit 1 1/2 Jahren das Bold Eagle es LEIDER nicht mehr aufwendig kann. Von der "8" kann es aber dazu kommen. Insofern war der Favo schon nicht mehr zwingend zu wetten. Und weil wir in Frankreich, im Gegensatz zu DE verbindliche Eisenangaben haben, muss sich auf eine Spazierfahrt einstellen.


    Das kann man akzeptieren oder die Konsequenz ziehen und nicht wetten.


    Den sportlichen Wert würde ich den ersten Fünf in keinem Fall absprechen wollen, auch wenn einige andere auf der Bremse gesessen haben.


    Am Dienstag geht es auch mit einer interessanten Quinte weiter. Bin mit meiner Durchsicht noch nicht fertig, aber Belle Louise Mabon mit einem Eric Raffin ist wohl nur schwer bis gar nicht vom Podest zu drücken.

  • Welchen sportlichen Wert haben sie?

    Es ist Vorgeplänkel, aber doch auf höchstem Niveau. Der sportliche Wert liegt doch in der Chancenbeurteilung für den Jahreshöhepunkt, oder.

    Man kann nicht immer alles geben. Die Leistungsdichte ist enorm und wenn man kein Rennen findet, wie Bellina, tut man gut daran, die Hände runter zu nehmen.

    Die Trainer verfolgen ihren Trainingsplan, die Rennen sind Teil des Plans. Die Schwierigkeit für sie ist, mit diesen Resultaten den Trainingsstand richtig einzustufen. Ein förderndes Rennen ist ihnen mithin mehr wert als eine Prämie. Nicht allen. Einige müssen alles geben, um sich die Fahrkarte zu sichern, was relativ neu ist. Den 3 heute platzierten Stuten kommt die Mitteldistanz entgegen, wie ich meine. Für sie war heute Ziehung.

    Im Licht des PdA steht nur ein Sieger. Und - wer wird das 2020 sein? Oder leichter gefragt: Wer wird es nicht sein?

  • Welchen sportlichen Wert haben sie?

    Es ist Vorgeplänkel, aber doch auf höchstem Niveau. Der sportliche Wert liegt doch in der Chancenbeurteilung für den Jahreshöhepunkt, oder.

    Man kann nicht immer alles geben. Die Leistungsdichte ist enorm und wenn man kein Rennen findet, wie Bellina, tut man gut daran, die Hände runter zu nehmen.

    Die Trainer verfolgen ihren Trainingsplan, die Rennen sind Teil des Plans. Die Schwierigkeit für sie ist, mit diesen Resultaten den Trainingsstand richtig einzustufen. Ein förderndes Rennen ist ihnen mithin mehr wert als eine Prämie. Nicht allen. Einige müssen alles geben, um sich die Fahrkarte zu sichern, was relativ neu ist. Den 3 heute platzierten Stuten kommt die Mitteldistanz entgegen, wie ich meine. Für sie war heute Ziehung.

    Im Licht des PdA steht nur ein Sieger. Und - wer wird das 2020 sein? Oder leichter gefragt: Wer wird es nicht sein?

    Da meinte ich, konnte es nur nicht so gut formulieren ;)


    Wer wird es nicht sein...?


    Leider Bold Eagle. So ein Rennen kann er nicht bekommen, dass es reicht. Problem ist der Speed, der ihn nicht mehr weiter als gute 200 Meter trägt.

  • ...unauffällig aber m.E.bärenstark, aus ätzender Lage war nichts mehr möglich...die 14 !

    Ich muss mir dieses Rennen noch ungefähr 8 Mal ansehen um alles abzuleuchten, was man in der Kürze der Zeit nicht aufnehmen kann.


    Im Trabrennsport ist der "Videobeweis" noch viel wichtiger als in der Bundesliga :)

  • Wer es wird, habe ich heute nicht gesehen - eher, wer es nicht wird.

    Also, selbst versteckte Ansätze, habe ich auch keine gesehen. Da platzte nirgendwo eine Leine. Detroit Castelets lief gut, aber dem gleichauf endenden Looking Superb ist eine Steigerung eher zuzutrauen. Ob Bazire mit seiner Armada wohl zufrieden war?

  • Frage an die Experten.Wenn alle auf den Tag x hinarbeiten und verdeckte Rennen bekommen,warum wird Bold Eagle dann jedesMal so auseinander genommen,wo er doch sowieso keine Moral mehr hat?

    Ich hab schon vor über einem Jahr gefragt, was diese undankbare Heldendemontage soll.


    Das Pferd ist völlig satt und mit einem irren Besitzer gestraft.