Der Trabrennsport im Jahre 1977 in Deutschland und auch ein bißchen weltweit

  • Kurzer Rückblick auf die Weihnachtswoche 1976


    22.12 - 26.12. Mariendorf


    Viermal Peter Kwiet mit Pit Pan (war doch ein Hamburger Bomber) Therapie, Achaz und Gradiz.

    Am 22.12 keine zeitmessung da die Innenbahn auf Grund der Schwere

    des Geläufs mit Stangen ausgelegt wurde.

    Das Hauptrennen holt sich Gottlieb Jauß mit dem Girant-Sohn Rheinfelder.

    Girant ein Bomber aus dem Stall Vera, den ich ua. Mitte der 60er beim Schlacker

    Forthmann in den Ferien an den Schnellfahrtagen noch trocken geführt habe.

    Für ein paar Mark Zockgeld von Herrn Kumpernas, ein BMW-Händler aus Essen.


    26.12.76 Gelsenkirchen


    den Internationalen Weihnachtspreis sichert sich Robbyno mit Heli Biendl

    vor Bailly II Rolf Dautzenberg, Desther Boy Heinz Gülden, Baladeur II (2000m zu kurz)Hermann Kraum,

    Shammy Tara Eddy Freundt und Osiris Salar J.C Bligaard.

    Osiris Salar deshalb noch erwähnt, weil ich da Samstags mal in Gladbach war, Pferd kannte

    da noch keiner, gewann mit 60 m Zulage überlegen, startete Tags darauf noch in Gelsenkirchen,

    Gladbacher Sieg dort bei Vielen noch nicht angekommen, natürlich draufgestellt, und gewann

    auch in Ge überlegen zu einer tollen Quote.

    Im 2. Hauptereignis an diesem Tag, ebenfalls mit 30.000DM dotiert siegte Antroda (müßte Gestüt Christinenhof gewesen sein ?)

    mit Eddy Freundt vor Gnoffo mit Peter Heitmann und Galcora mit Erich Speckmann. 2 meiner Lieblinge Urgit mit Dieter

    Oppoli und Bekasine mit Heinz Puff leider unplatziert.

    Majana mit Lehrling Gert Prüßmann ein weiterer Sieger.


    Österreichischer Profi-Champion wurde der in München geborene und 1969 übergesiedelte Dieter Marz mit 116 Siegen

    und entthronte damit Adolf Übleis mit 110 Siegen., der von 1970 bis 75 Champion war

    Rekord von Charlie Mills im Jahre 1921 mit 128 Siegen bleibt allerdings bestehen.


    21.12 Mönchengladbach


    Den Senioren Pokal dotiert mit 4400DM über 2.600m holt sich der Ferrum (Stall Kurier) -Sohn True Nem mit Karl August Welsing

    für den Stall Arnika auf mittelschwerer Bahn ( ich liebte diese Bahnverhältnisse von mittel bis schwer,

    Abstammung bewettbar, oder zu streichen, wie die Amis.) in 1.27.0.

    Lehrling Ulrich Burgheim (war im Forum über Jahre auch mal vertreten) siegte mit Bacera, trainiert

    von seinem Vater.


    26.12 Daglfing


    Im mit ebenfalls mit 30.000DM dotierten Weihnachtspreis auf knallharter Schneebahn

    errang Andree mit Hals-Vorsprung vor Pat Manton. Fahrer stehen leider nicht dabei.

    Allerdings Helmut Obermeier schafft mit Sato seinen 150.Jahressieg und erreichte damit

    seinen insgesamt 2500. Sieg. Lehrling Klaus Roser setzt sich im Lehrlings-Championat mit einem Obadja-Sieg

    weiter von S.Kieslinger ab.


    22.12 Dinslaken


    das traditionelle Georg Mühe rennen ebenfalls dotiert mit 30.000 DM an einem Mittwoch-Abend

    sichert sich die Mitfavoritin Nonchalance mit Eddy freundt vor Jawaka mit Rolf Dautzenberg.

    Die von Helmut Obermeier aus Bayern in den Western beorderte Fis überstand den 1. Bogen nicht.

    (passierte Vielen in Dinslaken, besonders Auswärtige, auch so kamen dort die Wahnsinns-DRW Quoten

    zustande, und natürlich auch Dank der Mutter aller Todesspuren) Platziert noch Cherusker mit Heiko Schwarma (hätte ich gewettet

    mit Siggi Huber) Fadony Lothar Rudnik und Ernis Norbert Bierman (nicht mehr so Geläufige erlaube ich mir zu erwähnen)

    Geläufig natürlich endlich der Champ, dachte schon er wäre im Weihnachtsurlaub, nein, steuert den Bomber Medy

    von Fifi Beau Gosse aus der Memel. Besitzer P. Erwig zum 18.Jahressieg.



    25.12. Straubing


    am 1. Weihnachtstag siegt im mit 2000DM dotierten Hauptereignis, dem

    internationalen Weihnachtspreis über 2.200m der Orlando Bush Sohn Tyras

    mit Besitzer Franz Handerer. für den 12.Jährige Franzosen Unic, der seine Abschiedsvorstellung mit Marian Tux gab,

    reichte es leider nur zum 7.Platz.

    Im Westen hat man schon mal so Manchen gewinnen lassen, die sich wegen Ausjährigkeit verabschiedeten.

    Wobei 12 Jahre auf der B-bahn nicht ausjährig war.

    In dinslaken liefen der Rosenkönig mit Hänschen Thenagels und der Amtsherr mit Wolfgang Schilling noch mit 15 Jahren.

    Allerdings Anfang der 60er.

    Straubing 3 Siege erzielte Wolfgang Bayer mit Ossiach (sagt mir als Wessi sogar was) Panwald und mit dem in Hamburg

    vom Dr.Schlemmer erworbenen Fantus.


    29. 31. 12 Bahrenfeld


    Mit einer Doppelveranstaltung beendete Bahrenfeld die Saison 1976,

    die mit dem 2.Umzug von Farmsen nach Bahrenfeld eine einschneidende

    und vieldiskutierte (im trotto-Forum wurde darüber nicht diskutiert) Änderung brachte.

    In den Vorläufen zum Silvester- Preis waren die ausjährigen 7Jährigen Stuten

    und 10jährigen Hengste unter sich.

    Der 1. Vorlauf ging an Piroschka mit Wilhelm von Holdt.

    Auf den 2. und 3. Vorlauf legten Walter Peins Beau und Coronie, na na na wohl ein Vorbote,

    trainiert von Alfred Spieß Beschlag.

    Kurt Hörmann siegte dreifach mit Manu Bond, karosca und Permetechucca.

    Letzte Chance ging an Amarelis mit Uwe Göttsche.

    Christel Krismann gewann das einzige AM-Fahren mit dem Fuchswallach Rüdiger

    vor Altmark (Stendal, Heimat).

    Norddeutscher Traberball am 21.januar 77 einschließlich Championats-Ehrung.

    Eintrittspreis 70DM einschließlich Begrüßungscoctail und wohlgefülltes kaltes Buffet.

    hans Lehmkuhl und Walter Heitmann sen. flogen allerdings lieber nach Gran canaria.

    Hätte ich sie eigentlich treffen müssen, nee war glaube ich 75, als ich immer abends zur Chitar

    und kasbarh oder so ähnlich, wegen der WAZ mit den Traber Ergebnissen, rannte, was bei meiner EX auf wenig Begeisterung stieß.

    Für den Besucher Wettbewerb wer wird norddeutscher Champion und mit wieviel Siegen Vorsprung

    gingen 3500 Zuschriften ein. Von diesen waren 161 richtig, Peter Heitmann mit 12 Siegen Vorsprung.


    nello Bellei war mit 154 Siegen erfolgreichster Berufsfahrer in Italien vor den Guzzinatis.


    Gut gerüstet für den PDA am 30. Januar zeigte sich Dauga, der 1976 den Großen Preis von Bayern

    in 1.16.9 vor Bellino II und Equileo (Alain Delon, in Gelsenkirchen drehten die Frauen am Rad)

    Am 2. Januar bezwang Dauga M M Gougeon im Prix de Bourgogne dotiert mit 180.000 Fr. über 2250m Autostart

    in der km Zeit von 1.19.4 vor Eleazar L. verroken und fakir du Vivier P D Allaire.



    29.12. Mariendorf


    Erfolgreichste 1976 Gottlieb und Marion Jauß


    Im operetten Preis mit 5000Dm dotiert Gewinnsumme bis 75.000DM

    waren die 3 Ausjährigen Noria in 1.24.0 mit Gerhard Heydler,

    Graditz mit peter Kwiet, und Audienz mit A.Wörrle 1-2-3. Siehste, geht doch.

    4. Effenda in 1.24.6 mit Peter Reckzeh. Was für Zeiten in dieser Klasse.

    Gottlieb Jauß war mit der Corsaro (Erich Speckmann) Tochter Ramke siegreich

    und wurde mit 169 Siegen Champion, vor seinem Dauerrivalen Peter Kwiet

    mit 157 Siegen. Mit Abstand folgten G.Kühl, F.Blaume und H. Naumann.

    Bei den Amateuren stand erstmals eine Frau an der Spitze. marion Jauß, die

    Frau von Gottlieb Jauß, steht hier, war 22mal siegreich vor H.Gründel 19mal

    M. Manasse und K.H. lange.

    Am 2, januar dem Jahresauftakt in Mariendorf war die Bahn dank Tauwetter

    sehr schwer und die Zeitmessung entfiel.

    Den Mittelpunkt des 12 rennen Programms sicherte sich die R'Conditionne (auch Erich Speckmann) Tochter

    Therapie mit peter Kwiet. der noch 3 weitere Siege mit Valentino, achaz und und Joint ?? errang.

    J. Bunzel mit Quick Star und magellan mit L.Klodt wollen wir nicht unterschlagen.


    1. 1. 77 traditionell in Recklinghausen


    Schon 25 Stunden nach dem erfolgreichen Jahresausklang wurde

    das neue Rennjahr im Westen eröffnet.

    Das 1. rennen des Jahres sicherte sich in der 1. Abteilung des AM-fahrens

    H.Bittscheid Bell Friend in 1.29.5.

    Es folgte das 1. Rennquintett des jahres, der mit 50.000DM dotierte

    Große preis der Stern Brauerei. (essener Bier, schmeckte scheußlich süß,

    auf feiern wo dieses gebräu ausgeschenkt wurde, wurde mir regelmäßig schlecht.

    Ging wohl Anderen auch so, irgendwann 80er meine ich pleite, oder von Stauder übernommen oder ähnlich)

    Ja wer hat denn gewonnen ? da über 500.000DM im Jackpot waren mußte ein gastfahrer teilnehmen.

    War ja nicht schlecht, aber den Galoppern zu verdanken, weil dort im RQ Monate oderJahr zuvor

    ein krummes Ding ablief. Aus meiner Erinnerung.

    man hatte aus Norwegen den Ex Weltmeister Ulf Thoresen eingeladen.

    Er wurde dem schwerigen (stimmt) Favoriten Oleg Trainer KAW zugelost, fand sich mit

    diesem auch gut zurecht und steuerte Diesen unter großem Beifall in 1.26.5 zum Sieg

    vor Lohringel (auch viel Laufvermögen) mit Thorsten Cammerer (professor, Spitzname)

    dem aus Hamburg gekommenen und Weile Abstand folgenden Matchmaker (meine Krismann) mit lothar Rudnik,

    Robelix Stefan Humel, Querens H.neeten und Varinas Wolfgang Musga.

    ja da kommt er doch schon der Christel Krismann (dachte Anfangs eher an eine Frau) mit Jonathan in 1.27.8 auf schwerer Bahn.

    Grandorio Hermann der Dritte Kraum, Therex J. J.Reithmeier, der mal mit dem Gassenhauer 1964 unsere Vollonia mit dem Schlacker Forthmann auf der LInie

    nach Zielfoto weghaute, das aber nicht gemacht wurde. Die Katernberger gratulierten meinen Vater vor dem Richterspruch jubelnd.

    Zielfoto nicht gemacht, da angeblich ausgefallen. Sandor Werner Brauer. gelernt beim Schlacker, daher gute Bekannter,

    gerrols favorit D.Striewe, Ixena hermann Kraum und kaiser Wilhelm mit H.J. lellau im toten rennen. Sonny Boy Willi Rode,

    Amasta heinz Gülden und lehrling A.Holle mit Feuerzauber.

    Holles hatten immer gute Abstammung im Stall.

    Und dem oben erwähnten Erich Speckmann mit Corsaro und R'conditionne sagte

    man in den 60ern immer nach er hätte das beste Pferdematerial im Stall, aber fahrerisch,

    da haperte es ein wenig.


    das soll es für heute gewesen sein.

    Alle bahnen erwähnt,nee Elmshorn fehlt noch und Karlshorst,

    in den 60ern berichtete der "Starter" auch noch sehr oft aus dem Berliner Ostteil.

    Laut Starter war danach nur noch wenig von den Karlshorster Trabern zu erfahren.



    weiter gehts n´mit dem Rennquinttet in MG


    Duden für den Stall Kurier mit Willi roth in Ge.


    Schirokko Gerhard Golombek und Goldfeind mit harald grendel in Hamburg


    126.366 DRW in daglfing


    Viermal Wolfgang Bayer in Straubing


    Bob mit Eberhard Overbeck vor Bekasine müßte Heinz Puff sein.


    Doch, kommt auch noch Karlshorst extra für Littel

    bei der 92. Veranstaltung in Karlshorst mußte das Am-Fahren wegen

    ungenügender Beteiligung ausfallen so das nur sieben Rennen

    zur Austragung kamen das mit 3000 Mark dotierte Karlshorster Jahresfinale

    über 2000m gewann der 8jährige Stentor (sagt mir auch was) Sohn orion

    mit Werner Gläser in 1.25.8.


    Und Traber des Jahres 1976 in Österreich wie im Vorjaht Stall Vasas Rappstute Anastasia.

    Vorbereitet von dem 75jährigen Adolf Hein. und 2mal zum Sieg gesteuert von ihrem Besitzer

    dem Dentisten Hans Fröstl.


    Champion in belgien Paul Martens mit 126 Siegen.

    Im trabreiten Remi bals mit 20 Siegen.


    Der bewährte Beschäler Goldstern wurde nach Österreich ausgeführt.

    Aus der Erinnerung ein Stall Kurier Jahrgangspferd, stand meine ich

    bei Hermann Kraum

    Gewann mai ein Zuchtrennen in gelsenkirchen, wobei dei halbe Bahn der Meinung

    war 1.gdz.


    und gelegt wurde Heike Stumpfs Ass 75.

    Bei 16 starts 4mal siegreich und 7mal platziert Gewinnsumme 22.100DM.


    So jetzt habe ich Rückenschmerzen und muß meine Gymnastik zuhause machen.


    Schreibfehler und Groß- und Kleinschreibung bitte ich zu entschuldigen

    Nicht Korrektur gelesen.


    Und so richtig weit ins Jahr 1977 sind wir ja nicht vorgedrungen.

  • mir blutet gerade das Herz. Meine Starter-Sammlung habe ich beim Umzug von Hamburg nach Berlin noch komplett mitgenommen. Heidenspass, das waren ein paar Extra-Kartons ab ins Altbau-Dachgeschoss - natürlich ohne Fahrstuhl (ein Starter ist leicht wie eine Feder; so ein Paar Starter-Jahre sind nicht mehr ganz so leicht). Dann ging es weiter - Umzug nach München. Die Vernunft siegte. Nur ein Karton kam mit, wahllos aus den Jahren immer ein paar Hefte gegriffen. Abschied ist ein scharfes Schwert sagt der Roger W. Dann Jahre später zurück nach Hamburg. Totalverlust - ein (!) Heft durfte mit. Ansonsten wäre ich jetzt im Keller, ein bisschen wühlen...

  • Ja der Oleg.Der Bayer aus dem Stall Kern stand 2 Winter bei uns im Stall.Gewann etwa 100000 DM aus der Wiese weil trainieren konnte man ihn nicht.Der sah aus wie Fury und hatte auch den selben Charakter und schlau war er.Als Ulf Thoresen ihn fuhr hat sich Auli auf der Toilette eingeschlossen. Vom Start letzter auf der Überseite am Feld vorbei aber man musste das führende Pferd bis kurz vorm Ziel begleiten.Man durfte ihm nie den Kopf freigeben. Der war bärenstark.

  • Ja der Oleg.Der Bayer aus dem Stall Kern stand 2 Winter bei uns im Stall.Gewann etwa 100000 DM aus der Wiese weil trainieren konnte man ihn nicht.Der sah aus wie Fury und hatte auch den selben Charakter und schlau war er.Als Ulf Thoresen ihn fuhr hat sich Auli auf der Toilette eingeschlossen. Vom Start letzter auf der Überseite am Feld vorbei aber man musste das führende Pferd bis kurz vorm Ziel begleiten.Man durfte ihm nie den Kopf freigeben. Der war bärenstark.

    In Dinslaken hat KAW mit Oleg auch ein Rennnquintett gewonnen. Mit Startnummer 15 hat er direkt die Spitze bekommen und ist nach Hause gekommen, nie wieder habe ich so eine Slalomfahrt in Dinslaken gesehen....

  • Lohringel mit dem Professor, mein Lieblingspferd damals. Schöner Fuchs (ev. bisschen zu dünn), der aber nicht anfangen konnte. Wollte in dem Rennen eigentlich eine blanke ZW machen, Oleg vor Lohringel. Aber Oleg mit Gastfahrer? UNDENKBAR !! Also alles Lohringel Sieg. den Rest kennt ihr ja......

  • Zu der Zeit hatten die Kornaus noch ein Pony im Stall, den Mecki. Der ist Nachts irgendwie ausgebüchst. Währe alles nicht schlimm gewesen wen Thorsten Cammerer nicht noch vom Hundertmark eine Lieferung Futter bekommen hätte. Stall Cammerer war schon zu, also alle Säcke vor der Tür abgeladen. Jetzt war Mecki leider der verfressensten Einer, hat wirklich ALLE Säcke aufgerissen.

    Wusste gar nicht das der Professor sooooooooo aus der Haut fahren konnte.....

  • Gristow

    Zu der Zeit waren manchmal Tusche-Zeichnungen im westlichen Rennprogramm. Unter anderem von Desther Boy, Bally II und Balladeur II .Hast Du davo ev. die Programme auf Lager? Würde ich gerne kopieren. Ich hatte die mir seinerzeit alle ausgeschnitten, sind aber im Lauf der Jahrzehnte verschütt gegangen .

    Die Zeichnungen waren von einer Klasse, da konnte man wirklich jedes Pferd erkennen.

  • Gristow

    Wie lange tippst Du an so einer Eröffnung? Ich käme mit einer Nacht nicht hin.

    Sehr schön so etwas zu lesen.

    An was für Pferde, Einläufe und Rennverläufe man sich auf einmal wieder erinnern kann.

    Heute weis ich zum Hauptrennen den Dritten aus dem dritten Rennen nicht mehr...……..

  • Tino,

    waren so in etwa 3-4 Stunden.


    mit den Tuschezeichnungen kann ich nicht dienen.

    das sind hier alles Auszüge aus dem Hamburger "Starter".

    Wie ich meine die beste und ausführlichste wie auch informativste Traberzeitung aller Zeiten.

    Habe zwar noch Jahrgänge der Deutschen Traberzeitung,

    die sind aber aus den 50/60/70ern, da sind diese Zeichnungen aber nicht zu sehen.

    Und Jahrgänge 90er und 2000er vom Berliner Traber-Kurier helfen dir da auch nicht.

    Ja und Lohringel hast recht, Langsamstarter, dann äußere Spuren und Todesspur.


    Czarda Fly


    nichts zu danken, mache ich selber gerne, und wenn es anderen Spaß macht, dann erst recht.


    Chappiho


    habe ich nicht gesammelt, sondern in den Ebay Anfängen mal bei einer

    Dame ersteigert, dessen Mann mal Redakteur beim Hamburger Starter war.

    Und da 2 personen immer lange mitsteigerten waren sie auch nicht billig.

    Schenkte mir aber so etwa 1 Jahr später sogar noch einen Jahrgang aus den 50ern,

    als Permit den PDA gewann, den sie zuvor gar nicht in die Versteigerung geben wollte.

    Da war ich ganz baff, als sie mich anschrieb.


    Und die DTZ Jahrgänge von einem Vermittler aus Bayern, der diese im Auftrag einer Ärztin

    verkaufte. Ihr verstorbener Vater war großer Traberfan und auch Besitzer.

    Mit ihm , also mit dem Vermittler, habe ich über Wochen verhandelt, da ich im Paket kaufen wollte

    und nicht die Einzelpreise bezahlen wollte.

    Erstaunlicherweise Westausgaben, Besitzer aber aus Bayern.


    Heinrich Ring, Thomas Welsing, Riva danke für die Beiträge.

    ja der Oleg war schon ein Bomber, aber schwierig.

    Der Andree sagt mir nichts mehr aber Pat Manton.

    Hab ja in den westdeutschen Fachblättern auch immer die Kurzberichte

    aus allen Regionen gelesen.

    Veteran, deshalb auch die Fifi beau Gosse Abstammung bei Medy erwähnt.


    Und last but not least.

    lanti, Und genau 78-79 habe ich aus den 70ern nicht.

    Höchstens bei den DTZs, weiß ich aber jetzt noch nicht mal

    werf da schon Alles durcheinander.

    Erst wieder 3 Jahrgänge aus den 80ern.

  • Gristow


    Ganz großes Kino! Echt klasse - Danke dafür!


    Ein paar kleine Erinnerungen von mir:


    "Medy" aus dem Stall Erwig mit dem Champ. In Dinslaken eine Macht. Eine wunderschöne großrahmige Stute mit kurzem Check.

    In Dinslaken eine Bank. Ein Nachkomme, Med Dillon, wurde ebenfalls eines meiner Lieblingspferde.


    Holles hatten immer gute Abstammung im Stall.

    Ja, der Veterinär und seine beiden Söhne Andreas und Thomas, die aber nur durchschnittliches fahrerisches Können besaßen.

    Holle holte Porterhouse aus den USA als Deckhengst und tat damit vor allem für die westdeutsche Traberszene Gutes.

    Astro, Idol, Abby, Orkney … Orizaba aus dem Stall Thenagels. Mit 2 Kopfstangen unterwegs und extrem schwierig, aber immens

    laufstark. Tolles Pferd!


    ja da kommt er doch schon der Christel Krismann (dachte Anfangs eher an eine Frau)

    Dachte ich auch!!^^

    Holles hatten immer gute Abstammung im Stall.

    Da fällt mir beim Schreiben natürlich auch noch der zuverlässige Klassewallach Blue Bonnets ein...


    Waren dann aber schon eher die 80er! Will hier nicht weiter vorgreifen!!!;)

  • Heron,


    Die Holles habe ich immer gerne mit Debutanten gewettet.

    Kamen meist zumindest siegfertig raus, Aber manchmal auch verknallt.

    Weiß gar nicht mehr wer der Bessere bzw. Schlechtere von den Beiden war, der Andreas

    oder der Thomas ?

    Oder Gleich gut ?


    Die von dir genannten Holle Pferde wären mir so gar nicht mehr eingefallen.

    Jetzt wo ich sie bei dir lese.

    Am besten kann ich mich immer an die Pferde der 60er und dann noch an die 70er erinnern.

    Auch seltsam ne, oder ?

    Holle war doch 80er, meine ich.


    Orizaba, dann fällt mir die Klassestute Orzitana ein, Bandemer. Aber natürlich 60er.

    Wegen der namentlichen Ähnlichkeit

  • Leider bin ich nicht so der große Tipper, denn sonst könnte ich auch einiges aus dem norddeutschen Bereich berichten.:)


    Vielleicht kann man hier ja auch irgendwann Audio-Dateien posten.

    Im Alter bereut man vor allem die Sünden, die man nicht begangen hat.8):)

  • Andreas Holle und Thomas haben die Pferde trainiert.Thomas hat die Rennen gefahren und Andreas hat sich mit Hans Schaffeld um die Zucht gekümmert und weniger gefahren.Ich sage natürlich Fairmont Hanover war der beste Deckhengst.Vater u.a.von den ganz nahen Verwandten Fleetwood und Full Connection eines der siegreichsten Pferde von Marion Jauss.

  • La leone siegt am Freitag 15.Juli 77 natürlich in Reckli.

    Selten das die Brendieks auch auf anderen Westbahnen starteten


    Überschrift

    In recklinghausen gewinnt Ingo Müller das erste 2.Jährigen Rennen in 1.21.1


    Aus Norddeutschland war Cord (hadu-Immertreue) angereist.

    Mit der sensationellen Siegerzeit von 1.21.1 wird er berechtigterweise

    zu den Favoriten bei seiner nächsten Aufgabe dem Rennen Nr4. in Straubing gehören.


    Weitere Sieger Keystone Glendora Horst bandemer vor Memento müßte der Hermann gewesen sein.

    Urta B. Tirschtiegel, Ulando A. Geuyen, Diacora H.beckemeyer, Speedy Star R.Künzel, Somara M.Weige,

    Ena E.Freundt, Karuschka H.Wewering und La leone A.Brendiek in 1.25.0