Gelsenkirchener Renntagsverlegung 28.sten Januar 2020 nach Dinslaken! Danke für Eure Unterstützung

  • Ersteinmal danke für deine Antwort. Zur Klarstellung niemand hat hier jemand als Idioten bezeichnet. Und ja du hast vollkommen Recht, dass die junge Generation unseren Wohlstand als Selbstverständlich ansieht.

    Zurück zum Thema: Ich wollte eigentlich nur auf ein Problem der Kommunikation und Gestaltung aufmerksam machen. Man nehme einen Sportwettenladen, z.B Bet3000 oder Tipico. In jedem dieser Läden sitzen täglich potenzielle Kunden für Pferdewetten. Diese Kunden wetten auf alles was sich auf der Quotentafel vor Ihnen bewegt. Sie müssen nicht mal das Event sehen. Diese Kunden könnten theoretisch auch auf der Rennbahn wetten. Die Frage ist warum geht von diesen keiner auf die Rennbahn ? Meiner Meinung nach ist ein großes Problem, dass die meisten gar nicht wissen das es Trabrennen noch gibt. Ich finde in einer Zeit von Smartphone und Facebook müssten die Rennvereine viel mehr in die Offensive gehen. Natürlich kommen nicht von heute auf morgen mehr Leute, aber mit dem Medium Internet erreicht man halt zig mal mehr als evtl. mit einem Zeitungsartikel.


    Der nächste Punkt den ich verbessern würde sind Garantien. Wie viele spielen wöchentlich Lotto ? Ein reines Verlustgeschäft für 99,9 % ? Aber die Leute spielen trotzdem, warum ? Es stehen 45 Mio Euro Jackpot darüber und das ist was zieht ? Wer will 500€ Garantie ? Kein Mensch ! Sponsoren akquirieren + Eventrenntage. Ich bin der Meinung wer einmal kommt, kommt wieder. Nicht immer gegen Eventis schimpfen. Aus jedem Eventzuschauer kann ein Stammkunde werden. Aus jemand der nicht kommt nicht.

    Für die Umsetzung sind andere verantwortlich, aber solche Sachen müssten einfach mal angegangen werden .


    LG Toppi

  • Betrachtet man den Pferderennsport ganz nüchtern , als Wirtschaftszweig , gibt es Menschen ( verdientermaßen ) die davon ihr Einkommen bestreiten möchten . Das sind Aktive , Mitarbeiter der RV , Mitarbeiter in Verbänden , Mitarbeiter der Wettvermittler und und und . Weitere Kosten entstehen durch die Rennpferde , die ernährt werden müssen , sowie Kosten für Tierärzte ect . Auch eine Rennbahn an sich kostet Geld und möchte bewirtschaftet werden .


    Dem stehen nun die Einnahmen entgegen . Diese kommen von Besitzern der Rennpferde , Sponsoren und den Wettern ect.


    Die Einnahmen sind zurück gegangen in den letzten 20 bis 30 Jahren , wie jeder weiß . Warum brauchen wir nun nicht wieder zum 100 x wiederholen .


    Wenn das in einem anderen Wirtschaftszweig geschieht , ändert man etwas am Produkt oder endet wie Nokia . Denn am Ende geht es nur um das liebe Geld . Dort hilft dann auch keine Nostalgie , auch wenn das einigen hier nicht passt . Man möchte schließlich , dass der Kunde das Produkt annimmt und Geld ausgibt . Passt unsere Automobilindustrie nicht auf , wird diese auch von Tesla überrannt , auch wenn man Diesel / Benziner - Autos nostalgischer findet .


    Man muss also als Wirtschaftszweig Pferdesport begreifen , dass das Produkt für 20+ Menschen , interessant gestalten werden muss . Diese sollen doch die zukünftigen Pferdebesitzer , Sponsoren und Wetter sein oder ? Eine andere Frage stellt sich nicht , möchte der Rennsport überleben , als Sportart .

  • Ein weiterer Aspekt der nicht vergessen werden darf, ist dass wir jungen die alte Zeit nicht kennen. Wenn mein Freund von den 70-90 Jahren erzählt höre ich gerne Stunden zu. Man muss aber sagen das es vorbei ist. Für die meisten ging es nur bergab in den letzten 20 Jahren. Für die junge Generation aber kann es vom Stand heute nur bergauf gehen, d.h es muss ein umdenken in der Führung stattfinden. Man kann nicht den eingesessen die alte Zeit zurückbringen, aber den jungen Gesichtern auf der Rennbahn etwas neues, interessantes bieten. Es ist immer eine Frage der Ansicht eines solchen Problems.;)

  • Ein weiterer Gesichtspunkt: Produkte unterliegen Lebenszyklen. Ein Produkt wird entwickelt und wächst solange bis es durch ein besseres oder geeigneteres abgelöst wird. Dann verschwindet es vom Markt. Offensichtlich ist die "Hoch-Zeit" des Produktes Pferdesport vorbei. Vielleicht war auch der Hype der Neunziger Jahre eine völlige Überbewertung dieser Sportart und ist jetzt auf das Normalmaß zurück geschrumpft. Jede Zeit hat ihre Helden. Die werden heute in anderen Sportarten gesucht und gefunden (und bewettet…)

    Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit.

    Friedrich Hegel *1770

  • Ein weiterer Gesichtspunkt: Produkte unterliegen Lebenszyklen. Ein Produkt wird entwickelt und wächst solange bis es durch ein besseres oder geeigneteres abgelöst wird. Dann verschwindet es vom Markt. Offensichtlich ist die "Hoch-Zeit" des Produktes Pferdesport vorbei. Vielleicht war auch der Hype der Neunziger Jahre eine völlige Überbewertung dieser Sportart und ist jetzt auf das Normalmaß zurück geschrumpft. Jede Zeit hat ihre Helden. Die werden heute in anderen Sportarten gesucht und gefunden (und bewettet…


    Ja, wenn man will, dann kann man sich alles schön einfach machen 8o Aber wir Deutschen sind darauf fokussiert, für jede Scheisse die passiert, auch immer einen Schuldigen zu finden. Und die Wahrheit ist eine ganz andere: Nämlich dass über Jahrzehnte hinweg, falsche und ungeeignete Leute in entscheidenden Positionen verharrt haben, die mit ihrem Nichtstun, ihrer Schönrederei und Inkompetenz den Rennsport langsam aber sicher kaputt gemacht haben.
    Es gab/gibt zu viele Akteure, die mit dem Wohl des Rennsports nicht so viel anfangen konnten. Sei es aus eigener Profitgier, aus Dummheit, aus Arroganz oder aus sonstigen Beweggründen. Alles steht und fällt mit der Kompetenz von Führungspersonen und deren Gefolge.

  • Im Forum habe ich mich einige Male auch über unterschiedliche Ziele der im Trabrennsport engagierten ausgelassen. Wer hier, genauso wie im „richtigen“ Leben, die Umsetzung der eigenen Ziele gefährdet sieht muss selbst etwas dafür unternehmen dass seine Ziele erreicht werden. Hat etwas mit Eigenverantwortung zu tun.

    Verschiedene Beiträge lassen sich darüber aus, dass die Generation 20+ von den Älteren und aktuell im Trabrennsport Verantwortlichen nicht verstanden wird. Das mag durchaus so sein….

    Aber: Wenn persönliche Ziele Verantwortlicher von den Wünschen einer Generation 20+ gar nicht tangiert sind? Wenn diese Verantwortlichen zur Erreichung ihrer persönlichen Ziele diese Generation gar nicht braucht? Wenn Verantwortliche ihre persönlichen Ziele erreicht sehen, andere Beteiligte ihre Ziele aber nicht berücksichtigt sehen?

    Dann wird über Verantwortliche Häme ausgeschüttet und Zurechtweisung geübt weil diese nur die eigenen Ziele, nicht aber das „Allgemeinwohl“ im Auge haben. Vielleicht eine Folge der Rundumversorgung in Deutschland mit der Entwöhnung um Eigenverantwortung.


    Trabrennsport, das haben viele Beiträge hier im Forum gezeigt, haben auch etwas mit „Rückblick“, mit „Historie“, mit „olle Kamellen“ zu tun. Dazu ein vielleicht passender Vergleich:

    Statistisch wird es in Deutschland ungefähr so viele Rennvereine wie Vereine zur Rettung der Dampflok geben. Hier haben sich Interessierte Schrauber und Eisenbahner zusammengefunden und restaurieren alte Dampflokschätzchen und Waggons und bringen diese im optimalen Fall wieder ans Laufen. Wir kennen alle beispielsweise die Brockenbahn oder den Rasenden Roland. Immer wieder die Attraktion für Urlauber die gerade in der Gegend sind und historisches in Aktion sehen möchten. Ziel der Vereine ist es, die Erinnerung an Dampfloks am Leben zu halten. Sie brauchen handwerklich Begabte die in der Lage sind veraltete Technik ans Laufen zu bringen. Was sie nicht brauchen sind Mechatroniker oder Softwarespezialisten. Wenn die Dampflok rußt und schnauft: Ziel erreicht!

    Niemals käme ein Dritter auf den Gedanken diese Dampflok-Vereine für das in weiten Teilen Deutschlands vorherrschende Verkehrschaos verantwortlich zu machen, zu verlangen moderne Züge auf den Strecken einzusetzen um Umwelt und Ressourcen zu schonen.


    Vielleicht sind Verantwortliche in Rennvereinen ähnlich gestrickt. Sie möchten „ihren“ Trabrennsport am Leben erhalten und tun vieles dafür. Sie haben nichts dagegen wenn sich viele Generationen, gleichgültig ob 20+ oder 40+ oder 60+, ebenfalls an dem Sport erfreuen. Dieser Ansatz ist auf C-Bahnen ja auch gelungen. Für regelmäßige Veranstalter gilt: Man kann sich auch dort gerne die Dampflok ansehen und mit ihr fahren und Spaß haben: Ziel erreicht.


    Der Verein ist nicht dafür verantwortlich zu machen dass Einzelne ihre persönlichen Ziele nicht erreicht sehen. Dafür steht jeder Einzelne für sich in der eigenen Verantwortung. Es ist einfach auf Verfehlungen anderer hinzuweisen und den „Kübel“ darüber auszugießen. Es ist einfach aus heutiger Sicht auf Verfehlungen und falsche Entscheidungen in der Vergangenheit hinzuweisen wenn man die aktuelle Situation kennt.

    Wie wäre denn die Situation im deutschen Trabrennsport wenn die heute heißesten Kritiker damals am Ruder gewesen wären? Oft wird kritisiert dass viel Geld verbrannt wurde und einige Funktionäre gut verdient haben. Was war falsch daran? Wer heute im Trabrennsport ehrenamtlich arbeiten, Verantwortung tragen, und seine Gestaltungskraft einsetzen möchte wird mit offenen Armen empfangen. Aber das will keiner der auch noch seine Familie zu ernähren, bzw. auf sein berufliches Vorwärtskommen zu achten hat.

    Was bleibt also: Die Generation 60+, die gerne nostalgischen Erinnerungen nachhängt und ihren Enkeln die Dampflok erklärt. Wer es anders haben will muss den eigenen Arsch hochkriegen…

    Ich habe fertig.

    Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit.

    Friedrich Hegel *1770

  • Murmeltier .... Irgendwie bekomme ich beim lesen Ihrer Kommentare immer wieder den Eindruck, dass Sie sich mit der Situation, so wie sie nun mal entstanden ist, ganz gerne zufrieden geben. Und weil die ganze Thematik ja auch wirklich nicht ganz einfach ist, suchen Sie Vergleiche und Parallelen aus anderen Welten, die Sie dann gedanklich und schriftlich in ein vereinheitlichtes Korsett pressen. Am Ende soll dann ein Bild entstehen, welches man leicht verstehen kann und gerne drauf abnickt.

    Ich für meinen Teil sehe das komplett anders. Denn der Zug ist noch lange nicht abgefahren und die heraufbeschworenen Generationen-Probleme bestehen meiner Meinung nach überhaupt nicht. Für mich sind das nur beliebte Totschlagargumente, die niemand richtig belegen oder widerlegen kann. Denn man muss sich ja schon fragen, wieso in Deutschland angeblich diese Probleme bestehen soll, in anderen Ländern aber ganz offensichtlich nicht.

    Ich denke dass man zuerst einmal verstehen muss, warum der Rennsport überhaupt in diese missliche Lage gekommen ist. Wenn man diese Analyse nicht macht, dann wird man auch keine tragfähigen Konzepte für die Zukunft erarbeiten können. Und man kann in der Rückbetrachtung schon einige, unterschiedliche Faktoren finden, die massgeblich in die falsche Richtung geführt haben.

    Ganz oben auf der Liste der "Fehler ohne Not", steht das Verhältnis zwischen Rennsport und Buchmachern. Ein Thema, über welches man wochenlang diskutieren kann und immer neue Fehler finden wird.


    Dann, ebenfalls ganz ober auf der Liste steht das Thema Internet. Auch hier wurden Ewigkeiten an Zeit verschenkt, bis man endlich gemerkt hat, dass man ohne dem nicht mehr auskommen wird. Insgesamt wurde die Digitalisierung komplett unterschätzt, weil man auch in zu starren Strukturen gedacht und gearbeitet hat. Da wurde viel Boden verschenkt, wovon auch wieder Dritte profitiert haben.


    Dann Öffentlichkeitsarbeit mit Fokus auf die wirtschaftlich wichtigen Komponenten wie z.B.: "wetten". Was interessiert es mich, ob es in GE heute Sauerkraut oder Blutwurst gibt. Völlig egal. Mich interessiert es, ob ich am Renntag mit meinem Wissen Geld verdienen kann.
    In diesem Sinne sollte man auch mal darauf hinweisen, dass es auch heute noch viele Leute gibt, die vom wetten leben können, bzw. die ein nennenswertes Einkommen/Nebeneinkommen erzielen. Als ich angefangen habe mit Pferderennen, da gab es noch Vorbilder, so wie "Hamburger Heinz". Der fuhr in den 80er-Jahren schon Porsche, hatte in Frankreich auf den wichtigsten Rennbahnen seinen eigenen, reservierten Tisch und lebte ausschliesslich vom Pferderennen. Er hat uns gezeigt, wie man "auf der Abspritze" die richtigen Scheine reinhaut, wie man diese vorbereitet und und und.


    All das findet man heute nur schwer. Aber was man findet, sind Leute, die sich gerne nebenbei und ohne grosse Anstrengung die Taschen mit Geld füllen würden. Warum wohl finden Poker und Sportwetten so einen grossen Zuspruch? Ich denke, wenn man Pferderennen richtig verkauft, dann steht das eine Weile über Sportwetten und Poker. Und die Zielgruppe ist in meinen Augen nicht kleiner geworden als früher, eher sogar viel grösser. Sie wird nur nicht richtig angesprochen.

    Es gibt so eine Art Abhängigkeits-Zyklus, der im Rennsport Gesetz ist und auch akzeptiert werden muss:


    [Rennverein = Rennveranstaltung] >

    [Wetten = Umsatz] >

    [Umsatz = Profit] >

    [Profit = Rennpreise] >

    [Rennpreise = Besitzer] >

    [Besitzer = Pferde] >

    [Pferde = Züchter, Trainer, Jockeys, Personal, Transporteure, Kameraleute, Wurstverkäufer, Zeitungsverkäufer, Internet und und und ]


    ... so, oder so ähnlich!


    Meine Meinung!

  • Kann ich nur zustimmen! Am ende ist der Sport sicherlich nicht, wenn man bedenkt das ich in Straubing gestern fast keinen Parkplatz bekommen habe.

    Natürlich muss man jetzt angreifen, denn nochmals 20 Jahre nichtstun darf nicht geschehen. :)

  • Am Ende soll dann ein Bild entstehen, welches man leicht verstehen kann und gerne drauf abnickt.

    Es ist offensichtlich mein Problem dass sich meine Gedanken nur schwer vermitteln lassen. Ist halt 60+-like in Bildern zu sprechen. Das hat die katholische Kirche schon vor 1500 Jahren gemacht. Ist jetzt auch in der Krise...

    Ihr Problem, Nichtstarter, ist es nicht in geeigneter Form auf die aktuell Verantwortlichen zielführend zugehen zu können. Noch einmal: Aus deren Sicht ist heute weitgehend alles in Ordnung! Wenn Sie etwas verändert haben möchten hilft nur der Marsch durch die Instanzen! So bewerten Sie Ihre Sichtweise schwerpunktmäßig aus Sicht der Wetter. Kann man machen, ist aber nicht zielführend.

    Ich denke, wenn man Pferderennen richtig verkauft, dann steht das eine Weile über Sportwetten und Poker.

    Zeigen Sie auf wie es geht. Erstellen Sie ein Konzept und liefern die Finanzierung. Dann wird alles gut. Und:

    Es gibt so eine Art Abhängigkeits-Zyklus, der im Rennsport Gesetz ist und auch akzeptiert werden muss:

    Warum wollen Sie zwanghaft Ihre Vorstellung auf Dritte übertragen? Ganz offensichtlich ist das was Sie "Gesetz" nennen für einige nicht bindend... Und: "Man" kommt ohne Internet aus, auch wenn "man" sich schwertut und "man" wünschte ein funktionierendes System zu haben. Deswegen nochmals: Zeigen Sie auf wie es geht. Erstellen Sie ein Konzept und liefern die Finanzierung. Dann wird alles gut. Ihre Ansprechpartner sitzen in Hamburg und Berlin. Viel Erfolg!

    Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit.

    Friedrich Hegel *1770

  • Hatte erst überlegt etwas zu schreiben zu den Beiträgen von Murmeltier und Nichtstarter . In beiden Beiträgen steckt viel drin , was ich genauso sehe . Doch auch wiederum Dinge die ich anders sehe . Auch wenn , dass jetzt pauschal klinkt " so ist der Mensch " . Wäre doch schlimm , wenn wir alle genauso wären .


    Dann habe ich mir überlegt , dass es den Rahmen sprengen würde , darauf zu Antworten .


    Eines steht aber fest . Der Stammtisch hat die minimale Chance , denn er ist der Ausgangspunkt der Diskussion etwas zu bewirken . Dazu müssen die richtigen Leute eingeladen werden .


    Denn eines steht auch fest


    Alle die sich für den Sport interessieren LESEN HIER MIT !!!! ............ darauf gibt es KEINE Toto 11 bei der PMU


    Am Ende muss man also die Leute in Positionen und mit Geld davon überzeugen , Ideen um zusetzten die etwas verändern !!! Wenn das noch möglich ist ? Denn darauf ändern sich die Quoten täglich , dass der Sport überlebt in Deutschland wohlgemerkt . Dem Galopp gebe ich dort persönlich eine höhere Chance .


    PS : Murmeltier ich betrachte mich als Kunde der dem Sport durch seine Umsatz etwas bringt . Mein Umsatz spielt sich zu 98 % leider im Ausland ab . Erklärung dafür erspare ich mir . Trotzdem habe ich etwas übrig für den deutschen Sport . Sonst würde ich hier nicht schreiben , sondern nur an TGs teilnehmen . Es kann aber nicht die Aufgabe des Kunden sein Konzepte zu erstellen und zu finanzieren . Jedoch kann ich als Kunde dem Lokomotive Kontrolleur meine Meinung zur Sauberkeit im Zug sagen . Es ist dann seine Aufgabe , dass weiterzugeben an seinen Chef usw. Der muss dann etwas ändern , damit ich weiter mit der Lokomotive fahre .

  • Am Ende soll dann ein Bild entstehen, welches man leicht verstehen kann und gerne drauf abnickt.

    Ihr Problem, Nichtstarter, ist es nicht in geeigneter Form auf die aktuell Verantwortlichen zielführend zugehen zu können. Noch einmal: Aus deren Sicht ist heute weitgehend alles in Ordnung! Wenn Sie etwas verändert haben möchten hilft nur der Marsch durch die Instanzen! So bewerten Sie Ihre Sichtweise schwerpunktmäßig aus Sicht der Wetter. Kann man machen, ist aber nicht zielführend

    Oh, da liegen Sie aber komplett falsch. Gut, das können Sie nicht wissen, sondern nur vermuten. Man kann schon an die Verantwortlichen herantreten und mit denen sprechen. Und das mache ich auch im echten Leben. Die Frage ist nur: Was kommt dabei heraus? Denn ab dem Zeitpunkt wo man vorgesprochen hat, ist der "Schwarze Peter" bei den Verantwortlichen. Und wenn dann eben nichts herauskommt, dann kann es nicht meine Aufgabe sein, den "Marsch durch alle Instanzen anzutreten". Ich kann nur aufzeigen wo der Schuh möglicherweise drückt. Und das Thema "Wetten" ist zentral. Wenn Sie das nicht als zielführend sehen, dann glauben Sie auch nicht an gewisse Gesetzmässigkeiten. Kann ich so akzeptieren, sehe das aber als einen grossen Irrtum an.


    Ich denke, wenn man Pferderennen richtig verkauft, dann steht das eine Weile über Sportwetten und Poker.

    Zeigen Sie auf wie es geht. Erstellen Sie ein Konzept und liefern die Finanzierung. Dann wird alles gut.

    Gratis? Warum und wozu?


    Warum wollen Sie zwanghaft Ihre Vorstellung auf Dritte übertragen? Ganz offensichtlich ist das was Sie "Gesetz" nennen für einige nicht bindend... Und: "Man" kommt ohne Internet aus, auch wenn "man" sich schwertut und "man" wünschte ein funktionierendes System zu haben. Deswegen nochmals: Zeigen Sie auf wie es geht. Erstellen Sie ein Konzept und liefern die Finanzierung. Dann wird alles gut. Ihre Ansprechpartner sitzen in Hamburg und Berlin. Viel Erfolg!


    Ja, wenn Sie auch noch glauben dass der Rennsport heutzutage ohne Internet auskommt, dann wird's mehr als schwierig :)

    Wie gesagt, es ist nicht meine Aufgabe, so ein Konzept und den Finanzierungsplan gratis und frei Haus zu erstellen. Für diesen Job sind andere Personen zuständig und bezahlt. Die sitzen im Übrigen nicht nur in Hamburg und Berlin, sondern vor allem auch in Köln.

    Zumindest habe ich mal ein paar Punkte aufgeschrieben, die einen anderen Ansatz repräsentieren, als ein verzweifeltes "Kopf in den Sand stecken". Da kann sich dann jeder selber ein Urteil drüber erlauben, inwieweit das zutreffend ist oder nicht.


    Hauptsache ist sowieso, dass man sich Gedanken macht :)

  • Highroller,


    sei mir nicht böse, aber du redest hier über Dinge oder von mir

    aus auch über Rennen, die du selber nur in den seltensten Fällen in Anspruch

    nimmst und genommen hast.

    Gerade du suchst dir doch nur die Rennen aus wo richtig was drüber steht.

    Auch da betreibst du doch Stockpicking, ähnlich Börse. ich auch, gebe ich gerne zu.

    Ich erwarte aber auch nicht das Andere den Rest bewetten sollen.

    Wer bewettet denn die anderen Rennen ? Und das ist der weit weitaus größere Teil an Rennen.

    Von wem erwartest du dies also ?

    Bewettest du die Normalrenntage in Ge, Mg, Din, karlshorst, Daglfing oder Bahrenfeld ?

    Wohl eher nicht. Ich auch nur noch in den seltensten Fällen. Früher auf der Bahn, ein Rennen

    ohne Steg, ging gar nicht.

    Ich kenne auch Leute die den Sport allgemein retten wollen, die über Jahrzehnte auf meinem Umsatzniveau

    gewettet haben, spielen heute, wenn überhaupt mit 1-2 Euro.

    Erwartet man da auch das Andere diesen Sport bewetten ?


    Toppi77 macht noch konkrete Vorschläge.


    Aber liebe(r) Toppi77, zeig mir mal bei den wenigen noch verbliebenen Buchmachern wo das nicht heute

    schon so ist. Ohne Fussballwetten könnten die noch Übergebliebenen auch

    reihenweise schließen.

    ich kannte alle drei Bookies in Essen durch und durch, und zwei in Gelsenkirchen.

    Die jungen Leute schauten weiter auf die Fussballbildschirme, und wir auf Beides.

    und am Schalter traf man sich.

    Nicht einer interessierte sich für die Pferde. Wie gesagt, muß man sich auch mit beschäftigen,

    ansonsten ist man von vornherein chancenlos. Wer macht das, wo die Fussballwette so einfach ist und die Quoten stehen.

    Und glaub mir eines, der, die Bookie(s) haben ihr Möglichstes versucht, da

    es um neue Kunden ging. der Abwärtstrend bei den Pferden war ja schon eingeläutet.

    Aber vielleicht geht das ja heute, damit ich von der bösen Nostalgie, ne Highroller, wegkomme.

    Bist du wirklich der Meinung, das sich junge Leute auf diesen leeren und nostalgischen deutschen Trabrennbahnen

    wohlfühlen würden. Ich war Anfang der 60er bei der Eröffnung der Tribüne in Ge live dabei.

    Der Hammer, ich war total überwältigt, heute ein Relikt aus der Steinzeit, obendrein an Renntagen leergefegt.

    Also, wer soll sich da wohl fühlen ? Junge Leute mit Gewißheit nicht.. Die sind nur dort vertreten wo was los ist, wir ja früher auch.

    Auf den Galopprennbahnen ist im Sommer ja wenigstens noch Stimmung, dank einiger tausend Besucher,

    und dann mit der Decke auf der grünen Wiese, oder der wieder erwachte Charme der offenen Tribüne.


    Aber macht mal, bin sehr gespannt.


    Hast recht Heron, würde ich auch gerne sehen, und natürlich Highroller.


    Denn würde mich sehr interessieren wie man das ganz profane Wegsterben und Krankwerden der letzten Wetter verhindern möchte,

    und wer dies dann ausgleichen soll.

  • Schöner Beitrag und stimme dir auch zu, aber ich bin trotzdem der Meinung wenn man es nicht versucht wird man es nicht sehen ob es klappt oder nicht. Ich für meinen Teil habe einige Social Media Ansätze welche ich in den nächsten Wochen intern einbringen möchte, weil ich es zumindest versuchen will. Kaputt kann ich ja nicht viel machen meiner Meinung nach. Ich gebe dir Recht, dass das mit dem Fussball leichter ist, aber trotzdem ist ein starres gucken auf eine Quotenwand nicht das selbe wie ein Pferderennen live vor deinen Augen. Wo bekommt man heutzutage noch ein Liveevent komplett kostenlos ? Kein Eintritt, keine Parkplatzgebühr und Unterhaltung für 2-4 Stunden ? Selbst in der Bezirksliga im Fußball muss man mittlerweile 7 € Eintritt zahlen.

    Wenn jemand auf die Rennbahn kommt und davon postiv überrascht wird kommt er auch wieder bzw. kommuniziert es weiter. Wenn man nichts macht stirbt die Generation 60+ in den nächsten 20-30 Jahren weg und dann ist definitv Schicht im Schacht.

    Ich frage mich warum in FRA und SWE so viele Junge auf die Bahnen gehen ? Es wird doch sicher nicht jeder Pferdeverrückt sein oder ?

    Naja die Zukunft wird es zeigen, aber nichtstun ist keine Option:)

  • Ohne jetzt groß darauf einzugehen . Meine 2 % von 100 % meines Gesamtumsatzes im Monat , sind bestimmt mehr , als von anderen der Jahresumsatz .


    In Zahlen wären wenn ich 100.000 € Monats Umsatz tätige immerhin noch 2.000 € Umsatz im Monat bzw. 24.000 € im Jahr in den deutschen Toto . Alles theoretisch , denn mein Umsatz werde ich hier nicht reinschreiben .


    Darum geht es auch überhaupt nicht , sondern darum wie man breite Masse für den Sport und das Wetten begeistert . Du schreibst immer wieder von denen die mal irgendwann was gewettet haben . Mir geht es um Kunden der Zukunft , wenn es diese überhaupt zu gewinnen gibt . Gewinnt man diese nicht ist Feierabend , denn mit denen die mal haben gehts eh nicht . Das ist ein 12 Jähriger aus Australien der vielleicht in 10 Jahren auf deutsche Rennen wettet . Klar wirst Du mich jetzt belächeln und denken was schreibt der dort für einen Schwachsinn . Hättest mich wahrscheinlich auch belächelt , wenn ich 1985 gesagt hätte die Mauer fällt , mann kann telefonieren ohne eine Schnur am Telefon und wetten ohne eine Rennbahn zu betreten oder einen Bookie , weil es etwas gibt was sich Internet nennt . Genauso haben mich viele belächelt als ich Aktien wie Facebook , Google , Amazon und Tesla gekauft habe vor Jahren . Die Zukunft ist immer Spekulation und man muss hoffen Trends zu erkennen und dann richtig zu liegen . Frankreich , Schweden , USA und Australien haben genauso Probleme Nachwuchs zu akquirieren . Dort fällt uns nur nicht so auf , wie bei uns , weil man noch guten Umsatz hat . Trotzdem haben die Länder erkannt , dass man auch Umsatz Global erreichen kann . Wer wettet denn aus dem Ausland bei uns ? Und jetzt bitte nicht mir sportlichen Aspekten kommen . Man muss sich nur mal ein Trabrennen aus Australien oder ein Galopprennen aus dem Turfway Park ansehen . Ist sportlich auch schwere Kost .

  • Vielleicht sollte man mal ehemalige Besitzer zum Stammtisch einladen und Sie nach den Beweggründen Ihres Ausstiegs und eventuellen Bedingungen zum Wiedereinstiegs zu dem Sport befragen .Befürchte aber, es wird sich keiner dazu bereit erklären;(.Golfspielen und Galopper züchten gibt Ihnen wahrscheinlich mehr ab.

  • Highroller,


    Es geht nicht darum wie viel Umsatz du mit den deutschen Rennen bei der PMU machst.

    da bist auch du nur Einer von Vielen, wo 3% für den deutschen Sport hängenbleiben.

    Wer wird die anderen tausend NormalRennen in Zukunft bewetten?

    Werden die eingestampft ? Welche besitzer bleiben dann überhaupt noch.

    Übrigens rede ich auch von den Leuten, die das Produkt deutsche Trabrennen in der Zukunft

    bewetten soll.

    In Sydney oder sonst wo ? Warum sollten sie ? Wo Schweden und Frankreich dem deutschen Produkt nicht

    um Jahre sondern um Jahrzehnte voraus ist. Wie auch Tesla, den deutschen ehemalige Platzhirschen in Batterietechnik und KI mindestens 3-4 Jahre voraus ist. Und deshalb habe ich auch Tesla, trotz inzwischen wahnsinniger Bewertung, wenn du sie schon ansprichtst, nach gestrigem Kursrutsch von zwischendurch 30% noch mal nachgekauft. Und mit den Sanktionen gegen Russland dort Lukoil, Sberbank und Norilsk Nickel gekauft. Russische Börse, 2019 der Outperformer in Europa.

    Und Wie gesagt für Deutschlands Traber Internet eher Fluch als Segen.

    denn auch die deutschen Wetter wandern und wanderten ab.

    Und In der weiten Welt interessiert sich niemand für deutsche Trabrennen

    Siehe auch Forum, wo die Umsätze hinfließen, siehe auch Wettcenter, zumindest hier.

    Monopol war einmal.

  • Ich schrieb schon vom Umsatz in den deutschen Toto . Umsatz über PMU ob Straubing gestern oder heute Meydan heute ist für mich FRA Toto .


    Sydney genau deswegen , weil wenn dort die Rennen zu Ende sind in Australien , die Zocker durch die Zeitverschiebung dort wetten wo es möglich ist . Ist auch nur ein Beispiel . Du überschätzt auch Wetter , wenn Du schreibst mit den Rennen beschäftigen . Macht nicht jeder . Gestern hat es hier eine TG mit 1.000 € gegeben für max. 5 fach , wenn Only Winner . Glaubst Du dort hat sich jeder mit beschäftigt oder den Sinn des möglichen Gewinnes hinterfragt . Der Kapitän Lanti wird sich ausreichend damit beschäftigt haben . In Schweden kannst im Supermarkt Anteile erwerben von ATG TG . Auch dort wird sich nicht jeder den Schein ansehen vorher . Der Spieltrieb / Spaßtrieb möchte befriedigt werden . Doch dafür braucht es ein Angebot .

  • Achso und zum Thema beschäftigen . Du wirst bestimmt wissen , dass die meisten bei Sportwetten die Livewette bevorzugen . Im Gegensatz zu den normalen Quoten , wo teilweise mit 3 % gearbeitet wird , arbeiten die Bookies dort mit 10 % und mehr . Bei Cashout wird dann nochmal hingelangt . Bekommen die meisten nur nicht mit . Wer bekommt die nächste Ecke , wer das nächste Tor und ähnliche Wetten werden bestimmt keine große Ausarbeitung haben .


    Livewetten gehen einfach nur schnell , wie vielleicht auch Pferderennen .

  • Also du willst mir ernsthaft erzählen, das du dich mit den Normalrenntagen

    in Ge, MG, Din Karlshorst, Daglfing oder bahrenfeld beschäftigst,

    wo und wenn du weltweit unterwegs bist.

    Anderen hier vielleicht, aber mir nicht.


    Du magst deine Zubringer haben, andere müssen sich mit der Materie beschäftigen,

    Macht auch jeder normale Pferdewetter, gerade das hat den Pferdewetter ausgemacht und Spaß gemacht.

    Sonst kann ich auch Lotto spielen, und gerade das will oder wollte er nicht.

    Pferdewetter wollen was ausgraben.


    1.000 Euro zum Einen Peanuts, zum Anderen selten.


    Aber wir werden uns nicht streiten, ist ja eher interessant, wie ich finde.


    Jetzt rufen wieder die anderen Betätigungsfelder, 15.30 Uhr, die Glocke, weißt du ja.