Gelsenkirchener Renntagsverlegung 28.sten Januar 2020 nach Dinslaken! Danke für Eure Unterstützung

  • was du bei den Live-wetten beschreibst, ist mein Reden,

    oder vertue ich mich da jetzt ?


    ich hab doch keine Zeit muß doch jetzt auch immer zur Krankengymnastik.

    Rollator aber auch noch nicht.

    ich weiß gar nicht, wie ich alles unter einen Hut brachte, als ich noch arbeitete.

  • Lanti, du kennst doch meine Meinung zu dem heutigen Traber Derby,

    Wäre es noch das "Deutsche" Traber Derby, mit vielen deutschen Top-Trainern und Pferden

    wie Chergon, Diamond Way, General November, Salesiana, Hadu, Gutenberg, Ditmarsia oder Vinci die ich

    ua. alle live gesehen habe, und das war dank Zonengrenzen noch ne Himmelfahrt,

    gerne.

    Traber Derby heute, besuch mal hier irgendeinen Bookie, in Gelsenkirchen gibts noch 2,

    wens noch interessiert.


    Ich weiß gefällt dir nicht. und Anderen hier auch nicht. Will dich aber auch nicht ärgern.

    Aber so siehts hier nun mal aus.

    Wie beschrieben, im Westen vom 2.Platz nach Fussball in die totale Bedeutungslosigkeit.


    Ihr dürft das Alles auch gerne ganz Anders sehen, no problem.

  • Gristow@

    Ist doch kein Problem!

    Ich kenne die alten Zeiten auch aber die 4Tage in Berlin sind für mich jedes Jahr ein Highlight, auch wegen dem Sport aber vor allem wegen der Menschen, die ich da 1 oder 2x im Jahr treffe!

  • Man kann die C-Bahnen nicht mit „ normalen „ Veranstaltungen vergleichen. Dass sind oft Volksfeste.

    Beim Schlagermove verkleiden sich auch junge Leute und hören Schlager und haben einen Tag Spaß . Die anderen Tage des Jahres, hören sie aber nicht einen Schlagersong.

    Wie soll man denn die jungen Menschen auf die Bahn bekommen, wenn mir zuhause schon die 20-30 Minuten zwischen den Rennen viel zu lang sind.
    Immer die gleiche Musik , immer der gleiche Zielturm/ Bogen.

    In anderen Ländern bekommt man Liveinterviews, ganze TV Shows rund um den Sport.
    Jedes iPhone kann 4K Videos aufnehmen, es war nie so einfach für Unterhaltung zu sorgen.

  • Hätte mal eine Frage in die Runde um ein Totschlagargument zu verstehen


    Wie definiert man denn einen Kunden aus der Sicht den Rennsportes ? Das würde mich gerne interessieren .


    Wenn ich am 03. Oktober jährlich in Hoppegarten bin , sehe ich sehr viele junge Menschen mit Kindern . Die bezahlen Eintritt und sitzen vor der Tribüne auf dem grünen Rasen . Meistens haben diese Picknickkörbe dabei , denn die Preise haben es in sich , wenn man mit der Familie die Gastronomie in Anspruch nimmt . Die Wettkasse registrieren diese Familien überhaupt nicht . Könnte der Bahnsprecher sagen " 1 Million im Jackpot " . Genauso könnten diese Besucher in den Zoo gehen . Man hat also nicht den Eindruck , dass diese Besucher besonders am Rennsport interessiert sind . Das einzige gute ist , dass diese Familien Eintritt bezahlen . Beim Galopp ist der Eintritt auch höher , als beim Trab , wenn man beim Trab Eintritt nimmt .


    Eigentlich müsste man Marktforschung betreiben , um zu erfassen was ein Besucher dem RV bringt . Doch davon sind wir mal ganz weit entfernt . Deshalb meine Frage .

  • Omg.... Geht mal zu den Galoppern auf die Bahn egal ob Sommer Winter Wochenende oder Wochentags.... Suche und findet die Unterschiede. Und ich würde Magdeburg allen empfehlen.... Eine top Anlage mit Flair und Atmosphäre und immer voll.

  • Statt nachzudenken, gleich der Scheiss mit der C-Bahn

    Es hat einfach keinen Zweck

    Na ja,


    das ist anders...5 Renntage in schönen Wettermonaten oder 15 Renntage und mehr über das Jahr gesehen...das Ihre richtig gute Arbeit in Magdeburg nicht übertragen wird auf die Mentalität weiterer Rennbahnen...ist wohl auch gewöhnungsbedürftig und einem möglichen Mangel anderer Führungskräfte geschuldet.


    Und das ist schlecht, ganz schlecht.


    Spricht aber dafür einen Traberstammtisch auszuweiten.

  • Eigentlich müsste man Marktforschung betreiben , um zu erfassen was ein Besucher dem RV bringt . Doch davon sind wir mal ganz weit entfernt . Deshalb meine Frage .


    Die Marktforschungsgelder kann man sich sparen.


    Es ist doch recht einfach. Ein Besucher auf der Rennbahn bringt dem Veranstalter erst einmal kurzfristige Aufmerksamkeit und ein bisschen Umsatz. Der Umsatz kann in ganz unterschiedlichen Bereichen erzielt werden. Da gibt es vielleicht eine Tombola, evtl. kassiert man Eintritt, Parkplatzgebühren oder noch besser: Der Gast isst in der Gastronomie den Grünkohl mit Mettwurst, den es eben nur in GE-Horst gab und der besser geschmeckt hat als bei Oma, als sie noch lebte.


    Aber alles das sind Nebenschauplätze und dürfen in der Kalkulation eines Rennvereins nur eine untergeordnete Beachtung finden. Denn dazu braucht es keinen Rennverein mit Pferderennen. Aus der Logik heraus kommt man schnell darauf, dass dann auch die Anzahl der Renntage eine entscheidende Rolle spielen würde. Denn nur wenn ich veranstalte, kann ich Eintritte und Grünkohl mit Mettwurst verkaufen. Also ist schon das nächste Problem vorprogrammiert, wenn man sich lediglich auf diese Einnahmen verlassen muss.


    Und jetzt komme ich wieder mit dem Wettumsatz: (Sorry Murmeltier )

    Ein Besucher, der sich nachhaltig und positiv auf einen Rennverein auswirken wird, ist ein Besucher der Pferde wettet. Und nur dieser kann eine verlässliche Basis sein. Denn derjenige der Pferde wettet, der setzt sich mit dem Sport auseinander, besucht auch andere Rennbahnen und sorgt für wichtige Mehreinnahmen. Und der ist auch dann noch für den RV wichtig, weil er selbst bei Regen und Schnee von zu Hause aus wettet, oder von anderen Rennplätzen aus wetten wird.
    Hinzu kommt noch der ganz entscheidende Multiplikationsfaktor, den eigentlich alle permanent bei der Diskussion vergessen. Ein Wetter ist nicht nur gut für mich als Rennverein. Er ist gut für ALLE Rennvereine. Somit potenziert sich seine Wirksamkeit auf alle Angebote im Rennsport, was ein einfacher Gast vor Ort niemals bewirken könnte. Das wiederum lässt den Umkehrschluss zu, dass ein Rennverein dann auch von Wettern aus anderen Regionen profitieren wird, die noch nie auf seiner Rennbahn waren.


    Daher bin ich der Überzeugung, dass ein Wetter immer die oberste Aufmerksamkeit der Rennvereine haben sollte!

  • fangt an zu denken!

    Bei einem Rennpreis von 1.000 € kann ich in MAGDEBURG 150 Rennen ausschreiben, bzw. veranstalten.

    15 Renntage bei den Trabern.

    Wo ist der Unterschied für die Besitzer? Gleiches Geld bei nur 5 Renntagen. Volle Hütte und begeisterte Zuschauer.

    Wo liegt der Unterschied zwischen Trab und Galopp?

  • Nichtstarter ich kannte die Antwort selbstverständlich . Meine Frage war etwas provokativ , weil viele junge Menschen mit Kindern auf der Rennbahn bringen nur etwas , wenn man diese an diesem Tag nachhaltig als Kunde gewinnt . Sei es als Wetter oder Besitzer eines Rennpferdes . Wer einmal im Jahr kommt ein Brause trinkt und eine Bratwurst ist , bringt den Sport nicht viel .


    Nehmen wir mal den Norden . Wenn ich richtig informiert bin ( wenn nicht ruhig verbessern ) veranstaltete Hamburg Bahrenfeld immer am Mittwoch und Sonntag . Dazu noch 2 x im Monat Elmshorn . Der Umsatz betrug ca. 300.000 DM pro Veranstaltung . Bei geschmeichelten 25 % Abzüge mussten die Wetter 10 x im Monat im wahrsten Sinne des Wortes 75.000 DM zu Rennbahn schleppen . Dort brauchte es noch Sicherheitsdienste das Geld abzuholen . Macht dann 750.000 DM im Monat bzw. 9.000.000 DM im Jahr die , die Wetter zu Rennbahn schleppten . Und das war nur der Norden . Gelsentrab und Dinslaken lachten über 300.000 DM Umsatz .


    Dem Sport ging es gut !!!!!


    Deshalb sind Besucher einer Rennbahn dann gut , wenn diese für den Sport nachhaltig gewonnen werden . Es reicht wenn es einige wenige sind an dem Renntag . Langfristig braucht es jedoch Masse .


    Auch ist es so , dass in den Ländern in denen die Pferdewette funktioniert ( FRA , SWE , USA , AUS und Hongkong ) der Umsatz über das Internet von außen kommt . An Renntagen kann man regional Kunden gewinnen . Aber keiner fährt durch das Land und besucht alle Rennbahnen .

  • Man kann doch eine einfache Formel aufstellen, die die ganze derzeitige Situation im Pferderennsport beschreibt.


    Zu wenig Besitzer = zu wenig Startpferde

    Zu wenig Startpferde= zu wenig Renntage

    Zu wenig Wetter= zu wenig Umsatz

    Zu wenig Trainer = zu wenig Konkurrenz

    Zu wenig Nachwuchs= zu wenig Persektive

    Zu wenig Führung = zu wenig Planbarkeit


    Diese 6 Stellschrauben müssten verändert werden, in welcher Reihenfolge? Bestenfalls gleichzeitig!

    Selbst kleine Schritte wären ein Schritt nach vorn, derzeit geht es leider bei wohlwollender Betrachtung seitwärts mit Tendenz zu abwärts.

  • Das mit der Masse wäre natürlich schön, aber ich bin der Überzeugung, dass es das nicht braucht. Wenn ich 4 Renntage im Jahr habe und zähle am ersten Renntag 1000 Wurstesser denen es schmeckt, dann kommen am nächsten Renntag 1050 Wurstesser, am dritten ...., am vierten ... und am Ende hab ich 1200 begeisterte Wurstesser. Veranstalte ich dann mal im Regen, gehen 700 nach Mc Doof. Das alles kann es ja nicht sein.

    Und wie soll ich denn jemanden für den Pferderennsport begeistern, wenn es NICHT mit wetten und den Rennen zu tun hat? Also die Galopprennvereine haben nicht so viele Renntage pro Bahn, weshalb sie dem lokalen Interessenten auch nur ein sehr kleines Angebot machen können. Die Initiative und Begeisterung muss vom Besucher selber kommen. Und wenn diese dann entfacht ist, dann sollte sie weiter befeuert werden.
    Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass jemand zur Bahn geht und sich anschliessend ernsthaft mit dem Gedanken trägt, Besitzer zu werden. Denn auch dazu braucht es ja einiges an Basiswissen.


    Was also will man vom Besucher auf der Rennbahn? Was kann man erwarten?

    Ich bin davon überzeugt, dass wir mittelfristig Pferderennen vor leeren Rängen erleben werden, wo nur noch die Trainer, Jockeys, Stallpersonal, Besitzer und deren Anhänge tatsächlich vor Ort sind. Aber das muss nicht unbedingt negativ sein, solange man Lösungen findet, wie man den geschäftlichen Teil in den Griff bekommt. Und eben da gibt es ja einige Ansätze. Wenn man diesen Totpunkt übersteht (was sicher nicht einfach ist), dann kann man sich im Nachhinein wieder Gedanken machen, wie man die Bahn wieder mit Leben füllt. Aber eins muss nach dem anderen erfolgen. Und vor Allem, muss man vorher mal die ganzen Schmarotzer loswerden, die sich seit Jahren zu Lasten der Veranstalter die Taschen füllen

  • Es braucht keine teure Studie eines Instituts, bei uns hat das ein Student als Masterarbeit mit seinen Kommilitonen gemacht.

    Wer ist auf meiner Rennbahn und was möchte er, wie viel wettet er, warum kommt er usw.

    10 % unserer Besucher wetten gar nicht! Aber sie bezahlen Eintritt Bei 7 € Eintritt muss jemand 35 € wetten um dem Verein den gleichen Gegenwert zu bringen.

    Wie hoch sind die Kosten eines Renntags, welche Einnahmen gibt es, worauf muss ich meinen Fokus legen. An welcher Schraube kann ich zügig drehen?

  • Ace of Aces werden wir nicht auf einen Nenner kommen . Soll es geben , dass man anderer Meinung ist .


    Mag sein , dass es einen Brause / Bratwurst Menschen gibt ( wobei der wäre dann mehr der Champagner / Lachs Mensch :) ) der die Ausnahme bildet . Die Masse mit Sicherheit nicht . Dort wo der Sport funktioniert gibt es guten Wettumsatz . Aus denen lässt sich alles bezahlen . Ist halt meine Meinung , vom Gegenteil bin ich seht schwer zu überzeugen .

  • weil viele junge Menschen mit Kindern auf der Rennbahn bringen nur etwas , wenn man diese an diesem Tag nachhaltig als Kunde gewinnt . Sei es als Wetter oder Besitzer eines Rennpferdes . Wer einmal im Jahr kommt ein Brause trinkt und eine Bratwurst ist , bringt den Sport nicht viel .

    Ich halte nicht "den Wetter" für den einzig glückselig und rettenden Faktor des Sports. Was leider völlig unterschätzt wird, ist die Tatsache, dass diese bratwurstessenden, Brause trinkende und picknickenden Familien und sonstige Besucher im Allgemeinen und Besonderen im wirklichen Leben auch noch was anderes machen, als Bratwurst essen und Brause trinken. Und die nehmen zumeist Ihr Herz und Hirn für ihre Firma auch mit zum Familienausflug ... Und sie haben Connections, die man ihnen nicht von außen ansieht und/oder sind vielleicht auch anderswo Entscheider.....

    Sie stellen hier die absoluten Einzel- und Ausnahmefälle dar. Selbstverständlich wird es so etwas auch geben. Aber ganz sicher nicht in einem nennenswerten Ausmass. Dazu gibt es sicher auch kaum Beispiele und irgendeine Nachhaltigkeit lässt sich daraus leider auch gar nicht planen, weil man ja meistens keine Hellseher im Vorstand beschäftigt hat. Wohingegen es auf der anderen Seite zahlreiche Beispiele gibt. Ich sag nur "Albert Steigenberger" .....

  • An alle Wetter, es ist doch wie im richtigen Leben, alle wissen, dass wir unsere Landwirte brauchen, dass Massentierhaltung zu verachten ist, aber die meisten Menschen kaufen lieber Fleisch, dass einen Euro günstiger ist, ballern aber Silvester mal eben 100 € in die Luft.

    Alle wollen den deutschen Rennsport erhalten, aber wetten lieber ins Ausland, weil da mehr zu holen ist.

    Kann ich doch verstehen, aber als Veranstalter muss ich halt schauen wo meine besten Einnahmen herkommen.

    Eine Renntag in Magdeburg kostet ca. 100.000 €

    Einnahmen aus den Wetten 25.000, aus Eintritt, Catering usw. 25000, Sponsoring 50.000

    An welcher Schraube muss ich drehen?